Von der Gottsucht und der Geldsucht

Oh, wo bin ich nur wieder reingeraten.

Es gottelt und schöpft und quantelt wider mein Heidentum, wie als ob ich der letzte zu Verkehrende wäre.

Zum Glück hat man mir noch nicht den Kopf abgeschlagen: Die Sitten scheinen sich also gebessert zu haben (natürlich nur aus meiner zynisch-egoistischen Sicht).

Man ist gottsüchtig.

Ich bin mir noch nicht ganz darüber im Klaren, ob das noch schlimmer, gleich schlimm, oder doch weniger schlimm sei, als die Geldsucht.

Mehr und mehr wächst in mir nämlich der Verdacht, nein, die Gewissheit, dass die beiden Süchte auf den beiden Seiten einer Münze geprägt.

Diese Münze heißt Herrschaft.

Und zwar nicht offene, ehrliche Herrschaft, wie sie dem Besten, dem Schützenden, dem Weisesten, selbstverständlich, da wo geherrscht werden muss, zufällt, sondern Herrschaft durch Tücke, durch Hinterlist und Arg.

Gott und Geld sind eins.

Das, je nach Bedarf und Depp, All-Eine.

Weiß man nichts, hat man eigentlich nichts, so behauptet man einfach was.

Sind die Leute so blöde, einem zu glauben, so hat man sie im Sack.

Bei den Meisten läuft dieser Mechanismus ganz oder weitgehend unbewusst ab; aber eben nur bei den Meisten.

Einige wenige haben den Mechanismus ziemlich genau verstanden, werfen die Münze daher immer so, wie es gerade passt.

Beim fünften Bier lachen die sich halb tot, über die Esel, die sie derweis ausnehmen und zerseppeln.

Aber selbst diese Meister der Menschenverblödung und -versklavung haben ein Problem. Worum sie oft auch wissen.

Es gibt nämlich, immer noch – vermaledeit aber auch! – Denker und Dichter auf der Welt.

Man hat alle gekauft oder verblödet, oder beides, nur diese Granatenarschgeigen, die verhalten sich völlig abnormal.

Man hat alles versucht, wirklich sein Bestes, sie Mordes bedroht, oder, wenn das nicht half, oder schon vorher, ihnen rote Teppiche vor ihre Stinkehaxen gerollt, und doch, nein, es brachte nichts.

Die Münze fiel vor ihre Füße, und sie lachten derer bloß.

Da kann es beim sechsten Bier auch mal trist werden.

Denn die Herren der Welt merken, die nicht ganz dummen, dass sie das gar nicht so richtig ganz sind.

Dann fangen sie, klar, an, über die blöden Denker und Dichter zu fluchen, die in ihrem Auftrage und Solde arbeiten.

Was das für übele Stümper seien.

Nichtskönner, abgewetzte Schabracken, dahergelaufene Simpel.

Irgendwann, beim achten Bier, dämmert sogar mal einem, dass man auf Dauer womöglich verlieren, vielleicht gar büßen müssen, die Gottsucht zusammen mit der Geldsucht eines recht erbärmlichen Todes ersterben werde.

Noch aber ist das ziemlich selten: Gläubige nennten es wohl ein Wunder.

Mich indes verwundert das nicht.

— Anzeigen —


Tags:

22 Antworten zu “Von der Gottsucht und der Geldsucht”

  1. Thomas sagt:

    Nur wenn der Mensch nicht in sich ruht,
    tun ihm die Religionen gut.
    Was hilft schon Geld in unsrer Welt,
    dem Reichen doch das Wissen fehlt
    zu wissen, wie das Leben läuft
    mit Freud und Wein er sich ersäuft
    den Schmerz betäuben damit tut.
    Solang er doch nicht in sich ruht,
    das Wissen, wess´ er nicht bereit
    erwerben tut sich jederzeit,
    wird niederschmettern immer mehr
    sein Unwissen, die eigne Leer.
    Dem Glauben wieder unterfällt,
    so ists in einer dummen Welt.
    Durch Wissen, Weisheit, wenn er´s tut
    ist Religion ein alter Hut.
    Drum bilde sich, so gut er´s kann
    von jetzt ab und ein Leben lang.
    Die Bildung gibt den letzten Schluss
    dass ich nicht beten können muss!

