Vom Lügenpantheon (IV)

Die ganzen Lügen rund um den Euro sind so bekannt, so eingehend von vielen entdeckt und thematisiert, dass ich sie hier, deshalb auch die 9/11-Lüge, übergehen will.

Ich komme daher jetzt zu einer meiner “Lieblingslügen”.

Es ist jene vom bösen Tier der Johannes-Offenbarung, der Zahl 666, dessen Zeichen man auf Stirn oder Hand zu tragen habe, nur ihm zu dienen, dass man nur in diesem Zeichen kaufen und verkaufen könne, während das Lamm demgegenüber ja so lieb sei.

Im 22. Kapitel steht aber:

3. Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen

4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.

Wo ist jetzt der stets behauptete Unterschied zwischen den beiden?

Man soll Knecht sein und als solcher gezeichnet.

Wirft man eine Münze, wem man folgen solle, so ist es hiemit egal, auf welche Seite sie fällt.

Das Lamm ist das Tier, und das Tier ist das Lamm.

Dass diese Geschichte auch ansonsten vor Ungereimtheiten nur so strotzt, ist da Nebensache.

Gott ist der Teufel, der Teufel ist Gott.

Man muss nur lesen und für zwei Pfennige denken, schon ist es klar.

Wenn ich so etwas, speziell das, sehe, kratze ich mich immer wieder am Kopfe und frage mich, wie Leute da ernstlich meinen, sich sinnigerweise auf die eine oder andere Seite schlagen zu können.

Jacke wie Hose, Pott wie Deckel, sagt der Volksmund, wobei das noch ein irreführender Vergleich ist, da man manchmal mehr mit einer Jacke anfangen kann, und manchmal mehr mit einer Hose. Für Pott und Deckel gilt dasselbe.

Wessen gezeichneter totaler Knecht aber man ist, das macht keinen Unterschied.

Es handelt sich hier um eine reine Verknechtungslüge, eine sehr platte, doch massenweise Leute glauben daran.

— Anzeigen —


Tags: , ,

43 Antworten zu “Vom Lügenpantheon (IV)”

  1. Dude sagt:

    Du kapierst einfach das Gleichnis nicht.
    Zudem reisst Du die gesamte Offenbarung hier völlig aus dem Zusammenhang.

    Ich weiss übrigens, dass das nicht reicht, aber die Tage haben leider nicht 50 Stunden…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Kann schon sein, dass ich mal wieder was nicht kapiere.

    Ich weiß aber, dass ich keiner Entität gezeichneter Knecht sein will.

    Noch nicht einmal in einem neuen Düsseldorf oder einem alten Bielefeld.

    Und ich weiß auch, wie viele Knallköppe ich schon zur Offenbarung daherfaselnd erlebte.

    Wenn ich behaupte, dass etwas richtig sei bzw. mir einleuchtend (das bezieht sich jetzt nicht auf Dich, Du hast ja zunächst glaubwürdig Zeitmangel geltend gemacht), dann kann ich das einem, der es für Unfug hält, im allgemeinen recht gut erläutern, was natürlich nicht heißt, dass der mir unbedingt zustimmen wird.

    Zur Johannnes-Offenbarung habe ich noch nie eine zusammenhängende vernünftige Erklärung gehört.

    Es sei denn, ein “Du willst das einfach nicht verstehen!” oder gar “Solange Dir der Glaube fehlt, kannst Du es nunmal nicht begreifen!” wären vernünftige Erklärungen.

    Manche kommen gar damit, ich sei halt nicht spirituell genug oder gar ein Sachwalter des Tiers.

    Meistens wissen die noch nicht einmal, weshalb, für einen, der sich mit Zahlenmystik beschäftigt hat, offensichtlicherweise die Zahl 666 dafür gewählt wurde.

    Ich kann sogar bis 12 zählen, zähle aber meist noch lieber bis 24, und ich weiß, warum. (Mir ist natürlich klar, dass das Lamm, das Schaf, für das Widderzeitalter steht. So, wie das Goldene Kalb für das diesem vorangegangene Stierzeitalter und das Fischesymbol der Christen für das darauffolgene Fischezeitalter. Schon das aber ist den meisten dieser Oberchecker nicht im Hirn. Nix gelernt, die meisten, aber frech rausschwätzen und einem eine üble Zukunft, sollte man ihrem Pfade nicht folgen, prophezeien, das können sie.)

    Kaum einer sieht denn auch die Veranlssung, sich mal etwas anderes zum Vergleiche anzuschauen.

    Chinesen? Germanen? Was ist das?

    Abrahamitismus ist alles, David, den Meuchelmörder, der noch zu feige war, den Mord an seinem Leutnant selber auszuführen, um ihm seine Frau abzuschakalen, ein bisschen Jesus dazu, und das war’s intellektuell dann auch.

    Sie denken noch nicht einmal darüber nach, weshalb Abraham wohl erst Abram geheißen haben solle.

    Ich muss weder dieses Buch namens Bibel Tag und Nacht studieren, noch auch den blödsinnigen, langweiligen, über jedes Maß redundanten Koran, um zu sehen, was da im Wesentlichen steht.

    Wie mir scheint genauer, als die meisten, die sich dran ständig verblöden, anstatt auch mal etwas Gescheites zu lesen.

    Neinnein, hier sind wir nicht in Dornbuschbrennhausen.

  3. Dude sagt:

    Ach Magnus…

    Dass die Bibel – im Gesamten betrachtet – grösstenteils hohles Geschwurbel ist, darüber müssen wir nicht streiten.

    Dass das sogenannte heutige Christentum, spätestens seit Konstantin’s Konzil von Nicäa Anno 400nochwas, dem Satanas huldigt und ihn lobpreist muss zwischen uns wohl auch nicht diskutiert werden.

    Du vergisst dabei aber, dass es eigentlich in jedem Scheisshaufen versteckte Perlen gibt, denn die Ausnahme(n) bestätigt immer die Regel.

    Die Offenbarung ist eine dieser Perlen, denn Johannes war nicht Huldiger des Satanas, sondern hat die Quelle allen Seins und Lebens realisiert.

    Selbstverständlich ist dabei nicht zu bestreiten, dass auch in der Offenbarung, zum Teil auch Johannes individuelle Phantasie miteingeflossen ist.

    Der Witz ist ja, dass der Kirchengott, also Satanas das Tier, im Gegensatz zur Quelle allen Seins und Lebens, deren auch Du, Jesus, Nietzsche, Satanas, und ich entstammen, und natürlich auch alle anderen und ebenso alle Energie/Materie, es erzwingen will, dass man ihm huldigt, ungnädig, wie auch rachsüchtig wird, so man widerstrebt.

    Denn bei der Quelle geschieht alles – auch ein allfälliges Dienen – EINZIG AUS FREIEM WILLEN des Individuums heraus. Die Quelle überlässt dies absolut dem Individuum, auch wenn sie, aufgrund von ALLMACHT, nicht müsste.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Da ich gerade so gut in Fahrt bin, auch, da diese Abrahamiten meine Kinder schon in Arten und Weisen psychisch gequält und ausgegrenzt haben, die ich hier nicht darlegen will, mir aber wirklich reichen, dabei nie ein Gran Unrechtsbewusstsein entwickelt, lege ich noch nach.

    Am liebsten hätten sie uns ganz ausgerottet.

    Ausrotten ist in der Bibel ja Usus und Pflicht.

