Das bisher grösste Geschenk an die Menschheit

“Ihr habt ein Recht auf Unterschied!”

“Alles, was einen Preis hat, hat wenig Wert!”

“Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!”

Nur drei Sätze aus dem Gedächtnis.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals auch nur einen auswendig gelernt zu haben: und doch kehren sie stets zurück.

Da drückte einer seine Hand auf Jahrtausende wie auf Wachs.

“D e n  Weg, den giebt es nicht!”

“Und wenn meine Bosheit eine lachende Bosheit ist, heimisch unter Rosenhängen und Lilienhecken…”

“Vom Kameele zum Löwen zum Kind.”

“Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.”

Nietzsche h a t mit seinem Zarathustra der Menschheit das grösste Geschenk gemacht, das ihr bisher gemacht worden ist.

Ich lasse mir von niemandem mehr etwas anderes erzählen, bis dass uns einer h ö r b a r ein grösseres macht!

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8 Antworten zu “Das bisher grösste Geschenk an die Menschheit”

  1. Dude sagt:

    “Nietzsche h a t mit seinem Zarathustra der Menschheit das grösste Geschenk gemacht, das ihr bisher gemacht worden ist.”

    Wie wahr! Absolute Zustimmung.

    “O Himmel über mir, Du schaust mir zu? Du horchst meiner wunderlichen Seele zu? Wann trinkst Du diesen Tropfen Taus, der auf alle Erden-Dinge niederfiel – wann trinkst Du diese wunderliche Seele – wann, Brunnen der Ewigkeit! Du heiterer schauerlicher Mittags-Abgrund! Wann trinkst Du meine Seele in Dich zurück?”

  2. haschmech sagt:

    @ Dude

    Schon Dude, aber kapieren die Leser des Zarathustras denn auch wirklich, was da in diesem Buche abgeht?

    “O Himmel über mir, Du schaust mir zu? Du horchst meiner wunderlichen Seele zu? Wann trinkst Du diesen Tropfen Taus, der auf alle Erden-Dinge niederfiel – wann trinkst Du diese wunderliche Seele – wann, Brunnen der Ewigkeit! Du heiterer schauerlicher Mittags-Abgrund! Wann trinkst Du meine Seele in Dich zurück?”

    Nietzsche spricht hier von nichts anderem, als von dem Anfang (dem A) und dem Ende (O). Und was er da in lyrischen Worten als wunderliche Seele über die Erde wandern lässt, das ist nichts anderes als die Sonne; und die steht als Symbol für das Tier (in der Bibel).

    Hat sich der Nietzsche etwa damals nicht getraut öffentlich kundzutun, von wem hier in diesen Zeilen in Wirklichkeit die Rede ist bzw. wen er mit Sonne in Wirklichkeit meint? Ja, denkt mal darüber nach bitte.

    Der Spielfilm “Das 1.Evangelium Matthäus” von Piero Paolo Pasolini und sein Film “Die letzten 120 Tage von Sodom”, die waren den Herrschenden auch zuviel des Guten und danach wurde der Pasoloni ermordet. Wer will sich schon seine Macht abnehmen lassen, die er inne hat? (Ein gewisser Möllemann lässt auch von der Quelle der Seelen her schön grüßen.) Vielleicht wollte einfach der Nietzsche nicht, dass ihm das gleiche Schicksal widerfährt und so hat er das, was er meint einfach lyrisch schön umschrieben.

    Übrigens, es gibt eine Szene in dem Film “Das 1.Evangelium Matthäus”, da wirkt der Jesusdarsteller tatsächlich so als ob er Drogen zu sich genommen hätte; und ich denke mal, das so darzustellen war volle Absicht vom Regisseur.

    Seht euch den Film mal an, das ist der einzige Film über Jesus, den ich schätze; und das wegen seiner Machart.

    Von was meinst du denn Dude, über wen oder was Nietzsches Worte handeln?

