Grünliberale Piraten-Verschwörung?

Die Piraten sind sowas wie eine Kreuzung aus FDP und Grünen mit noch weniger Format als die FDP und dekadenter noch als die Grünen.

Das muss man erstmal schaffen: Respekt.

Man sieht daran wieder einmal, wozu F1-Hybriden gut sind.

Bei der FDP weiß man, dass sie für Apotheker ist und bei den Grünen, dass sie für Lesben und Schwule sind.

Die Piraten machen es besser. Sie sind irgendwie für irgendwasnix.

Wenn mal einer von ihnen nicht sturzbekifft ist oder an einer anderen Art der Arbeitsüberlastung zusammenbricht, lässt er garantiert eine Twitter-Meldung los, von der sich der Rest zu distanzieren hat.

Oder sie ist für die völlige Kopierfreigabe, außer natürlich an ihrem Buch.

Dass ich diesem Haufen nicht beigetreten bin, als ich noch Konteradmiral hätte werden können, war eine der schwersten sozialen Fehlentscheidungen meines Lebens.

Man ist irgendwie liberal, dabei links, Vollchaot, Gutmensch, halbschwul, viertelsvegan (das kriege ich leicht hin), Freibeuter mitohne Holzbein und Engländern, man simst und humst, bis das Navi zum Krater wird, lallt und sülcht, dass die von den Altparteien anfangen, sich mächtig zu schämen bzw. es mit dem Neide zu kriegen.

Man ist gar so modern, dass man die Augenklappe, es zu schonen, grundsätzlich über dem gesunden Auge trägt.

Man hat alles, was vielleicht Sinn ergeben hätte, so pittoresk zerstammelt und versenkt, dass das fast schon eine gute alte Verschwörungstheore wert ist.

Nämlich ebenjene, dass die FDP und die Grünen den Laden heimlich gemeinsam ersonnen haben.

Es wäre nicht das erste mal, dass ein Blinder und ein Lahmer sich treffen und beraten, was zu tun sei.

Schnell kommt man da auf die Idee, dass es förderlich sein könne, einen mit beiden Eigenschaften vorzuschieben, damit man selber nicht mehr so auffällt.

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10 Antworten zu “Grünliberale Piraten-Verschwörung?”

  1. Dude sagt:

    “Es wäre nicht das erste mal, dass ein Blinder und ein Lahmer sich treffen und beraten, was zu tun sei.”

    Da müssen sie dann beinah zwangsweise auf das Fazit kommen, dass ein taubstummer Hirnamputierter die Weltherrschaft übernehmen muss.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Der Artikel ist nicht nur ein schräger Spaß.

    Man hat wieder Leute enttäuscht.

    Eine ganze zeitlang wurde diese Datenfuzzytruppe von unseren Systemmmedien ziemlich gehätschelt; die konnten sich angesichts ihrer längst schon sichtbar endemischen Inkompetenz auch nur auf ihrem Kernfelde zu Potte zu kommen, nun wahrlich nicht beklagen.

    Jetzt sind sie so gut wie im Eimer.

    Ist doch spitze für die Grünen und die Liberalen.

    Besser kann es für die gar nicht laufen.

  3. Dude sagt:

    Na dann raucht ihr sie jetzt am besten sauber eingerollt in der Tüte. Und wenn ihr fertig seid, stopft ihr den Rest der etablierten Parteien zusammen mit den Schafsmedien ins Bong und heizt kräftig ein.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte die grosse Mehrheit des Volkes. Die haben nämlich genauso wenig Plan wie die Gerauchten, also müssen sie’s ja wissen.