    Sie haben es aber nicht geschafft.

    Zwar arbeiten sie weiter daran, die Selberdenker zu vernichten, aber ob es ihnen gelingen wird, man wird sehen.

    Mich haben sie jedenfalls noch nicht weg.

    Und jener Jesus vernebelt mir auch nicht die Sinne. Die ganzen Kindererschrecker nicht.

    Goethe meinte, dass das Christentum für den normalen Idioten, den Plebs, gerade gut genug sei, damit er was zum Glauben hat, buckelt und das Maul hält. Im Wilhelm Meister entwirft er Kinderkonzentrationslager, ganz im Sinne seiner Turmgesellschaftsideologie.

    Lessing versuchte sich gar darin, die schändlichste Lüge wider die eigenen Kinder zu heiligen.

    Beide, natürlich, Freimaurer.

    Die können mich kreuzweise.

    Sie sind der bislang letzte Abhub, der diesen ganzen grausen Lügengeschichten entsprang.

    Ihr “Weltenschöpfer”, “Demiurg”, ist immer noch dasselbe Scheusal, mit dem Jesus laut Überlieferung den Alten Bund erneuern wollte.

    Das mag verdrängen, leugnen, wer will.

    Hier ist man sich dieser Zusammenhänge bewusst, hier steht es.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Kommentare überschnitten. Ich lasse meinen jetzt erstmal so stehen.

    Aber, so viel noch heute: Weshalb labert dieser Johannes dann von jenem Mörder David und Jerusalem und diesem ganzen Krampf, den keiner braucht, herum?

    Nee. Nö. Nein.

  6. Dude sagt:

    “Zwar arbeiten sie weiter daran, die Selberdenker zu vernichten, aber ob es ihnen gelingen wird, man wird sehen.

    Mich haben sie jedenfalls noch nicht weg.”

    Mich ebensowenig. Ich verkaufe mich keiner Autorität. Brauch ich auch nicht als göttliches Individuum im absoluten Individuum – Gott.

    Es grenzt nur sinnlos ein!

    Was glaubst Du denn, weshalb dieses satanistische Gesamtkonstrukt geschaffen wurde… natürlich hat die Turmgesellschaft diese Möglichkeit ausgeschöpft.

    Denn ihr Demiurg – entspricht einem weiterentwickelten, atheistischen, und häretischen Gnostizismus, mit Gott als unbewusstes, liebloses, willenloses und sinnloses Abstraktum der Selbstorganisation der Materie, welches man nach Lust und Laune ausschöpfen bzw. ausbeuten könne – ist Luzifer.

    Mach mich zu Deinem Herrn, und ich schenke Dir die Welt… na, dämmerts schon, wenn Du dabei an den Irrsinn und die Machtverhältnisse in der heutigen Welt denkst?

    Ps. Mit den Kommentaren hier haben sich eigentlich schon einige Punkte der anderen Antwort erledigt. Ich weiss momentan ehrlich nicht, ob ich dazu auch noch komme. Es läuft grad sehr turbulent.

  7. Dude sagt:

    Wäre nett, wenn Du mir die entsprechenden Passagen mit David kurz verlinken würdest, denn erstens erinnere ich mich daran nicht, und zweitens hat meine kurze Suche keine diesbezüglichen Resultate ausgespukt.

    “Jerusalem” steht da aber – begrifflich natürlich nicht ganz passend gewählt ;-) – als Gleichnis für den Himmel auf Erden, das Leben gemäss der natürlichen Ordnung in ganzheitlicher Harmonie und Symbiose, nach dem grossen Kollaps, also dem Fall Babylons.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Gut, zur letzten Zigarette doch noch was.

    Dieser Johannes hätte ganz einfach sagen können, dass Jahwe, egal ob erfunden oder real, ob schon tot oder noch da, ein fast unvergleichliches Riesenarschloch war oder ist, David ein Meuchelmörder und Jesus mit dem Alten noch einen Deal abziehen wollte.

    Oder eben auch nicht wollte.

    So viel Text hätte gereicht.

    Mit solcherlei klarer Ansage hatte man es damals dort aber wohl nicht.

    Lieber wieder Kinder erschrecken.

    Bezeichnend.

    Wenn er das ausdrücken wollte, was Du sagst (den logischen Bruch darin lasse ich jetzt mal beiseite, ich sehe die gute Absicht), dann bekommt er von mir dafür eine Sechs.

    Eine reicht.

  9. Dude sagt:

    Und jetzt noch dreimal ausgespuckt, ausgespuckt, ausgespuckt.

    Das wird schon sonst allzu oft falsch geschrieben – auch in umgekehrtem Bedeutungssinne… ;-) -, dass ich nicht auch noch mitmachen möchte, selbst wenn’s nur ein Vertippser war. Möchte ja kein schlechtes Beispiel abgeben… *lol*

    Wobei bei einer Suchmaschine der Begriff “Spuk” je nach dem nicht mal so weit daneben liegt… :-D

  10. Dude sagt:

    Jahwe ist genau so ein absolutistisches Konstrukt wie der Kirchengott oder Koranallah.

    Die Quelle aber schliesst nichts aus!

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Schau einfach mal unter David und Bathseba.

    Die Frucht dieser erlesenen Verbindung des Ehemannmörders mit seiner so Erlangten heißt übrigens Salomo.

    Wenn Jerusalem für den Himmel auf Erden steht, für ganzheitliche Harmonie, dann steht Volldepp wohl auch für Genie.

    Derlei Metonymik liebe ich.

    Die versteht jeder.

  12. Dude sagt:

    “Schau einfach mal unter David und Bathseba.”

    Damit weichst Du der Frage aus… ;-)

    Zudem ergab die etwas vertieftere Suche keinerlei Zusammenhang zu der Offenbarung.

    “Die versteht jeder.”

    Der war gut. :-)

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Offenbacher 22, 16:

    “Ich, Jesus, habe gesandt meinen Engel, solches euch zu bezeugen an die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts David, der helle Morgensturm.”

    Da ist er, der Meuchelmörder, mit Jesus als Wurzel seines Geschlechts, und zwar kurz vor Schluss des ganzen; danach folgt nur noch das übliche, so gut wie aussagelose Gedrohe und Gefuchtele als Abspann.

  14. haschmech sagt:

    @ Magnus und @ Dude

    Als haschmech möchte ich zum Thema doch noch mal etwas sagen:

    “Ihr “Weltenschöpfer”, “Demiurg”, ist immer noch dasselbe Scheusal, mit dem Jesus laut Überlieferung den Alten Bund erneuern wollte.”

    Folgende, wie die Christen sagen, biblisch fundierte Tatsache, weil für die Christen ist die Schrift direkt von Gott gegeben, hat mich in Sachen Jesus erneut total umdenken lassen.

    Sacharja 12:10 Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.

    Das oben sagt der HERR, also der Gott der Bibel (JHWH) über sich selbst, denn da steht wörtlich: “sie werden auf mich sehen”. So steht es übrigens auch in den hebräischen “Urschriften”. Und mit dem, den sie durchstochen haben, ist nach allgemeiner Meinung Jesus gemeint. Wer sollte sonst damit gemeint sein?

    Dies bedeutet dann im Klartext, Jesus ist mit dem Gott Jahwe des Alten Testaments identisch.

    2.Mose 15:3 Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein Name.

