Schavaneske Frauenkafkaden

Unter dem Titel

‘Frauenquote
Die Politik plant eine große Frauenkaskade’

beschreibt Jürgen Kaube auf faz.net die Frauen-Gleichstellungs-Schavaneske im deutschen Wissenschaftsbetrieb, die in Wirklichkeit ein massives Männerdiskriminierungssystem vorantreibt, in ihrer Wahnhaftigkeit so vorbildlich, dass ich ihm nicht nachplappern will, was er schon dargelegt, oder ihn längers zitieren oder kommentieren, sondern den Interessierten ausdrücklich auf den Link verweise. Auch der Kommentarstrang, wo Leser noch deutlicher werden, was da eigentlich gemacht wird, ist zu empfehlen.

Interessant – ein bisschen meines Senfs will ich doch dazugeben – wiederum, dass sich zumindest keine nennenswerte Partei oder sonstige größere Organisation, auch nicht ein Bundesland, gegen den entsprechenden von Frau Schavan initiierten Beschluss der GWK (Gesamtwissenschaftliche Konferenz) ausgesprochen hat, wofern dies Herrn Kaube nicht entgangen wäre, wovon aber kaum auszugehen ist.

Es herrscht also ein totales Kartell.

Eine konservative CDU-Katholikin bringt, ohne nennenswerten Widerstand in den eigenen Reihen, noch gar, wer hätte das gedacht, von noch weiter genderlinks, eine Verordnung durch, angesichts derer man sich ob ihrer männerfeindlichen Gnadenlosigkeit und Brutalität allenfalls nicht die Augen gerieben hätte, wäre sie von einer verrückten grünen Lesbe eingefordert worden.

Ich begreife einfach nie und nimmer, wie Konservative und Liberale noch CDU wählen können. Was hier wieder geschieht, das ist nicht nur nicht konservativ und erst recht nicht liberal: das ist Genderfaschismus. Geschlechtsdiktatur.

Lassen wir doch noch Kaube mit seinem Artikelschluss zu Wort kommen:

“Und das unionsgeführte Wissenschaftsministerium scheint entschlossen, den Fortschritt in den Frauenzahlen zu einem vorrangigen Kriterium für die Teilhabe an zukünftigen Finanzströmen erheben zu wollen. Zum anderen gelten im Bereich der Gleichstellungs- oder Chancengleichheitspolitik spezifische Diskursbedingungen: Es regieren Floskeln und Stereotype. Wer zu viel und zu genau nachfragt, macht sich verdächtig, etwas gegen Gerechtigkeit oder etwas gegen Frauen zu haben. Da schweigt man lieber und liefert, wider bessere Einsicht, die Zahlen.”

Also:

1. Geld kriegt der, der am besten mitspielt.

2. Es gibt keinen vernünftigen, offenen Diskurs: Es regieren Floskeln und Stereotype.

3. Wer nachfragt, macht sich verdächtig.

4. Man schweigt also lieber.

5. Man lügt mit und liefert die gewünschten Zahlen.

Wie nennt man denn normalerweise ein System, das so funktioniert?

Und, nebenbei: Welcher begabte junge Mann wird in den nächsten Jahren so blöde sein, eine wissenschaftliche Laufbahn an einer Hochschule oder einer der großen Forschungseinrichtungen einzuschlagen, wo das kleine Einmaleins genügt sich auszurechnen, wie viele Postdocstellen in ein paar Jahren noch für Männer frei sein werden, wenn das Programm greift?

So ruiniert man ein Wissenschafts- und Bildungssystem, das einst eines der besten der Welt war.

Ich bin gespannt, wann männliche Studenten zusammen mit den Doktoranden und Dozenten den ersten Sklavenaufstand wagen werden.

Wie man so einen organisieren könnte, überlege ich mir nochmal gesondert.

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2 Antworten zu “Schavaneske Frauenkafkaden”

  1. Thomas sagt:

    Jeder Mensch ist gleich viel wert, egal ob Mann oder Frau. Aber nicht jeder Mensch will oder kann gleich “produktiv” sein. Dass Frauenquoten zum Einen absolut diskriminierend wirken – für beide Geschlechter gleichermaßen – und zum Anderen die Frauen, die aufgrund verschiedenster Motivationen, statistisch in diesen Resorts nicht gleichauf produktiv mit den Männern sein wollen (das hat wahrlich nichts mit Können zu tun!), nun in diese Rollen zwangsweise übernehmen sollen um die Statistik auszugleichen, wird als Folge nach sich ziehen, dass mehrheitlich Inkompetenz (also Frauen, die eigentlich nicht wollen, aber es nun des Geldes wegen oder auch nur durch Überzeugungskraft der Vorgesetzten machen) in die obersten Ebenen der Forschung einziehen wird. Man zerstört damit die recht gute deutsche Forschungsarbeit, wie man alles andere Gute in unserem Land zerstört hat. Die Forschung ist somit eine der letzten Instanzen, die unsere Regierung vor dem finalen Kollaps unseres Landes zugrunde richtet.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Es wird, wie ich oben schon andeutete, noch interessante Konflikte geben.

    Grade sind praktisch alle feige in Deckung gegangen, jeder wartet darauf, dass einer was macht.

    Es kann ein kleiner “Postdoc” sein, der durch seine schavaneske Geschichte den Stein ins Rollen bringt.

    Diese Sache ist nicht ausgestanden.

    Irgendwann kommen selbst die Männerstreiks, wart’s ab.

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