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Wie Du’s sagst

    Den Ohngeist jagst

    So ist’s

    Des von Dir

    Noch vor dem ersten Bier?

    Gerochnen

    Erraten’

    Mit grobem Spaten

    Abgestochnen

    Reli-Mists.

  3. Thomas sagt:

    Es hat gekost,
    es tut mir leid,
    acht Minuten
    meiner Zeit.

  4. Thomas sagt:

    Mit Bier, oh Graus,
    es könnte sein,
    verdreifacht wär
    das Textelein.
    Versechfacht wär bestimmt die Zeit
    drum schreib ich nicht, wenn ich bin breit. ;D

  5. Thomas sagt:

    An Gott ich glaub, tagein und aus
    doch welchen suche ich mir aus?
    Wahrlich gibt´s genug davon
    und jeder hat den größ´ren Thron.
    Und alle sagen: Ich bin hier!
    Wenn du nicht glaubst, gibt´s Hölle dir!

    Drum prüfe, wer sich ewig bindet
    dass er dann auch den Richt´gen findet!
    Doch keine Lösung ist in Sicht!
    Was, wenn Maria Jesus sticht?
    Und Budda auf dem höchsten Thron?
    Und Gott gleichauf mit Poseidon?
    Da lob ich mir das alte Rom,
    mit allen Göttern gab´s da schon!

    Und was, wenn im gelobten Land
    ein Quant
    verschwand?
    Dies´Problem wird nie gelöst
    und wenn auch noch der Dude mir flößt:

    Das Quant,
    das verschwand,
    im gelobten Land,
    hängt bei mir im geist´gen Gewand.

    Drum sei ich ewig, sonnenklar!
    Ob ich dann nicht der Dumme war,
    der seinen Gott warf an die Wand
    für das Quant,
    das verschwand.

    Drum muss ich sagen, jetzt am Ende
    dass ich den Blick aufs jetzt hinwende.
    Lass Götter, Quanten, Götzen sein
    und trinke mit dem Göller Wein.
    Denn im Wein liegt das Sein.
    Manches Mal fall´ ich drauf rein.

    Denn in dem guten Wein im Glas
    liegt einfach mehr, als was ich las
    in Schriften, die falsch übersetzt
    und umgedreht die Leut aufhetzt.

    Ich find kein Ende mit dem Text,
    denn Gott ist groß, s´ist wie verhext!
    Doch kann entscheiden ich nicht.
    Drum lass ich´s sein, ich tu´es nicht.

    Glaubt ihr an Gott tagaus und ein –
    wird hoffentlich der Richtge sein.
    Die Trefferquote ist sehr klein,
    drum lasse ich mich gar nicht ein.

    Und wenn beim Tode Gott dann spricht:
    Warum denn glaubtest du mir nicht?
    Dann schnauze ich ihn frei raus an:
    Geht´s nicht etwas klarer, Mann?
    Wir rennen hier mit dutzend Glauben
    und sollen uns die Zeit mit rauben
    uns bekriegen, feuern, blitzen?
    Hast du denn noch alle sitzen?

    Ich mach das Spielchen nicht mehr mit
    und gab dir deshalb einen Tritt.
    Nun lass mir endlich meine Ruh,
    ich bin enttäuscht – und nicht du!

  6. Thomas sagt:

    Kein Kommentar vom großen Lehrmeister Göller? Ich bin zutiefst betrübt. Bei so einer kognitiven Meisterleistung eines 4er-Schülers in Deutsch muss man doch nochmal exzessiv Streicheleinheiten verteilen!
    Und was sagt wohl der Dude dazu?

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Bitte um gnädigste Verzeihung.

    Mir wurde heute mündlich von Zweien zu zwei verschiedenen Themenkomplexen derart deutlich schreiberische, inhaltliche sowie geistige Inkompetenz bescheinigt, gar heftigst null Plan von einigem, wozu ich mich in letzter Zeit äußerte, dass ich mir jetzt nicht noch selber einen dichterischen Tort antun will.