    Ich habe auch den Zarathustra Zuhause und erst gefiel mir das Buch nicht, weil ich Jesusanhänger war. Dann aber als ich nicht mehr im Kreis dachte, da habe ich kapiert, was dem Nietzsche Kopfschmerzen bereitet hat.

    “Da drückte einer seine Hand auf Jahrtausende wie auf Wachs.

    “D e n Weg, den giebt es nicht!””

    Ja, das wäre in der Tat ein Ding, wenn das so stimmen würde. Dann könnte der Papst sein Christentum einpacken und gehen.

    Ich sagte ja schon unter dem Artikel “Phäno-Mem” hier, es braucht einen Stichhaltigen Beweis, dass es den “Weg” nicht gibt und was noch viel wichtiger ist, auch nie gegeben hat.

    Und solltet ihr euch über mich wundern und über meine jetzige Einstellung zum Thema, dann lasst euch gesagt sein: Ich habe in die Frucht vom Baum der Erkenntnis gebissen. Ja wirklich!

  3. Dude sagt:

    @haschmech

    “Schon Dude, aber kapieren die Leser des Zarathustras denn auch wirklich, was da in diesem Buche abgeht?”

    Mindestens 99% von den Zarathustra-Lesern missverstehen mehr als 99% der darin gesagten Weisheiten. Aber vielleicht war das ja Absicht, zumal Nietzsche nie für die Vielen geschrieben hatte…

    Das Highlight finde ich ja nachwievor jene, die tatsächlich glauben, Nietzsche sei Atheist gewesen! *gröhlprust*

    Zu Deiner Interpretation meines Zitates sage ich jetzt allerdings besser nichts. ;-)

    Oder doch was kleines: Er spricht darin vom Schein des materiellen Seins, und vom wahren zeitlosen Ursprung und Ziel in EINS.

    Als gutgemeinter Rat jedoch noch dies: Ich würde an Deiner Stelle die Ägyptologie mal etwas beiseite schieben… ;-)

    “Dann könnte der Papst sein Christentum einpacken und gehen.”

    Das könnte er auf alle Fälle, mit Sack und Pack all seiner verblödeten, ihn anbetetenden und auf den Sockel stellenden Heiden, aber die Schafe brauchen bekanntlicherweise ihre Schäfer, ja schreien gar nach ihnen, so sie mal fehlen, zumal sie sonst scheinbar unfähig sind, zu sein; selbständig und bewusst.

    Tja.

    Ps. Wege gibt es unendlich viele die in die Hölle führen, und nochmal unendlich viele, die zu wahrer Erkenntnis erhöhen. Die Vielfalt in der Einheit ist schliesslich grenzenlos…

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude & haschmech

    Nietzsche hat niemandem etwas versprochen.

    Die Redlichkeit nannte er die jüngste der Tugenden.

    Wovon Ihr gerade redet, das mag er – unter anderem – so ausgedrückt haben:

    “Der Knoten von Ursachen, in den ich verschlungen bin, der wird mich wiederschaffen!”

    Irgendwann werde ich meine fragwürdige Übertragung des Zarathustra ins Frühneuenglische wohl doch noch herausgeben.

    (Die liegt jetzt schon zwanzig Jahre fast nur herum. Mal sehen.)

  5. haschmech sagt:

    @ Dude und @ Magnus

    Dude sagt: “Oder doch was kleines: Er spricht darin vom Schein des materiellen Seins, und vom wahren zeitlosen Ursprung und Ziel in EINS.”

    Magnus sagt und zitiert: “Wovon Ihr gerade redet, das mag er – unter anderem – so ausgedrückt haben:

    “Der Knoten von Ursachen, in den ich verschlungen bin, der wird mich wiederschaffen!””

    Ich glaube, Ihr beide seht doch die Wahrheit nicht oder ihr beide wollte sie einfach nicht sehen.

