Kaffee: Göllers Dreimalbrühmethode

So, jetzt mache ich auch mal – es ist Sonntag und Zeitumstellung – einen auf Ratgeber.

Keine Angst, es wird weder eine Diät empfohlen noch ein Klostergewürz; es geht schlicht um Kaffee.

Von den aberzwölfzig Zubereitungsmethoden will ich Ihnen meine präsentieren.

Man kauft ganze Bohnen, mittel bis dunkel geröstet, mahlt diese, während der Wasserkocher läuft, frisch.

Ziemlich fein gemahlen mit dem Pinsel ab in die große Tasse.

Dann dreimal gebrüht. Das ist entscheidend.

Zuerst wird das Pulver nur etwa einen fingerbreit angebrüht. Nimmt der Kaffee das Wasser nicht wie gewünscht leicht an, Tasse etwas schwenken. Der Kaffee quillt, ein erster Duft steigt auf.

Danach etwa 45 Sekunden warten.

Dann zweite Brühung bis auf Tassenhälfte. Der Kaffee entwickelt sich, zweite Aromaabgabe.

Wieder circa 45 Sekunden warten.

Dann (wie schon bei der zweiten Brühung ist ein langsamer, feiner, gleichmäßiger Gussstrahl aus einiger Höhe empfehlenswert) dritte Brühung bis knapp unter den Rand.

Was sehen wir jetzt?

Einen wunderbaren braunen Kaffeeschaum.

Wer Zucker darein mag, alsbald zuckern und nur kurz umrühren.

Wiederum etwas warten, bis Trinktemperatur erreicht.

Richtig gemacht, schwimmt nicht ein Krümelein mehr oben, der Satz macht seinem Namen Ehre.

Hmmm! (Also köstlich wie magenfreundlich!)

Nach Konsumption ganz einfach in den Abguss ausspülen (man kann den Satz natürlich auch als ausgezeichneten Blumendünger verwenden).

Dort wirkt er gar noch als regelmäßiger, verlässlicher biologischer Abflussreiniger. Er nimmt etwaiges Fett mit, hält das Rohr sauber.

DIE Alternative zur hochwertigen Espressomaschine mit allem Döns und Gepfitze!

Ausprobieren!

— Anzeigen —


Tags:

Eine Antwort hinterlassen