Ohne Gott philosophieren

Es ist an der Zeit, mal wieder an Gott vorbeizuphilosophieren.

Ohne Gottkonzept. Ohne auch nur das Wort.

Wer das nicht ertragen kann, spielt einfach nicht mit und guckt nur zu oder auch das nicht.

Das Wort, welches ich fortan nicht mehr verwenden werde, ist so umwölkt, von so vielen schwarzen Schlieren und dunklen Schleiern, dass schon seine Erwähnung nicht selten dazu angetan, eine gute Möglichkeit zum erbaulichen geistigen Gespräche versanden zu lassen.

Also.

Was gefällt mir?

Warum gefällt es mir?

Was will ich bauen?

— Anzeigen —


Tags:

3 Antworten zu “Ohne Gott philosophieren”

  1. Haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Was gefällt mir?

    Warum gefällt es mir?

    Was will ich bauen?”

    Die Antworten zu deinen drei Fragen: Also sprach Zarathustra; weil das Instrument des Philosophierens für dich in Wahrheit der weise Kern aller Dinge ist; welches für dich den Eckstein dafür bildet, eine für dich (in deinem Geiste) perfekte Welt aufbauen (erschaffen) zu können.

    Nun, im Grunde tat Jesus auch nichts anderes, nur war Er auch bereit dazu, sein Blut bzw. sein Leben dafür herzugeben. Er kämpfte mit dem Wort (als das Wort), so wie du es auch tust; und Jesus siegte! So werden die Anhänger des richtigen Weges ebenfalls alle siegen.

    (P.S. Ich habe das Wort “Gott” nicht benutzt! Aber es ist mir auch nicht möglich, an Ihm gänzlich vorbeizuphilosophieren. Ich bitte deswegen um Nachsicht.)

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Immerhin hast du jenes Lexem, das mal nach draußen geschickt wurde, in Deinem auch ansonsten beachtlichen Antworten selbst nicht benutzt.

    Dass Du es dann – doppelt in Watte gepackt, nämlich als P.S. mit Pufferklammer drumrum – doch verwendet hast, naja.

    Üben, üben, üben.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Jetzt noch zu Deinen Antworten.

    “Die Antworten zu deinen drei Fragen: Also sprach Zarathustra; weil das Instrument des Philosophierens für dich in Wahrheit der weise Kern aller Dinge ist; welches für dich den Eckstein dafür bildet, eine für dich (in deinem Geiste) perfekte Welt aufbauen (erschaffen) zu können.”

    Gefällt mir gut; nur, dass ich nicht meine, eine auch nur für mich “perfekte” Welt aufbauen bzw. erschaffen zu können.

    Nicht nur aus diesem Grunde strebe ich das gar nicht an.

    “Wolle nichts über Dein Vermögen!” – also steht’s irgendwo im Zarathustra.

    Hier kann ich davon ausgehen, dass keiner was falsch übersetzt hat.

    Allenfalls Nietzsche selber ins Deutsche, alswelches aber nicht nur seine Muttersprache war, sondern er auch noch ein schon als Kind an der Schulpforta geschulter absoluter Ausnahmephilolog, der mit 24 Professor für Altgriechisch ward.

    Vielleicht solltest Du mal die Morgenröte lesen oder gleich die Götzendämmerung.

Eine Antwort hinterlassen