    In diesem Sinne

    Bambole

    Ps. Ehrlich gesagt gehen mir die Piraten so ziemlich am Arsch vorbei, solange noch weiter täglich unzählige Kinder hungergemordet werden von den westlichen Wohlstandskonsumidioten, die sich, beim Tanze ums güldene Kalb, freudig jauchzend, in eine totalitäre Weltpolizeidiktatur führen lassen, ohne dabei zu ahnen, ja nicht mal in den schlimmsten Alpträumen davon sinnen, dass wenn diese erstmal fertig installiert ist, die meisten von ihnen schlicht nicht mehr gebraucht werden, damit die Maschine wie geschmiert läuft… Tja… Aber die Piraten sind wohl wichtiger als imperialistische Bombardements auf Zivilisten im nahen Osten…

    Pps. Ich kann mich schon gar nicht mehr entscheiden, ob ich lachen oder heulen soll; oder beides gleichzeitig…

  4. Thomas sagt:

    Das geht uns hier allen genauso, Dude. Beides gleichzeitig wäre angebracht, ist aber nur schwer umsetzbar. Dann lieber doch nur heulen. Das Lachen ist uns ja eigentlich schon lange vergangen. Der Masse wirds auch noch vergehen. Da bin ich mir sicher.

  5. Lisa sagt:

    Viel (moderndes) Grünes bei Hinter der Fichte
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/11/grune-wahlposse-der-wahlbosse.html

    Ach ja, die Piraten… Die sind viel zu schnell und zu offensichtlich übergelaufen. Jetzt sind sie sogar für ihre Stammwähler (so sie welche haben) unglaubwürdig. Das haben die Grünen seinerzeit geschickter gemacht.

  6. Dude sagt:

    Lieber Thomas

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht…

    Ps. Klar wird’s ihnen noch vergehen. Sieht man ja aktuell bestens in Südeuropa…

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lisa

    Beyerl (Hinter der Fichte) scheint Friederike Becks Buch “Das Guttenberg Dossier” (siehe rechts) aufmerksam gelesen zu haben, wobei er hier, auf die Grünen fokussiert, seine Pfeile schon gezielt abfeuert, zeigt, wer bei den Grünen die Hosen anhat.

    Er beschreibt auch gut die Erfahrung, die ich mit grünem Fußvolk mache; spreche ich es auf die entsprechenden transatlantischen Vereine und die im Gefolge stehende Kriegstreiberei an, so können sie grün im Gesichte werden. Nichts von allem wollen sie weniger wissen.

    In seiner Kompaktheit allemal lesenswert, was er da schreibt, selbst wenn man das meiste schon weiß: eine hervorragende Klatsche wider die grüne Heuchelei, zumal für Leute, die vieles dazu noch nicht wissen und vielleicht auch nicht wahrhaben wollen.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Dieser Piratenhaufen stand kurz davor, hier die politischen Gewichte verschieben zu können.

    Man hat ein paar halbe Kinder etwas Chaos verbreiten lassen, schon bei der Meinungsfreiheit wurden die Freibeuter schnell zu engagierten Staatsschützern, es ist wie als ob man die Sau nicht eigens hätte durchs Dorf treiben müssen, sondern dass sie fröhlich und freiwillig durchrannte.

    Dass man zu anderen Politikfeldern nicht einmal ansetzte, ernstlich etwas wissen zu wollen, ist inzwischen weithin anerkannt.

    Aber: Was für ein Phänomen!

  9. Thomas sagt:

    Das Phänomen heißt Marketing und Medien.
    Marketing, weil “Piraten” ein unglaublich gutes Label ist. Und Medien, weil sie die Piraten hypen durften. Endlich konnten die Journalisten, die ja schon lange nicht mehr schreiben dürfen, was sie wollen, mal so tun, als ob sie toll unabhängig und voll gegen die etablierten Parteien sind. Und konnten endlich mal die Sau rauslassen. Das durften sie aber nur, weil die herrschende Klasse ganz klar wusste, dass mit den Piraten nix anzufangen ist. Dass dies gänzlich ungefährliche Piraten mit Plastiksäbeln sind. Die Ideale Protestwählerpartei also, um die Massen zu beschäftigen und um selber fest im Sattel zu bleiben.

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