  8. Dude sagt:

    Ja, es ist wohl ein schwarzer Tag für die offene und freie Rede…

    Ich sehe grad keinen Sinn mehr überhaupt noch was zu sagen, oder überhaupt noch weiter in diesem durchgeknallten Irrenhaus des Kosmos zu verweilen.

    Denn auch wenn man noch so viel redet, noch so viele Analysen und Prognosen macht, noch so viel warnt, aufruft, zu bewegen, oder nur schon aufzuwecken versucht, die Massen tanzen weiter ums goldene Kalb und plappern auf Facebook und co, und wer sie dabei stört, wird geächtet und mit übelsten Mitteln angegangen.

    Aber das ist erst der Anfang…

    Tja, geht die Welt halt noch komplett vor die Hunde.

    Dann aber am besten so schnell wie möglich…

    Ich indes, ziehe mich zurück und bereite mich auf die Hölle des Kosmos vor.

  9. Thomas sagt:

    Da hoffe ich doch untertänigst, dass meine Wenigkeit nicht unter den Zweien war. Dies würde ich mir niemals verzeihen können. Mindest nicht in nächster Zeit. Zumal Inkompetenz, die selbst nicht erkannt, zu doppelter Inkompetenz zwangsweise führt. Wobei die Frage nahe liegt, ob doppelte Inkompetenz sich selbst negiert und dadurch wahre Weisheit geschaffen wird. Ober ob doppelte Inkompetenz immer Recht hat, wenn auch selbiges nicht behält.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Nein, Du warst nicht dabei.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Mach’ keinen Scheiß!

    “…und wer sie dabei stört, wird geächtet und mit übelsten Mitteln angegangen.”

    So schlimm war’s bei mir gestern nicht, aber die Kritik, die bis zur Wut reichende Kritik, die ich erfuhr, war sicherlich so heftig, weil auch ich in gewisser Weise gestört hatte.

    Es ist ja eins, ob mir einer sagt, der oder der Artikel (oder eine Passage) habe habe ihm gar nicht zugesagt, das und das sei nicht gut bzw. treffend gesagt, das und das sehe er ganz anders, oder ob es in ganz erheblichem Maße persönlich wird.

    Ich war gestern Abend deswegen auch etwas gefrustet, indem ich an einem Tage zu zwei Themenkreisen von zwei verschiedenen Leuten (jeder zu seinem Reizthema, also je einem) schwer runtergelassen worden war. Und zwar, wie oben schon gesagt, als ein schwerer (ich verwende das jetzt mal, das Wort fiel nicht) “Nullchecker”, der die Leute nur ärgern und an der Welt sein ungleichgewichtiges Mütchen kühlen wolle.

    Selbst zu einer Sache, in der ich nun wirklich über 20 Jahre intensivster Erfahrung verfüge, gab’s auf den Hut, wie als ob ich noch nichtmal das A vom Alpha dazu wüsste. (Hier war es eine pädagogische Frage.)

    Im andern Fall hatte ich mal wieder jemandes Gottesbild in unbotmäßiger Weise infrage gestellt. (Er gab das natürlich so nicht zu, sondern meinte, dass ich fast nur Sinnloses, und das noch verbiestert, dahergeschwurbelt habe.)

    Ich will jetzt keineswegs beahupten, dass ich zum einen Thema oder zum anderen nur Richtiges gesagt und durchweg geglänzt hätte: aber reiner Datenmüll, oder fast nur solcher, war es sicherlich nicht, was ich auswarf.

    Da Du auch sehr aktiv öffentlich bist (wenn auch unter Decknamen, aber eben immer “der Dude”), immer wieder Dinge sagst, beim Namen nennst, die mancher Zeitgenosse nun gar nicht hören will, musst Du mit Anfeindungen leben.

    Solange keiner mit der Axt bei Dir in die Hütte bricht…

    Lass’ Dich nicht unterkriegen.

    Solche Reaktionen, zumal noch, wenn sie von hochgebildeten Leuten stammen, zeigen doch nur, dass man den Finger in eine Wunde gelegt hat, etwas gar nicht so gefestigt ist, wie vorgegeben.

