Das Pöhm vom Selt

Ich wollte schon immer mal ein Pöhm schreiben, habe mich aber nie getraut.

Aber jetzt.

Das Pöhm vom Selt

Der Wein war völlig clean

So ich war guter Mien’

Der Ascher war kaum voll

So ward ich auch nicht toll

Der Wanst war gut genordet

Wo er auch nicht überbordet’

Dies all Gutes ihm auf der Welt

Das bracht’ den Mann zum Denken

Wie er bei allem Schenken

Doch acht’ auf seinen Selt.

Und so er schnell erkannt

Vom Gedanken gleich gebannt

Dass er ihn solle behalten

Schlichen sie

All die

Sinistren Gestalten

Ihm seinen Selt zu nehmen!

Also Selt und Welt er wog

Und auf Ausgleich immerdar bedacht

Er also stets Geschäft gemacht

Indem er auszog.

Und irgendwo

Ja: Es ist so!

Da schwirrt und irrt

Noch heut

Liebe Leut’

Der Selt auf der Welt.

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