Naidoo ein “Rechtsradikaler”?

Zunächst mal die Kernpassage des von der Jugendorganisation der Linken angezeigten “Liedes” der Rapper Naidoo und Savas, ob derer laut SPON nun die Staatsanwaltschaft Mannheim das Verfahren wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie des Aufrufs zum Totschlag und der schweren Körperverletzung einleitet.

(Ich wage sie hier nur zu zitieren, weil sie schon überall in den Systemmedien zu finden ist.)

“Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht. Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten. Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist? Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?”

Was können wir feststellen?

(Ich werde jetzt Gewaltverherrlichungen, Aufrufe zu schwerer Körperverletzung und kaum verklausulierte Mordaufrufe unter Beteiligung von Naidoo, die gegen “Nazis” gehen, überdies durchaus als rassistisch eingestuft werden können, außen vorlassen. Darüber regte sich bislang keiner auf. Jedenfalls nicht bis nach Mannheim.)

1. Ankündigung von Mord in Selbstjustiz bei sich bietender Gelegenheit.

2. Ankündigung bzw. Androhung von Abschneiden von Armen und Beinen und Zerquetschen von Hoden.

3. Ankündigung bzw. Androhung von Analverkehr mit verstümmelten Sterbenden oder schon Toten.

4. Ruf nach Helfern, starken Männern, Führern, die einem solchen Programm folgten bzw. es anführten.

Naidoo begründet den Text im Interview mit dem Radiosender FFM so:

“Da geht es um furchtbare Ritualmorde an Kindern, die tatsächlich ganz viel in Europa passieren, über die aber nie jemand spricht, nie jemand berichtet.”

Nun, Herr Naidoo, Sie hätten – nicht nur in den letzten Tagen – mal auf dieser Seite nachschauen können, inwieweit organisierte Kinderschänderei sehr wohl thematisiert wird. Allerdings wohl eher nicht in einer Blödsendung auf Pro Sieben.

Zu Ritualmorden an Kindern siehe “Freimaurer sind…” aus dem Jahre 2009.

Ansonsten warte ich kommentatorisch jetzt erstmal ab, wie Sie, Meister Gutchrist, da rauskommen werden.

Andere “Rechtsradikale” wurden schon wegen blanken, öffentlich geäußerten Unglaubens zu Mannheim zu vielen Jahren Gefängnis verurteilt.

(“Der Mensch lernt nur / wenn er Scheiße frisst / sonst begreift er nicht…”)

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2 Antworten zu “Naidoo ein “Rechtsradikaler”?”

  1. Thomas sagt:

    Einzig interessant finde ich einzig die Tatsache, dass andere Hardcorebands solche Texte seit Jahr und Tag singen/schreien und die Affen jetzt über des arme Xaverl herfallen. Wahrscheinlich, weil die Medienaufmerksamkeit da ist – auf beiden Seiten. Den Inhalt der Texte lasse ich hier unkommentiert stehen. Magnus hat genug dazu gesagt.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Ich habe das ja nur am Rande mitgekriegt, was dieses Hiphopper- und Rappergedöns so alles unbeanstandet loslässt.

    Manches ist wohl so wenig von Pappe, dass der arme Xavi sich jetzt wahrscheinlich wirklich wundert, weshalb ausgerechnet er, als anerkannter Obernazihasser, jetzt von den Linken so eine reingesemmelt bekommt.

    Dass ich mir als braver Familienvater auch nur annähernd Vergleichbares nicht abzusondern leisten könnte (nicht nur sozial gesehen, sondern auch juristisch), ist mir schon lange klar.

    Es ist ansonsten wohl, wie Du sagst: Da gibt es Medienhype.

    Witzig finde ich daran (obschon die Gesamtthematik keineswegs witzig), dass der arme Xavi sich wohl so daran gewöhnt hat, zu den Guten zu gehören, auch wenn er mehr oder weniger eindeutig zu Mord und Totschlag aufruft, dass er anscheinend gar nicht daran dachte, dass es auch noch Fälle geben könnte, in denen das nicht so gut kommt.

    Man beruft sich auf künstlerische Freiheit, auf freie Meinungsäußerung.

    Sollten die ihm in dieser Form zugestanden werden, dräuen indes von verschiedenen Seiten heftige Verwicklungen.

    Ich habe mich bewusst nicht darauf eingelassen, das “Gedicht” dahingehend zu interpretieren, inwieweit hier ein Bogen von männlicher Homosexualität über Pädophilie zu gewaltsamer Kinderschänderei zu Ritualmorden an Kindern gespannt sei.

    Ich konnte zwar mit Fünf schon lesen (auch Fraktur), habe später Textinterpretation aller Art studiert, bis heute, aber da lasse ich jetzt mal anderen den Vortritt.

    Mal sehen, ob er bezüglich der Ritualmorde jetzt seinen – ja wohl größeren, soviel logische Deduktion erlaube ich mir – Schwanz einkneift.

    Winselt und seiert, wie es musikalisch ja oft ohnehin seiner Art ist.

    Vielleicht hat er sich jetzt die falschen Gegner herausgesucht und muss das fressen, was er meint, dass man zum Begreifen fressen müsse.

    Es entbehrt das Ganze natürlich nicht einer gewaltigen Ironie; Gutmenschen zeigen einen Gutmenschen wegen Volksverhetzung, Aufrufs zu schwerer Körperverletzung und Totschlags ausgerechnet in Mannheim an.

    Wäre dies nicht Ausdruck einer Dekadenz, die einen depressiv machen könnte (zumal Naidoo darin ja recht hat, dass rituelle Kinderschändung kaum thematisiert wird, jedenfalls in den Schafsmedien), so wäre es nur zum Lachen.

    Dieser Drempel hätte sich aber auch hinstellen können und das offen sagen. Oder auch singen.

    So dürfte er die Sache ziemlich vergeigt haben.

    Und ob er seinem vorgeblichen oder tatsächlichen hehren Grundanliegen damit aufgeholfen hat, oder es eher noch beschädigt, das wird sich erst noch weisen müssen.

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