    Krieg produziert nur schlechtes, nämlich Hunger, Elend, Schmerzen (körperliche wie seelische) und Tod.
    Diesem HERRN Jesus noch etwas Gutes abzugewinnen, fällt mir daher nun äußerst schwer.

    Was wissen wir über die Person Jesus wirklich?

    Im Grunde gar nichts! In der Bibel wird ganz kurz seine Kindheit eingeblendet und dann erfahren wir etwas darüber und das eigentlich auch nur in Stichpunkten, was in den letzten 3,5 Jahren seines Erdendaseins passiert sein soll. Dieses literarische Wesen wurde dann in vielen Büchern, Theatervorführungen, Vorlesungen, Predigten und nicht zuletzt auch mittels Filmen regelrecht vermarktet, d.h. einer gutgläubigen Welt als das einzig Wahre verkauft.

    Was z.B. den Filmjesus angeht, so habe ich mir in letzter Zeit nochmal mehrere von diesen alten Schinken angesehen und ich musste mich dann wirklich fragen, ob die Regisseure überhaupt selbst mal einen Blick in die Bibel geworfen haben. Die Filme sind alle grottenschlecht und ich weiß von der Person Jesus danach immer noch nichts.

    Pier Paolo Pasolini hat zwar seinen Film, das “1.Evangelium Matthäus” stur nach dem Wortlaut der Bibel gedreht, denn er nahm sie als Drehbuch, doch von der Person des Jesus erfährt man auch bei ihm nichts. Er setzt zu den anderen Regisseuren nur noch eins drauf, denn er macht Jesus nebenbei zu einem sozialkritischen Denker und Kämpfer für die Armen.

    Sacharja 12:10 zieht dem Jesus aber die Maske aus und zuletzt bleibt dann doch wieder nur ein allzu menschliches Wesen übrig, vor dem sie alle Welt fürchten soll.

    Matthäus 10:28 Fürchtet euch nicht vor denen, [die] den Körper töten, die Seele dagegen nicht töten können. Fürchtet aber vielmehr den, [der] die Seele wie auch den Körper in der Gehenna ( = Hölle) umbringen kann.

    Und dann hier diese Aussage von Jesus noch:

    Matthäus 15:13 Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden.

    Da vergleicht Jesus die Menschen mit Pflanzen. Einerseits stimmt das schon, denn es gibt so einige Pflänzchen zwischen uns, welche immerzu ihr Gift versprühen. Von einer Pflanzung wird zu Anfang der Bibel nur in Bezug auf den Garten Eden gesprochen. Wenn darin die Pflanzen jene sind, von denen Jesus sinnbildlich spricht, dann muss es noch eine andere “Pflanzung” außerhalb des Garten Edens gegeben haben, um beim Wortlaut der Bibel zu bleiben. D.h. dies würde dann bedeuten, es gibt ZWEI Schöpfungen inklusive ZWEI Schöpfungen der Art Mensch.

    Da die Person des Jesus z.B. in Sacharja 12:10 als mit dem Gott Jahwe der Schöpfung der Art Mensch aus dem Garten Eden, wo die Vorfahren der Juden herkommen, uns als identisch versichert wird, ist eigentlich damit klar, dass alle anderen Menschen außerhalb des Garten Edens, von denen als deren Knechte betrachtet werden. Wollen sie nicht deren Knechte sein, dann werden sie laut Jesus von ihm ausgerissen und in die Hölle geworfen werden.

    Alle Welt und vor allem die Christen tun so, als ob sie ihren Jesus persönlich kennen würden. Sie folgen blind und taub ihrem Herrn und Meister. Sie folgen einem HERRN, der sie auf Erden, wenn es ihm beliebt, durch die Hölle gehen lässt. Sie folgen einem HERRN, von dem sie nicht mehr wissen, als wie uns in 4 Evangelien und einer Handvoll Briefen, zumeist von einer zwielichtigen Person namens Paulus verfasst, überliefert worden ist. Solange es den Nachfolgern gut geht, merken sie nicht, dass sie von einer (erhöhten) Schlange an der Nase herumgeführt werden. Erst wenn es einem Menschen dreckig geht, dann merkt er, dass er im Grunde nackt und auf sich selbst gestellt ist. Dann nämlich hat er in den sauren Apfel der Erkenntnis gebissen. Aber selbst dann noch gibt es welche, die ihrem HERRN für die Schmerzen danken und ihn dafür loben, dass sie auch so leiden dürfen wie er es am Kreuz tat.

    “Zur Johannnes-Offenbarung habe ich noch nie eine zusammenhängende vernünftige Erklärung gehört.”

    http://haschmech.wordpress.com/2011/06/23/die-offenbarung-des-johannes-ein-mit-worten-gemaltes-bild-des-leidensweges-jesu-christi/

    Wenn man auch intelligente Menschen über 2000 Jahre hinweg fangen will, dann muss man ihnen ein Rätsel an die Hand geben. Das wurde mit der Offenbarung des Johannes getan.

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Oben sprichst Du ganz anders als im von Dir verlinkten Artikel.

  16. Thomas sagt:

    Ich hab nicht alle Kommentare durchgelesen, hab aber eine etwas “sinnigere” Übersetzung gefunden. Wobei wir wieder bei den besch*** Übersetzungen sind.
    http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/offb22.html#2

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    In der von Dir verlinkten Übersetzung steht für 22/16 nicht wesentlich anderes, als was ich oben für Dude aus einer angepassten Lutherei (1950) zitierte:

    “Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern.”

    Zum Stamm Davids gehöre ich nicht, damit ist Jesus auch nicht meiner Wurzeln.

  18. Dude sagt:

    Ich grüble noch immer über den Fauxpas von Johannes.

    Der helle/strahlende Morgenstern ist, auf jeden Fall garantiert, der Lichtbringer – Luzifer!

    Passt jedenfalls bestens in den Gesamtkontext der Schrift. ;-)

    Wahrscheinlich gehört dieser Punkt auch zu den gezielt abgeänderten Passagen. Offenbar haben die Sinnverzerrer da einen gewissen Abschnitt übersehen, denn sonst hätten sie sich diese Tat sicher ganz genau und mehrfach überlegt. ;-)

    Aber ist nur Spekulation…
    …ich grüble mal weiter an diesem Detail…

    Ps. Meine vorigen Aussagen bezüglich des Gesamtzusammenhangs bleiben jedenfalls so bestehen.

  19. Dude sagt:

    Ach, noch was (v.a. @haschmech):

    Irgendwie rieche ich bei der ganzen Sache förmlich einen Zusammenhang zum Mythos des richtigen und falschen Jesus.

  20. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Oben sprichst Du ganz anders als im von Dir verlinkten Artikel.”

    Offenbarung 1:16 Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtet wie die Sonne in ihrer Kraft.

    Ich gehe eben meinen Weg und der ist doch noch nicht zu Ende, anders als wie noch vor noch nicht allzu langer Zeit von mir gedacht. Jene, die meinen ihren Weg schon vollends gefunden zu haben, könnten sich, selbst wenn sie anderer Meinung sind, auch im Irrtum befinden. Besser aber ist es, sich mehrmals zu irren, als wie zu meinen sich nicht zu irren und dann voll gegen die Wand zu laufen. Das Leben ist eben Bewegung und das in jeder Beziehung.

    Magnus, wie interpretierst du für dich das mit dem zweischneidigen Schwert was aus dem Mund geht oben im Vers und dazu das mit dem Leuchten des Angesichts wie die Sonne?

