Frauen und Philosophie

Man sollte Frauen nicht für philosophieunfähig halten.

Das ist in der Tat ein nicht zu pflegendes Vorurteil.

Allerdings haben sie sehr oft, wenn nicht meist, ein nicht unerhebliches Problem mit dem Sportsgeiste, den man für die Philosophie mitbringen sollte.

Gar zu viel Eigeninteresse waltet, allzu humorlos.

Die eben noch eine schwertschwingende, durch nichts Maskulines zu beeindruckende Amazone schien sicher, setzte gnadenlose Hiebe, der Getroffene blutete schwer, kam aber, sich des Grundes seiner Verletztheit gewahr geworden, eben doch zurück, lediglich jener gerade benutztes Schwert brach daran, und doch ist des Spaßes der Gegenseite gar oft gar schnelle nicht länger.

Beleidigtsein kehrt ein.

Das mag jeden Philosophen mal treffen, wo es aber länger Wirkung zeigt, ist klar, dass er der Sache insgesamt nicht gewachsen ist.

Ich kenne Leute, die meinen, Philosophie sei insgesamt der Frauen nicht.

Denen widerspreche ich heftig.

Denn schon ein einziger anderer Fall ist da der zwingende Gegenbeweis, und den habe ich sehr nachhaltig erlebt.

Ich schaue auf eine Zeit, in der Frauen, nach langem verhängnisvollem Patriarchat, nicht über Rachsucht, Bosheit und Neid (Genderei) auch diesbezüglich zur ihnen angemessenen vollen Wirkmächtigkeit gelangen.

Die Genderei drückt sie davon nur noch weiter weg. Die meisten aber merken das nicht. Die meisten Männer merken das auch nicht, oder lachen sich eins dazu, oder trauen sich nicht, dazu das Notwendige zu sagen.

Es gibt Ebenen, wo das Geschlecht kaum noch eine oder gar keine Rolle mehr spielt.

Derlei sind aber erstmal zu erreichen.

Bislang zumindest tun sich Frauen darin, sehr vorsichtig gesprochen, tendenziell sehr schwer.

Es wird mir wohl auch nur eine oder keine bezüglich dieser Einschätzung zustimmen.

Was soll’s.

Gesagt ist gesagt.

Irgendwann fängt es an.

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