    Ich nehme da als Beispiel gerne meine geliebten Runen.

    Die – bzw. mich im Zusammenhange – kann jeder verspotten, verächtlich machen, wie er will, und es kratzt mich kein Gran.

    Irgendwelche Seppel können meinetwegen massenhaft öffentlich auf Darstellungen des Futharks spucken und urinieren usw., und es ist mir, solange sie nicht mit der Axt anrücken, scheißegal.

    Kopf hoch, einfach weitermachen.

    LG

  12. Thomas sagt:

    Soso, auf Facebook, der Spielplatz der geistigen Elite. Da ich dort auch leider sein muss, hatte ich dir eine Freundschaftsanfrage geschickt vor einigen Tagen. Vielleicht kann ich dann die geistige Elite, die dir Schwurbeleien unterstellt, inflitrieren, unterwandern, trojanern und aufs übelste verschwurbeln. ;)
    Dude, dich hab ich nicht eindeutig gefunden in fb. Mach du mal Kalle Kaller.

  13. Dude sagt:

    @Magnus

    Zuerst müsste ich wieder einen Sinn finden…
    …Du kannst nicht ehrenamtlicht etwas zu Deinem Lebenszweck erklären, wenn Du keinen Sinn mehr drin siehst… also Du könntest schon, aber das wär dann doch ziemlich dämlich…
    Darum vorab nichts mehr…

    @Thomas

    Ich boykottiere FB nachwievor radikal. Nur weil alle Welt sich dort gegenseitig verblödet, muss ich da ja nicht auch noch mitmachen.

    Liebe Grüsse euch allen und bis irgendwann mal… vielleicht…
    Dude

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Wenn Du keinen Sinn mehr darin siehst, das zu tun, was Du lange Zeit als Deinen ehrenamtlichen Zweck angesehen hast, dann mach mal Pause, oder gib es eben auf und mach was Neues.

    “Wenn man etwas fangen will, muss man es erst loslassen”: Sagen die Chinesen, wie auch ansonsten herausragend kommentiert im Buche “36 Strategeme” Deines vortrefflichen Landsmannes Harro von Senger.

    “Deutsch ist, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun”: Das sagte ein amerikanischer Sprachwissenschaftsprofessor, mit etwa Obamas Farbigkeit, vor Jahren bei uns im Fernsehen, der sich, da er an der Nordsee besonders viel forschernd gewirkt hatte, selbst als “Friese” bezeichnete, gefragt, bezüglich des Wesens der Deutschen.

    Ihr Schweizer seid da nicht viel anders.

    Wenn Du Dich jetzt unterkriegen lässt, haben die Geldgeier über Dich gesiegt.

    Das wirst Du kaum wollen.

    Allein was Du hier immer wieder eingebracht hast, ist mit Sicherheit nicht einfach verloren, sinnlos gewesen.

    Hol Dir einen guten Wein…

  15. Dude sagt:

    Danke Magnus!

    “Wenn Du Dich jetzt unterkriegen lässt, haben die Geldgeier über Dich gesiegt.”

    Selbstverständlich ist mir das bewusst, wobei die Geldgeier nur ein Aspekt sind, während der eigentlich ausschlaggebende Aspekt, die sich in Behäbigkeit, Lethargie und Ignoranz suhlenden Bioroboter, die alles tun, um ja nicht bei ihrem leidigen Tanz ums goldene Kalb gestört zu werden, und die ich garantiert nicht einfach so widerstandslos siegen lassen werde.

    Und dieser letzte Aspekt ist es, der mir wirklich zu schaffen macht, denn darin gründet auch die Sinnlosigkeit des gesamten Schaffens.

    Kurz gesagt: Mir wurde der Krieg erklärt.
    Ich muss nun meinen Angriffsplan schmieden, allerdings gibt das einen riesigen Haufen Arbeit, da ich vorher noch unzählige Sicherheitsmechanismen einleiten muss.

    Aber glaub mir, wenn ich die ganzen aufwändigen Vorbereitungen abgeschlossen habe, werden sie ihren Krieg bekommen, und sie werden sich wünschen, hätten sie ihn nicht herausgefordert mit ihrer Erklärung!