    Es würde mich wirklich interessieren, was du damit (sinnbildlich) verbindest, wenn du das so liest. Danke im voraus für deine Antwort dazu.

  21. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Jetzt versucht Du Dir’s aber mächtig zurechtzubiegen. Passt was nicht, so waren es die Fälscher, oder aber man hat es noch nicht richtig verstanden.

    Wenn der ganze Text irgendwie verhunzt ist, wozu brauchen wir ihn dann?

    Um irgendwie so daran herumzuwerkeln, dass doch das rauskommt, was wir herauslesen wollen?

    Da ist es einfacher, ich schreibe mir selber einen, wo drinsteht, was ich so geschrieben sehen will.

    Es ist dies leider, lieber Dude, ein typisches Vorgehen bei Gläubigen.

    In der echten Philologie spekuliert man zwar, wenn es sich um wichtige Texte handelt, mitunter auch, welche Textpassagen falsch oder unvollständig abgeschrieben worden sein könnten, oder nachträglich mit Absicht verfälscht.

    Man versucht sich dabei aber auf stilistische und inhaltliche Auffälligkeiten, logische Brüche, Inkonsistenzen sowie vergleichbare Quellen zu stützen und bleibt dabei sehr vorsichtig.

    Wer, gerade in religiösen Zusammenhängen, sich alles vom gewünschten Ergebnisse her zurecht- bzw. nachzurekonstruieren versucht, ohne dafür einigermaßen sinnige Belege anzuführen, wird, gelinde gesagt, nicht sonderlich ernstgenommen und kann sich als Student durchaus mal den Hinweis einfangen, er solle es mal bei den Theologen versuchen, wo sich schon immer viele auf Deibel oder Herrgott komm raus zurechtreimen, was ihnen zupass, er habe sich wohl im falschen Fach verirrt.

    Aber, gut, sehen wir in der Offenbarung (trotz aller Ungereimtheiten und innerer Widersprüche zuhauf) ein Gleichnis für den Kampf zwischen den bösen Materialisten und den lieben Spirituellen.

    Dann brauche zumindest ich einen derart überladenen, wirren, schwülstigen Text trotzdem nicht weiters, denn ich weiß auch so, dass es einerseits geldgierige Arschgeigen gibt, andererseits auch geistigere Naturen. Dies ist in unzähligen Gedichten, Dramen, Epen, Romanen, Satiren, Essays, Aphorismen, Traktaten usw. weitaus besser abgebildet und anschaulich gemacht, als in diesem dunklen Konvolut.

    Insofern könnte man hier von einer zweiten Lüge sprechen, nämlich jener des eigentlichen Gewichts des Textes.

    Und, tut mir leid das sagen zu müssen, wenn ich Verrenkungen wie die Deinigen, eines, der sich sehr wahrscheinlich sehr viel mehr damit befasst hat als ich, gewahre, wie Du Dich schon an zwei von mir beigebrachten Zitaten verschluckst, weil das mit den beidseitig markierten Knechten Dir ebensowenig ins Konzept passt, wie das mit dem Jesus als Wurzel des Meuchlers David, dessen Geschlecht dann die Guten ausmachen soll, muss ich schon ein wenig lachen.

    Mit nicht allzuviel Mühe könnte ich sicherlich noch mehr dazu beibringen, allein, da ich keinen sehr populären Standpunkt vertrete, wird mir das wohl weder im Himmel noch auf Erden zu sonderlichem Lohn gereichen.

    Trotzdem, ohne besodere Spezifikation, um Dir noch etwas zum Kauen zu geben: Wieso diese ständige fuchtelnde Droherei, totale Bestraferei und ewige Verdammnis von der “guten” Seite her?

    Widerspricht das nicht dem behaupteten christlichen Leitgedanken der Vergebung diametral?

    Oder habe ich da schon wieder was nicht kapiert?

    Für 10 000 Euro (ja, da werde ich so langsam materiell) – solange der noch was wert ist – biete ich eine umfässlichere Textanalyse der Offenbarung an. Vorkasse natürlich.

  22. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Zunächst: Ich finde gut, was du vom Irren sagst.

    Sodann zum Zitat, das ich hier der direkten Sichtigkeit halber wiederhole:

    “Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtet wie die Sonne in ihrer Kraft.”

    Ganz spontan, mit aller Vorsicht, da ich den Text nicht detailgenau kenne, jetzt kein Sonderstudium daraus machen will, die Symbolik nicht mit dem Rest abgeglichen habe, die Passage als symbolisch einfach mal wesentlich aus sich selbst und dem Weltwissen heraus interpretiere, der folgende Ansatz.

    Die rechte Hand gilt traditionell (zumal dort hinten unten) als die reine Hand (weswegen der Moslem sich, soweit ich weiß, damit ja auch nicht den Hintern wischen soll); die sieben Sterne darin dürften sich auf die damals (bis heute oft so angesprochenen) Sieben Heiligen Planeten beziehen; zudem wirkt hier natürlich die Magie der sehr arkanen Sieben; (ein weiblich-göttlicher Bezug ist ebenfalls naheliegend); Das Schwert steht traditionell für das Element Luft und das Wort, alswelches bekanntlich zweischneidig ist, weshalb ja auch nicht verwunderlich, dass es aus dem Munde kommt; das Angesicht ist, wie das Wort schon sagt, was man sehen kann; zudem kann man durch die Augen, die entwicklungsbiologisch eine Ausstülpung des Gehirns, in den Geist des anderen blicken; die Sonne steht selbstverständlich für das absolute Licht, das Helle, Wärmespendende, vor dem alles Dunkel weichen muss.

    Alles in allem könnte man sagen, da steht der Chief, mit dem sich das Gesindel lieber nicht anlegen sollte. Dass er dann noch das Solare für sich beansprucht, das, was man nicht anbeten sollte (6 ist die solare Zahl, daher 666 erst recht trigenäht), zudem die Sieben, oft der Venus zugeordnet, der weiblichen Gottheit, die Jahwe abschaffte, auch das Ganze, die Sieben Planeten, in der Hand: Der Kerl hat’s drauf und muss sich nichtmal an die dem Rest gesetzten Regeln halten.

    Das war, wie gesagt, jetzt mal ohne langes Nachdenken und Textvergleichsanalyse, sozusagen aus der hohlen Hand.

  23. haschmech sagt:

    @ Dude

    “Irgendwie rieche ich bei der ganzen Sache förmlich einen Zusammenhang zum Mythos des richtigen und falschen Jesus.”

    Wenn wir es mit einem richtigen und einem falschen Jesus zu tun haben, welcher von beiden ist dann gekreuzigt worden?

    Barabbas hieß auch mit Vornamen Jesus und Barabbas bedeutet: Sohn des Vaters.

    Die Kirche hält angeblich aus Sicht der wahren Christen (es gibt also damit verbunden auch den Mythos des wahren und falschen Christen) das Kreuz mit dem falschen daran hängenden Jesus hoch. Aus Sicht der Kirche, also der falschen Christen aus Sicht der wahren Christen, handelt es sich dabei aber um den richtigen Jesus. Die wahren Christen hingegen, meinen alleine dem richtigen Jesus zu folgen. Die falschen Christen hingegen meinen das von ihrem Jesus auch.