    Nun zitiere ich mal Nietzsche (aus: Also sprach Zarathustra):

    “Oh wie sollte ich nicht nach der Ewigkeit brünstig sein und nach dem hochzeitlichen Ring der Ringe, – dem Ring der Wiederkunft!”

    Es stimmt, dass Nietzsche kein Atheist war, ich will euch sagen was er war – er war ein Sonnenanbeter wie die Allermeisten auf der Welt und sein Zarathustra ist von vorne bis hinten eine Liebesbezeugung an die Bibel und an Jesus Christus, seinen Herrn und Meister. Nietzsches Zarathustra ist Jesus Christus, nur in anderer Form.

    Deine Interpretation oben Dude, hinsichtlich des “zeitlosen Ursprungs und Ziel in EINS” – das mag deine Auffassung von den Dingen sein, aber ganz bestimmt ist es nicht die Sichtweise von Nietzsche gewesen.

    Nietzsche betete den Ring an – das O, wie Sonne. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, das meinte er mit Wiederkunft und Ewigkeit.

    Dich Dude und auch Dich Magnus halte ich für Menschen, die den wahren Weg zur Quelle allen Seins erkennen könnten, wenn sie das wollten. Darum unterhalte ich mich gerne mit euch.

    Aber von Nietzsche, da lasst selbst ihr beide euch das Gehirn vernebeln.

    Und Dude:

    “Als gutgemeinter Rat jedoch noch dies: Ich würde an Deiner Stelle die Ägyptologie mal etwas beiseite schieben… ;-)”

    Diesen Fehler werde ich ganz bestimmt nicht machen!

    Und wo wir gerade dabei sind und das nur an Magnus gerichtet, einem, dem das Wort (ich meine damit NICHT Jesus!) so unendlich wichtig ist, für den erachte ich es schon als etwas peinlich, dass er sich nur auf die Germanische bzw. Deutsche Sprache beschränkt und nicht auch dahin geht, wo die Sprache ihren Ursprung hatte. Auch diesen Fehler werde ich nicht machen.

    “Irgendwann werde ich meine fragwürdige Übertragung des Zarathustra ins Frühneuenglische wohl doch noch herausgeben.”

    Und ich dachte, du magst die englische Sprache nicht. Diese Weltsprache kommt von der NWO bzw. von den Illuminaten und sie mag einfach sein und Gesang hört sich darin meinst besser an, aber man wird auch satt an ihr – Satt an. Und hier noch mal speziell an Dude gerichtet, “an” hatte eine große Bedeutung damals in Ägypten.

    Schönen Tag noch und seid herzlichst gegrüßt von

    haschmech

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Zur englischen Sprache ein andermal; was ich dazu denke, will ich nicht auf ein paar Zeilen herunterbrechen.

    Zunächst: Du fixierst Dich ständig auf die Sonne.

    Mal abgesehen davon, dass der germanische Festkalender ein lunisolarer war, könntest Du die Sache auch mal ganz anders betrachten.

    Nämlich, dass im Zarathustra das Zyklische, Wiederkehrende, das Prinzip des Lebens selbst Ehre erfährt, wobei die Sonne, die uns das täglich zeigt, nur ein Gleichnis dafür ist und keineswegs der angebetete Götze.

    Zum Sprachlichen (wie gesagt, das mit dem Englischen bedarf einer eigenen Erörterung): Ich weiß nicht, welche die urigste aller Ursprachen sei.

    Wahrscheinlich gab es die nicht einmal. Alle Vernunft, alle seriöse Sprachwissenschaft lässt darauf schließen, dass verschiedene menschliche Sprachen sich an verschiedenen Orten unabhängig voneinander entwickelt haben.

    Auch die Neandertaler, die man bis vor kurzem noch ausgestorben wähnte (obgleich ich als ein später Vertreter dieser Rasse nie daran glaubte und nur hätte in Augenschein genommen werden müssen), während man inzwischen weiß, das sie lediglich im sogenannten Homo sapiens aufgingen, sprachen wohl eine eigene.