    Ich wünsche Dir und Deinen Kommentatoren alles Gute.

    Liebe Grüsse von der Spinne…

  16. Dude sagt:

    Ps. Das soll nicht heissen, dass ich hier nie wieder kommentiere, aber es kann dauern. Und falls ich doch nie wieder kommentieren würde, könnt ihr davon ausgehen, dass ich die aktuelle Körperlichkeit verlassen habe.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Klingt ja ziemlich heftig.

    Gerade, wenn Du gegen eine vermeintliche Übermacht antreten müssen solltest, empfehle ich nochmal Harro von Sengers Buch.

    Ich blättere grade mal nach, welche Strategeme mir, rein intuitiv, ohne die Lage zu kennen, in den Sinn kommen…

    “Im Osten lärmen, im Westen angreifen”

    “Sichtbar die Holzstege wieder instand setzen, heimlich nach Chencang marschieren”

    “Den Tiger vom Berg in die Ebene locken”

    “Will man eine Räuberbande unschädlich machen, muss man zuerst ihren Anführer fangen”

    “Im getrübten Wasser fischen”

    “Die Akazie schelten, dabei aber auf den Maulbeerbaum zeigen”

    Vielleicht sogar:

    “Den Tölpel spielen, ohne den Kopf zu verlieren”

    (Strategem Nr. 37, stammt von mir:

    “Überlegen redend des Feindes spotten”)

  18. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich schrieb das Obige zu den Strategemen Deinen Kommentar von 18.06 noch nicht kennend.

    Bevor Dich die Sache sinnlos den Hals kostet, Nr. 36:

    “Weglaufen ist das beste”

  19. Thomas sagt:

    Hö? Hab ich was nicht mitbekommen? Dude, ich hoffe nicht, dass WIR dir den Krieg erklärt haben. Sei dir sicher, ich akzeptiere deine Ansichten und finde sie insgeheim sogar ganz gut, denn sie führen hin zu einer besseren, gewaltfreieren Welt. Sie sind nur nichts für mich, diese Ansichten. Ich habe andere, die aber auf das Selbe hinauslaufen.

  20. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Wir sind hier scheinbar ein bisschen aus dem Grundthema geraten, aber vielleicht eben nur scheinbar.

    Deine Not scheint groß.

    Ich helfe Dir im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne.

    Solltest Du Rats annehmen wollen: Mein Telefon funktioniert normalerweise.

  21. Dude sagt:

    Liebsten Dank Magnus!

    Vielleicht komm ich drauf zurück… …die Nummer ist eh schon längst gespeichert…

    Aber ich werde den Krieg schon überleben…
    Und falls nicht, pah, fuck it, ist ja eh nur eine Ansammlung von Quanten – ich, als Individuum, genauso wie jedes andere Individuum ist ewig.

    Wirklich essentiell ist einzig die Seele nicht zu verkaufen.

    Liebe Grüsse allen Beteiligten und auch Deinen Junioren.

    Ps. @Thomas
    Keine Sorge. Auch wenn ich das libertäre System nachwievor als sehr gefährlich erachte, es hat nichts mit Dir zu tun.

  22. Lukas sagt:

    @Dude:
    Herzliche Gratulation zur Sinnlosigkeit! Ich erfahre sie auch. Zwar nicht als Krieg oder Anfeindung sondern als: Die Würfel sind gefallen.
    Sinnlosigkeit versteht sich sehr gut mit Heiterkeit. Mein Denken über diese Welt, ich erkenne es als letztes Zucken, als letztes Festhalten an etwas, mag es auch noch so wahr und klug sein. Irgendwann bin ich zur Ansicht gelangt, dass eben nichts funktioniert als Antwort für die nächste Etappe auf dem Planeten. Wir werden uns wohl oder übel überraschen lassen.
    Würde mich freuen mit dir auf die neue Welt anzustossen, falls es da so etwas wie anstossen noch gibt. Mir scheint du bist in Tuchfühlung mit dem Zentralnerv des Lebens. Mit den üblichen Verwirrungen.

Eine Antwort hinterlassen