“Rassismus” als lehrreiches Leerwort

Es kann ja durchaus von Vorteil sein, wenn der, mit dem man einen Händel hat, ein bisschen doof ist.

Aber nicht zwangsläufig.

Denn wenn der Rest drumrum lieber auch doof sein will, sich dessen Doofheit gar vor lauter Angst unterwerfen, gilt das nicht unbedingt. Er möchte aus seiner Doofheit (die vielleicht sogar keine ist, sondern ein auf genau jene abgezieltes Strategem) dann noch seinen Vorteil saugen.

Beim allfälligen Rassismusvorwurf wider all jene, die sich der Religion der Unterwerfung nicht unterwerfen wollen, scheinen beide Ausprägungsformen zu walten.

Es gibt masse moslemische Indogermanen (Bosniaken, Albaner, Kurden, Iraner, Paschtunen, Inder usw.), Mongolide (ich spare mir jetzt, weiterhin alle aufzuzählen), Turkvölker, ja, auch Semiten, Hamiten, Schwarzafrikaner, nur, bislang, wohl nicht allzuviele Indianer.

Der Rassismusvorwurf gegen Menschen, die den Islam nicht schätzen, ist hiemit völlig abwegig. (Ich sage das nicht zum ersten Mal, ja, aber Wichtiges muss mitunter auch wiederholt werden.)

Kaum aber einer traut sich, diesem totalen, offensichtlichen Schwachsinn entgegenzutreten.

Selbst Juden (oft selber Semiten) werden des Rassismus’ bezichtigt, von Arabern, ob ihrer Palästinenserunterdrückung. Derselbe Schwachsinn.

Nun, warum tritt diesem Schwachsinn fast keiner entgegen?

Ganz einfach: Weil die Leute Angst vor dem Wort haben.

Man will sich nicht einmal in die Nähe dessen begeben. (Außer man benutzt es selber als Wurfgeschoss.)

Man fürchtet sich bereits davor, es als in einem bestimmten Zusammenhang völlig daneben und unangebracht zu bezeichnen, selbst, wenn der senilste Hahn auf dem Misthaufen das weiß.

Irgendwas könnte ja doch hängenbleiben.

Wer bestreitet, dass er ob einer Sache ein Rassist sei, von dem ist fast schon bewiesen, dass er einer sein müsse, wenigstens wird er den Verdacht nicht mehr los. Meint er. Bis zum Denken hat er’s ja nie gebracht. Und macht sich in die Hosen.

Wenn ich sowas sehe, frage ich mich manchmal wirklich, wozu man dem Menschen noch Schulen baut, wenn er dort doch anscheinend so gut wie nichts lernt.

Dies Wort scheint noch etwas Schlimmunheiligeres zu sein gar als das Wort “Gott”.

Leute, die sich noch relativ gelassen als “Gottlose”, “Ungläubige” usw. beschimpfen lassen, wissen, wenn man ihnen völlig ungegründet “Rassismus” vorwirft, vor lauter Panik nicht mehr, wo sie ihre nicht vorhandenen Eier (wenn sie Glück haben, habe sie wirklich keine, wenigstens nichts zum bundespräsidial durchgewunken Verschneiden) schnell genug verstecken sollten.

Geschieht ihnen recht.

Wer sich einem Wort unterwirft, gar dann noch, wenn jeder Mittelschüler der sechsten Klasse sehen muss, dass es in übelster Absicht völlig falsch verwendet, der soll meinetwegen Dreck fressen.

Wahrscheinlich sieht er darin seine irdische Bestimmung.

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4 Antworten zu ““Rassismus” als lehrreiches Leerwort”

  1. Dude sagt:

    “Selbst Juden (oft selber Semiten) werden des Rassismus’ bezichtigt,…”

    Das beste in diesem Themenbezug finde ich ja, dass gar geborene Juden selber, die “gewisse jüdische Kreise” ZURECHT! des Rassismus – und noch weiterem, üblerem! – bezichtigen, auch ganz schnell den antisemitischen Rassistenstempel aufgedrückt bekommen.

    Welch köstliches Paradoxon, mwuahahahaha.

    Ps. Leider ist mir der Name des jüdischen Autors, den ich hier besonders meine, entfallen.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “Hirnlos” ist ja eines der Wörter, die bekanntlich nicht vernünftig steigerbar sind. Etwa wie “tot”.

    Was den Rassismusvorwurfsschwachsinn anlangt, versuchen aber doch immer wieder welche, noch einen draufzusatteln.

  3. gargamel sagt:

    Wenn junge Muslime im deutschsprachigen Raum in das Taufbecken einer Kirche urinieren und den Altar mit Fäkalien beschmieren (etwa in der Schweiz) – dann dürfen wir Christen nicht beleidigt sein. Und ein wahrscheinlich ziemlich rückständiger und eher spießiger Brüsseler Pfarrer ließ seine Kirche von der belgischen Polizei räumen, nachdem viele Afghanen sie wie selbstverständlich als Toilette missbrauchten. Selbstverständlich wurden die islamischen Kirchenschänder nicht zu einer Haftstrafe verurteilt wie jener vereinzelt handelnde Deutsche, der einige Koranverse auf Toilettenpapier druckte.
    Muslime verbrennen immer wieder ganz offiziell öffentlich mehrere Hundert christliche Bibeln. Muslime sind stolz darauf, wenn sie unsere christlichen Bibeln verbrennen. Haben Sie jemals gehört, dass die Bundesregierung dagegen protestierte? Haben jemals Muslime im deutschsprachigen Raum dafür gekämpft, dass in ihren Herkunftsländern nicht länger unsere Religion beleidigt wird? Fehlanzeige!

  4. Dude sagt:

    @gargamel

    “Wenn junge Muslime im deutschsprachigen Raum in das Taufbecken einer Kirche urinieren und den Altar mit Fäkalien beschmieren (etwa in der Schweiz)”

    Da muss mir was entgangen sein. ^^
    Das hätte doch ein riesiges Trara geben müssen, was mir wohl käumlichst hätte entgehen können.

    Hast Du dazu nen Link? Ein Exemplar unserer Vorzeige-Schafsmedien tut’s zur Not auch. ;-)

    Danke schon im voraus!

    Grüsse von den Schlümpfen ;-)

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