    Dazu kommt jetzt noch, dass der angeblich richtige Jesus von sich selbst in der Offenbarung sagt, er wäre der glänzende (oder helle) Morgensstern.
    Aus der Sicht seiner Anhänger ist dessen Gegenspieler Luzifer aber auch der Morgenstern (siehe z.B. dazu Jesaja 14:12) und somit für sie ein Lichtbringer.

    Im Buch Hiob steht:

    Hiob 38:7 als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?

    Wie viele Morgensterne und Söhne Gottes gibt es also?

    Worum es im eigentliche Sinne geht ist, dass jeder Mensch tief in sich den Wunsch hat, nicht sterben zu müssen, bzw. für ewig leben zu können.

    Dass dann mal jemand kommt, getötet wird und dann wiederaufersteht, macht diesen Wunsch zu einem Bild, das über die Phantasie noch greifbar näher ist. Aber wahrhaftig mit eigenen Augen gesehen, dass jemand von den Toten aufersteht, das hat noch keiner von uns. Ab diesem Punkt setzt das ein, was man den Glauben nennt. Viele uns Menschen GLAUBEN daran, dass andere mit eigenen Augen gesehen hätten, wie jemand von den Toten wiederauferstanden ist. Dem gab man einen Namen: Jesus Christus.

    Der ist jetzt im Himmel, wie sie uns sagen, weil das so in der Schrift steht. Die Schrift ist DIREKT von Gott gegeben sagen sie uns dazu noch, damit das Ganze noch etwas mehr Nachhaltigkeit bekommt.

    Dann wird gesagt, Christus kommt wieder, dann geht es den Armen so gut wie den Reichen und die Reichen, so heißt es, werden es dann schwer haben in den Himmel zu kommen. Den Himmel gibt es aber auch schon auf Erden, aber nur für die Reichen, denen es nur deshalb so gut geht, weil die meisten anderen Menschen sich von denen ausbeuten lassen und das so in der Regel auch ganz in Ordnung finden. Das Ganze wird dann Demokratie genannt, was die Vorstufe zum Himmel ist. Der höchste Himmel ist dort, wo das Kapital sitzt. Und wer schon mal richtige Slums gesehen hat, der weiß um den Abgrund auf Erden. Da herrscht die Finsternis.

    Jene Menschen, die in der Finsternis sitzen, denen ist irgendwann ein Licht aufgegangen (oder auch nicht), dass sie vom Leben beschissen worden sind. Jesus sagt, er wäre der Weg, die Wahrheit und das LEBEN. Das müssten jetzt für jene, die in der Finsternis hausen müssen, eigentlich die Worte des falschen Jesus sein. Aber jene, die auf dem Kapital sitzen, die haben es fertig gebracht, dass die anderen, die wissen, dass sie vom Leben beschissen worden sind, im falschen den richtigen Jesus zu erkennen GLAUBEN. Auf diesen Retter wollen und werden sie deshalb warten, auch dann, wenn es bis in alle Ewigkeit dauern sollte bis er kommt. In der Zwischenzeit hat man denen, die in der Finsternis sitzen etwas gegeben, woran sie sich festhalten können und dürfen – das Kreuz, woran angeblich einst der Messias der Armen angenagelt worden ist.

    Der Messias war brav, Zeit seines Lebens, bis in den Tod, so heißt es. Dies ist natürlich dann auch die Pflicht von jenen, die den Glauben an ihn gefunden haben. Sie folgen natürlich dem richtigen Jesus. Denen es in ihrem jetzten Leben besser geht, die bauen natürlich auch auf den Jesus, ihren Jesus, den Lichtbringer Jesus. Aus Sicht der Armen und weil es ihnen so erklärt worden ist, ist dieser Lichtbringer Jesus aber der falsche Jesus. Die Reichen sehen das aber nicht so, denn für sie ist es der einzig wahre Jesus, auch wenn er von Armen wie Reichen Luzifer genannt wird.

    In Wahrheit gibt es gar keinen Retter, der mal kommen wird, den hat man nur zusammengezimmert. Da bot sich ein Zimmermann aus Galiläa geradezu an.

    Warum hat Jesus den Johannes den Täufer nicht wieder zum Leben erweckt? Ich hätte nur zu gerne gewusst, ob dieser dann mit dem Kopf unter dem Arm aus seinem Grab gestiegen wäre oder ob der Kopf dann auch wieder da gewesen wäre, wo er hingehört.

    Jesaja 7:14 Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.

    So aber ging die Geschichte eigentlich weiter:

    Jesaja 8:3-4Und ich nahte mich der Prophetin, die empfing und gebar einen Sohn. Da sprach der HERR zu mir: Nenne ihn: «Bald kommt Plünderung, eilends Raub». Denn ehe der Knabe wird sagen können «Mein Vater» und «Meine Mutter», wird der Reichtum von Damaskus und die Beute Samariens vor dem assyrischen König einhergetragen werden.

    D.h. in der biblischen Geschichte hätten somit ZWEI Jungfrauen einen Sohn bekommen. Der eine hieß Immanuel und der andere Jesus.

    Möge die wahre Wahrheit ihren Weg zum Licht finden. Und das hoffentlich bald!

  24. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Wenn das hier so weitergeht, werde ich noch zum Offenbarungsspezialisten.

    Ihr scheint die Höheren Mächte zu sein, die das so wollen.

    Für eine Gesamttextanalyse muss aber das Honorar bzw. die Spende in meinen Klingelbeutel.

    Es sei denn, ich komme doch irgendwann darauf, eine solche zum Spaß bzw. als philologische Übung zu verfassen; oder weil es doch jemand wissen will, der Text sich vermutlich vermarkten lässt.

    Weshalb ich damit genau jenen helfen sollte, die sowieso nichts werden einsehen wollen, also jenen Christen, die meine Kinder, seit sie laufen können, runterlassen, dass einem ob ihrer Grausamkeit mitunter schlecht werden kann, nur, weil sie keine Christen oder wenigstens Juden oder Moslems sind, erschließt sich mir bisher nicht.

    Etwa für ein “Vergelt’s Gott!” – ?

    Sie sind übrigens meist umso grausamer, je mehr sie an die Offenbarung glauben.

    Darf ich da den Text auch an seinen Früchten erkennen?

    (Gut, das war jetzt nicht direkt zum Thema. Ich habe mir erlaubt, etwas abzuschweifen.)

  25. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Sehr interessanter Text von Dir oben, zumal Du ihn auch noch mit einer Portion schwarzem Humor gewürzt!

  26. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Das Schwert steht traditionell für das Element Luft und das Wort, alswelches bekanntlich zweischneidig ist, weshalb ja auch nicht verwunderlich, dass es aus dem Munde kommt;”

    Danke nochmal für Deine Interpretation des Verses. Ich meine aber, es gibt noch einen einfacheren Weg zum Verständnis. Du sagst, man verbindet mit dem Schwert “das Wort, alswelches bekanntlich zweischneidig ist”.

    Auf einem Infoblatt der SiebentenTagsAdventisten zur Endzeit, gibt es die Graphik von einem Mann, womit Jesus gemeint ist, dem sie ein richtiges aus seinem Munde kommendes Schwert verpasst haben. Irgendwie sieht das ziemlich blöd aus, auch wenn es sich mit dem deckt was du sagst. Obwohl, gegen die Pharisäer sprach Jesus schon scharfe Worte. Jesus wollte, dass seine an diese Leute gerichteten Worte sie ins Herz treffen. Vielleicht wurde dem Volk aber auch nur etwas vorgespielt. Denn 3,5 Jahre lang ließen die Pharisäer den Jesus über sie lästern und sein Reich Gottes den Armen predigen und dann ganz plötzlich musste er sterben. Praktisch von heute auf Morgen. Nach genau 1260 Tagen bzw. 42 Monaten.