    Zum Deutschen: Deutsch ist zweifellos eine indogermanische Sprache.

    Das sogenannte Urgermanisch wurde zwar durch logische Rückschlüsse vermutungsweis teils rekonstruiert; Du findest aber immer diese Sternchen rechts über dem vermuteten Urbegriff, den kein Sprachwissenschaftler sich anmaßt, sicher bestimmen zu können.

    Es ist jedenfalls, soviel ist sicher, älter als die ältesten ägyptischen Pyramiden.

    Von den drei in Europa noch lebenden nichtindogermanischen Sprachen weiß man wenig; man weiß nur, dass Finnisch und Ungarisch miteinander verwandt sind, weshalb man vom Finno-Ugrischen spricht; man erklärt es sich, indem man in Asien leider keinen Verwandten gefunden, notbehelfs so, dass irgendwann irgendein Teil eines Asiatentrupps oben im Norden, der andere in der pannonischen Steppe gelandet wäre, sich die Sprachen hernach eben unabhängig weiterentwickelt hätten.

    Vom Baskischen weiß man weniger als nichts. Außer, dass es gesprochen wird, und wie. Immerhin weiß man, dass es bei den Basken signifikant viele Menschen mit Blutgruppe Null Negativ gibt. Das brachte manche, auch wegen der Besiedlung am Atlantik, schon darauf, die Basken seien Nachfahren der Atlanter, deren Reich irgendwann, du weißt schon…

    Ansonsten hat man über das Baskische (ich bin nicht mehr auf dem neuesten Stand, habe aber noch nichts Gegenteiliges gehört) spekuliert, dass das Philologenpapier rauchte; hamitische Spuren wurden postuliert, weißderdeibelwas; nichts scheint je gefußt zu haben. (Man hat mit Sicherheit auch Richtung Ägypten geguckt. Fehlanzeige.)

    Vielleicht landete ja nur einmal ein Außerirdischer in Donostia und brachte den Leuten dort das Babbeln bei. Keine Ahnung. Möglich ist alles.

    Was an den Ägyptern, indes, so besonders gewesen sein soll, außer ihren Pyramiden, derer es allerdings rund um den Planeten, auch ältere, selbst größere, jede Menge gibt, zudem, dass die Juden mal dort gastierten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die ältesten menschlichen Artefakte jedenfalls, 35 000 Jahre alt, hat man in Höhlen der schwäbischen Alb gefunden. Also etwa da, wo mein Uropa gelebt haben könnte.

  7. Thomas sagt:

    “Ich sagte ja schon unter dem Artikel “Phäno-Mem” hier, es braucht einen Stichhaltigen Beweis, dass es den “Weg” nicht gibt und was noch viel wichtiger ist, auch nie gegeben hat.”

    Nein Haschmech, es braucht keinen Beweis, dass es den Weg nicht gibt. Es braucht einen Beweis von deiner Seite, dass dieser Weg existiert. Das ist immer der Punkt, den ihrGgläubigen uns Ungläubigen aufzwingen wollt.
    Nicht wir müssen etwas beweisen, denn wir wissen, dass bisher niemand den Weg gefunden hat und für andere nachvollziehbar beschrieben hat, egal wie er sich angestrengt hat.
    Da Wissen flüchtig ist, behaupte ich nicht, dass diese Tatsache über den nicht-existenten Weg dauerhaft ist. Aber Wissen ist nunmal besser bewiesen als Glauben. Daher liegst du in der Bringschuld und nicht wir Ungläubigen.

  8. Rainer Grzybowski sagt:

    @ Magnus

    “Vom Baskischen weiß man weniger als nichts.”

    Erhard Landmann schon:

    http://de.scribd.com/doc/108738521/Landmann-Erhard-Weltbilderschutterung

    Einfach ab Seite 60 mal einen Blick auf die Liste werfen!

    Finnisch und Ungarisch kommen in seinem Werk übrigens auch nicht zu kurz.

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