    Offenbarung 13:5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, Krieg zu führen zweiundvierzig Monate lang.

    Genau dann, als er zum Idol des ganzen Volkes geworden war und sie ihn danach bitter vermissen mussten, ging es ihm an den Kragen. Oder wie Jesus sagte: Die Schrift musste erfüllt werden. Die Schrift wurde aber seit jeher von den Schriftgelehrten gehütet und verwaltet. Und wenn man die Jesus Geschichte in der Bibel liest, dann hört sie sich so an wie nach einem Drehbuch verfilmt oder wie geplant. Sagen wir mal so, ich traue denen, die sich gerne als die Herrscher dieser Welt aufspielen, einfach alles zu.

    Zweischneidig in dem Sinne kann andererseits auch bedeuten, dass jemand lügt. Oder wie die Indianer sagen: Jemand spricht mit gespaltener Zunge.

    Und wenn wir dann ganz weit in der biblischen Geschichte zurückgehen und um die geht es in der Offenbarung, dann stoßen wir im Garten Eden auf die allseits bekannte Schlange, den Verführer der Eva. Und was einer Schlange aus dem Mund kommt und was sinnbildlich durchaus auch mit dem gesprochenen Wort in Verbindung gebracht werden kann, sowie auch mit einem zweischneidigen Schwert, ist ihre Zunge.

    http://www.goruma.de/export/sites/www.goruma.de/Globale_Inhalte/Bilder/Content/S/schlange_mexikanische_wuestenklapperschlnage3.jpg_736331184.jpg

    Und wenn sich so eine Schlange aufbläht, so wie graphisch hier dargestellt, dann leuchtet sie sinnbildlich praktisch so, wie die Sonne in ihrer Kraft.

    http://www.afrostore.biz/modules/shop/images/custom/item.4af340ca0c54280568ede1.jpg

    Offenbarung 1:14sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflammeamme,

    Nur das mit den Haaren wie weiße Wolle, passt nicht so ganz in mein Bild von der Schlange. Aber weiße Haare können auch ganz einfach eine Anspielung auf deren Alter sein.

    Und schaut man sich die Zahl 6 an, so kann man mit etwas Phantasie auch darin eine sich aufgerichtete (Klapper)Schlange erkennen.

    Früher waren die Hebräer besessen von der (erhöhten) Schlange (Nechushthan).

    http://www.pantheon.org/articles/n/nechushtan.html

    Möge sich jeder sein eigenes Bild davon machen.

  27. Dude sagt:

    @Magnus

    Denkst Du ich grübelte zum Spass und zur Freud??

    Wenigstens reiss ich nicht alles aus dem Zusammenhang, indem ich einen Textausschnitt beurteile, und dabei glaube, ich hätte damit das Gesamtwerk authentisch beurteilt. ;-)

    Bevor ich aber noch was zur Offenbarung sage, werde ich sie nochmal in Gänze durchlesen.

    Ps. Ich hoffe mal stark, dass Du jetzt nicht glaubst, ich sei ein Anhänger irgend eines spezifischen, weltlichen Religionskonstruktes, wenn Du von “Gläubigen” sprichst. :-) Im Übrigen glauben auch materialistische Atheisten – einfach an den (idR. in Dualismus gründendem) Materialismus. Die wahre Realität ist nicht dualistisch, auch wenn das die Atheistenkirche und die absolutistischen Religionskonstrukte suggerieren!

    @Haschmech

    Herzlichen Dank für Deine Ausführungen zum Doppelgänger von Jesus! Ich werde diese beim erneuten Lesen in meine Gedankengänge miteinbauen.

    Was die Wiederauferstehung angeht, ist es unbestreitbar, dass ein toter Körper, dessen bewohnende Seele weitergezogen, nie wieder lebendig wird, alsomit auch nicht auferstehen kann.

    Das ganze ist symbolisch zu sehen: Die Auferstehung im Geiste, hin zum Nadelör zwischen materieller und immaterieller Welt.

    Und noch kurz zum prophezeihten Retter. Selbstverständlich wird kein Retter kommen!
    Wer sich retten will, muss sich Selbst retten!
    Das wird keinem/r abgenommen.

    Im Idealfalle rettet man sich aber sowieso zusammen mit andern, die sich ebenso retten wollen. Denn umso mehr Retter, welche die Sache gemeinsam anpacken, desto höher die Erfolgsaussichten auf Rettung. :-)

    Dieses Konstrukt des von aussen/oben kommenden Retters dient nur der Knechtung der entgeisterten und verblödeten Massen, um sie in Ignoranz und Lethargie gefangen zu halten.

    Wie Du sagst: Ein Meisterwerk der Zimmereikunst.
    Da haben die Maurer sicher was abgeschaut für den Bau ihres Tempels… ;-)

    Das Kreuz ist auf jedenfalls ein Satanssymbol, denn jeder der es anbetet und sich selber symbollisch kreuzigt, verschliesst damit seine Energiemeridiane und bindet sich damit an die grobstoffliche Materie, also an die 666. Mit der Offenbarung hat das Kreuz – zumindest direkt – aber nichts zu tun.

    “Möge die wahre Wahrheit ihren Weg zum Licht finden. Und das hoffentlich bald!”

    Word!

    Die 6 symbolisiert im übrigen (auch) die Anhaftung an die grobstoffliche Materie mit einhergehender – fataler! – Identifikation mit dieser, während die umgekehrte 6, also die 9, den Ausgang aus dieser darstellt, und der Identifikation mit der (absoluten als auch relativen) Individualität Tür und Tor öffnet, und alsomit das Potential in sich trägt, die verblendende Höhle des 3D-Scheins zu verlassen.

    Ps. Dass fehlleitende Lügen gezielt ins Konstrukt eingebaut, ist von jedem selber Denkenden unbestreitbar.
    Es gilt sie nur zu finden, und auszumerzen.
    Denn ich bleibe dabei, dass die Offenbarung ein essentieller Wegweiser zum höheren Verständnis des Lebens ist, daher müssen die darin eingepflanzten Lügengebäude ja auch durchleuchtet werden.

  28. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich halte Dich sicherlich nicht für irgendsoeinen Religionsdödel.

    Und es schadet wohl auch nicht, wenn Du Dir das Ganze nochmal zu Gemüte führst.

    Ich will aber Dir gegenüber, der mir von Anfang an deutlich widersprach, noch feststellen, dass wir inzwischen, nach (vorgeblich) zweierlei Sorten gezeichneter Knechte, nunmehr mit zwei Jesussen, zwei Luziferern, zwei Jungfrauen gar, von denen die einen immer den oder jenen für richtig oder falsch halten, das, auch unter Christen, sich wechselseitig reindrehen, zu tun haben, auch dem Davidproblem (das anscheinend nur mir aufgefallen war): all dies stützt meine Behauptung, dass hier eine grandiose Verarsche angesetzt ist. Alle Ergebnisse, auch hier, sprechen bislang dafür.

    Bald weiß Jesus selber nicht mehr, welcher Jesus er ist, der Christ sowieso, auch, ob er lieber mit oder ohne Kreuz Christ ist, und der arme Lichtbringer auch nicht, ob er jetzt eigentlich der Dunkelbringer oder doch der echte Lichtbringer. Deren jeweilige Anhänger sind sich, was wunder, auch schon zum Verwechseln ähnlich.

    Marias gibt es auch noch zwei wichtige, wobei die zugegebenermaßen nicht ganz so leicht zu verwechseln sind (wirklich? – Jungfräuliche Mama und Heilige Fußwaschhure) , wie auch die beiden Johannesse (Täufer und Offenbarer).

    Und wenn ich hier wirklich einfach falsch aus dem Zusammenhang gerissen haben sollte, es, wie Du meintest, nicht kapiert, so habe ich doch noch nicht gesehen, dass das einer irgendwie stringent aufzeigen konnte.

    Ich bin gespannt, wie Du das anstellen wirst, wenn Du nochmal nicht zum Spaß gelesen und gegrübelt hast.

    Mach Dir keinen zu großen Stress dabei.

    Und untersuche die Sache bitte auch darauf, ob hier nicht vielleicht eben doch EINER oder EINE Bande zum Behufe des Ordo ex Chao ebendieses dualistische Verwirrspiel, hiemit die von mir behauptete Lüge, in die Welt gesetzt haben könnte.

    Mach Dich mal frei, lach mal, geuße Dir einen guten Trunk ein, und nimm wenigstens mal als Möglichkeit mit ins Kalkül, dass der Onkel Unspiri namens Magnus die Sache richtig erfasst haben könnte.

    (Ich habe, wenn es anliegt, wie schon gesagt, noch mehr zu diesem schrägen Konkokt an Text auf Lager, halte mein Pulver jetzt aber erstmal trocken.)

    Glückauf und Liebe Grüße.

    P.S.

    Noch:

    “Dass fehlleitende Lügen gezielt ins Konstrukt eingebaut, ist von jedem selber Denkenden unbestreitbar.
    Es gilt sie nur zu finden, und auszumerzen.
    Denn ich bleibe dabei, dass die Offenbarung ein essentieller Wegweiser zum höheren Verständnis des Lebens ist, daher müssen die darin eingepflanzten Lügengebäude ja auch durchleuchtet werden.”

    Dann finde mal, und merze sie aus, die Lügen, durchleuchte: das kann beim Stande der Dinge wohl kaum schaden. Bislang hast Du nur Deine Überzeugung dargebracht, dass die Offenbarung wertvoll sei.

  29. Dude sagt:

    Lieber Magnus

    Herzlichen Dank für Deine zusätzliche Inspiration!

    Ich werde diese Überlegungen selbstverständlich bei der erneuten durchleuchtenden Prüfung auch miteinbauen. :-)

    Und keine Sorge, auf gute Pflümli- und Zwetschgen-Eigenbrände, verzichte ich neben Kräuter, wie auch gutem Grappa, Rum und Single Malt selbstverständlich nicht. ;-)
    Allerdings ist es dafür jetzt noch etwas zu früh! *lol*

    Liebe Grüsse Dir und den Jungs! :-)

  30. Thomas sagt:

    Offtopic:
    “geuße Dir einen guten Trunk ein”
    Kann der Sprachwissenschaftler mir zu diesem Wort eine nähere Erklärung geben oder handelt es sich um einen der selten vorkommenden Rechtschreibverdreher?

  31. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    In Grimms Wörterbuch steht unter dem Eintrag “GIESZEN” (heute gießen) nach der etymologischen Herleitung, die von einer indogermanischen Wurzel *gheu- ausgeht unter 2):

    “lautgesetzlich zu erwartende eu-formen im sing. präs. ind. und im sing. imperat. (ahd., mhd., -iu- entsprechend) sind bes. frühnhd. mannigfach bewahrt, sie reichen archaisierend, aus reimgründen und in gehobener poetischer sprache vereinzelt bis zur gegenwart, am häufigsten in der 3. sing. und im imperat., während die 1. und 2. sing. nur noch ganz wenig leben entwickelt haben.”

    Wenn nun der Dude sich zur Offenbarung einen seiner alten Edelbrände reinlässt, so passt sowohl das Archaisierende wie auch das Poetische; zudem war es ein Imperativ.

    Archaisierende und poetische Formen (die sich oft überschneiden) werden zudem oft scherzhaft verwendet, was hier die entscheidende Rolle für den Einsatz dieser spielte.

    Ich gebe allerdings zu, dass ich einfach nur wusste, dass ich sie in diesem Sinne (den dreien) schon verwandt gesehen hatte und sie beim Bechern mit meinem altmodischen Spezi auch ab und an verwende, er dito, bis hin zu “wenn du mir noch einen Tropfen eingeußtest”. (Worauf der womöglich antworten mag: “Nun, dieweil du mich also botmäßig frugst…”)

    Darum habe ich lieber noch mal eines meiner Heiligen Bücher konsultiert, um ganz sicher zu gehen, dass wir uns diese Formen nicht nur ertrunken haben.

    LG

  32. Thomas sagt:

    Wahnsinn. Danke! Ich hatte ganz vergessen, wie großartig ich Grammatik in der Schule gehasst habe. Ich war echt gut im aktiven Grammatik-Hassen. Beim Lesen deiner Erklärung kam dieser Hass tatsächlich lebendig und leibhaftig in mir auf als wäre ich gestern aus der Schule entlassen worden.

    sing. präs. ind. und im sing. imperat. bes. frühnhd. in der 3.sing. und im imperat., während die 1. und 2. sing. Was für eine große Sch*** !

    M. E. knn Sprsmkit in dr Wrtwhl en whrer Sgn sein. Gut dss du die latnishen Dingr abgkrzt hst. Vllt. slltest du ml inen Arikl in disr toln Krzschrbweise brngn. ;) Mr fllt die fchliche Umschrbng grde ncht ein.

  33. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Du hast mich hchntkstlch zum Lachen gebracht!

    Man hat auf den circa 50 000 (Schtzng) engstbedruckten Seiten des Grimmschen Wörterbuches eben für die dieses Lesfähigen geläufige Begriffe kein unnötiges Papier verschwenden wollen. Das waren echte Ökos. (Im doppelten Sinne.)

    Ich habe mich im Sinne der Abkrzgn auch nur eines Zitats schuldig gemacht.

    An Heiligen Büchern verändere ich nunmal nichts.

    Sowas überlasse ich lichtlosen Luziferern und sonstigen Fälschern und Textstrauchdieben.

  34. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas & Dude & Alle

    Es ist übrigens das Wort “Gott” etymologisch nicht eindeutig geklärt.

    Eine Spur führt, ich will Grimms die Schrecklichen nicht noch einmal zitieren, jedenfalls zu “gießen” bzw. “geußen”.

    Also zu Gott als dem “Gießenden”.

    Gut eingegeußt!

    (Das passte auch mal gut zu Dudes “Göttlicher Quelle”.)

  35. Dude sagt:

    @Magnus

    Das hatten wir doch mal geklärt irgendwo in einem anderen Strang hier? Wenn ich nur noch wüsste, welcher das war…

    Liebe Grüsse vom Sieb im Kopf :-)

  36. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ein bisschen Redunanzeffekt, morgens um halb sechs, das macht die Geister doch wieder wach! (Gerade bin ich im anderen Hangstrang etwas abgeschwüzert, aber es geht schon wieder.)

  37. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Also zu Gott als dem “Gießenden”.”

    Wenn Gott den Garten Eden angepflanzt hat, dann wird er sicher auch mit der Gießkanne dafür gesorgt haben, daß seine Setzlinge wuchsen.

    Ich sage zwar auch schon mal Gott, meine jedoch im eigentlichen Sinne den Schöpfer damit. Ein Stück Holz kann den Namen Gott tragen, ein Mensch auch in gleicher Weise. Aber mit dem Schöpfer ist nichts vergleichbar was wir kennen.

    Mir kann der von seiner Evolutionstheorie Besessenste seine Sicht der Dinge noch so schön darlegen und erklären wollen. Bei dem Punkt, wo das herkam aus dem alles was wir kennen geworden ist, da bleibt ihm dann trotzdem die Spucke weg. Bei den Evolutionstheoretikern fängt alles Sein beim Urknall an. Die ganze Materie wäre zusammengeballt in einem kleinen Etwas gewesen, so sagen sie, und das hätte sich dann in einer gewaltigen Entladung entfaltet. Schöne Theorie. Woher kam aber dieses kleine zusammengeballte materielle Etwas? Woher kam der Raum, in den sich dieses kleine Etwas sprunghaft entfalten konnte?

    Manche Evolutionstheoretiker verbinden dann einfach ihre Theorie mit einem doch zusätzlich vorhanden Schöpfer. Denn ohne ihn ganz zu Anfang geht es eben doch nicht. Denn von Nichts kommt nichts. Und weil das so ist, nennen Menschen wie ich, das Lebendige in der vorher nicht vorhanden Materie den Schöpfer. Dude nennt es das Es.

    Um auf den Kannengießer Gott zurückzukommen. Er gießt oder begießt also etwas und deshalb muß das, auf was er gießt, schon vorher dagewesen sein.
    Der Schöpfer hingegen schöpft aus dem Nichts und durch die Tat der Schöpfung nimmt das Nichts Materie an.
    Das was den Schöpfer bzw. den Schöpfungsakt ausmacht, kommt also in jedem Falle vor dem Begießen der Materie durch jenes Wesen, den man geläufigerweise Gott nennt.

    Anders gesagt, ein Gedanke entsteht wie aus dem Nichts im Kopf eines Menschen und dieser Mensch kann dann auch diesen Gedanken in die Tat umsetzen als eine Handlung, die er ausführt. Deshalb sehen sich viele Menschen selbst als so etwas wie einen Gott an. Sie meinen mit ihrer Handlung etwas Schöpferisches vollbracht zu haben.

    Aber im eigentlichen Sinne macht es doch den Schöpfer aus, der dem Gedanken erst dadurch zur Geburt verhalf, indem er im Kopf eines Menschen sich wie aus dem Nichts Energie entladen ließ, aus dem dann Materie wurde, die erst noch durch ein, wenn auch vielleicht göttliches Geschöpf begossen werden mußte, bevor etwas Brauchbares daraus entstehen konnte.

    Sogar Jesus gab zu, er täte und sage nur das, was ihm von seinem Vater eingegeben worden wäre. Wieso es daraufhin Leute gibt, die in Jesus selbst den Schöpfer sehen, ist mir schleierhaft. Jesus kam wie ein Mensch auf unsere Welt und er ging auch wie ein Mensch von unserer Welt. Seine Auferstehung im selben Fleisch, ist ein christlicher Mythos. Es wird gesagt, Jesus hätte dann einen verherrlichten Körper bekommen. Ein verherrlichter Körper mit Wundmalen? Was haben echte Wunden mit dem Malen von Wunden zu tun? Der Apostel Paulus erklärt es uns:

    Galater 3:1 O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war?

    Jeder ist dazu imstande Farbe auf einem Blatt Papier auszugießen, eine Mona Lisa daraus zu kreieren kann man schon fast göttlich nennen, aber alle Farben der Welt durch Lichtbrechung und andere physikalische Umstände und Gesetzmäßigkeiten zu einem Regenbogen am Himmel werden zu lassen, das ist wahre schöpferische Kraft. Anderweitig ist es ebenfalls die schöpferische Kraft, die das Herz eines Ungeborenen im Mutterleib zum erstmaligen Schlagen bringt. Niemand ist imstande zu erklären, woher dieser erste Impuls dazu kommt. Da stößt jeder Mensch auf etwas Unbekanntes. Ich nenne dieses Unbekannte den Schöpfer. Andere nennen es Es.

    Der Kannengießer kann einpacken.

  38. Dude sagt:

    @Magnus

    “Gerade bin ich im anderen Hangstrang etwas abgeschwüzert, aber es geht schon wieder.”

    Hehe, ja, ich hatte es gemerkt, und mich dabei – ~50 %iges Pflümli hin oder her :-D – wirklich noch ernstlich gewundert, nicht der einzige Unchrist zu sein, der zu solchen Zeiten NOCH wach ist… ;-)

    @Haschmech

    Grandioser Post! Der wär eigentlich einen eigenen Gastbeitrag wert, zumal er es von der hohen Qualität her nicht verdient hat, hier unten im Nirgendwo des langen Kommentarstrangs zum IV. Lügenpantheon vorsichhinzudümpeln… ;-)

    “Ein Stück Holz kann den Namen Gott tragen, ein Mensch auch in gleicher Weise. Aber mit dem Schöpfer ist nichts vergleichbar was wir kennen.”

    Schön gesagt! Das Absolute enthält in sich alles Relative, und wird vom Relativen auch niemals Absolut erkannt, und überblickt werden können. :-)

    Zur Makro-Evolutionstheorie könnte ich übrigens folgenden Link sehr empfehlen: http://armin-risi.ch/Artikel/Wissenschaft/Evolution_oder_Involution.html

    “Dude nennt es das Es.”

    Ja, auch, wobei es das “Es” nicht perfekt trifft, daher bevorzuge ich “VaterMutterGott” kurz: Gott, “LiebeLicht” oder “Quelle allen Seins und Lebens” kurz: “Quelle”.

    “Das was den Schöpfer bzw. den Schöpfungsakt ausmacht, kommt also in jedem Falle vor dem Begießen der Materie durch jenes Wesen, den man geläufigerweise Gott nennt.”

    Ja, und das nenne ich ewiges, immaterielle und raumzeitloses, göttliches BewusstSein, welches Gott absolut ist, und alle Seelen/Individuuen relativ zum Absoluten. Alles in gleichzeitiger Einheit und Vielfalt.

    Wir sind also alle relativen Individuen (Du, der das liest, ich, der das schreibt, aber auch Jesus, Nietzsche, Luzifer, etc. pp.) gleichwertig zusammen, Quelle in Quelle, Schöpfer im Schöpfer, Gott in Gott.

    Qualitativ identisch – Quantitativ verschieden.

    Das illusionäre Gedankenkonstrukt des Kannengiessers kann also wahrlich und wahrhaftig kreuzweise einpacken.

    Liebe Grüsse vom Dude

    Ps. Das Ganze ist immer mehr als nur die Summe seiner Teile. :-)

  39. Thomas sagt:

    Gib besser nicht zu viel auf die Physik. Physik ist dazu da, dem Menschen Sicherheit zu geben, soweit es möglich ist. Physik ist nicht immer Wahrheit. Ich persönlich glaube nicht, dass es den Urknall in dieser Form, wie die Wissenschaft es beschreibt, gegeben hat. Ich kenne ein paar alternative Theorien und auch denen glaube ich nicht. Ich glaube daran, dass wir es einfach nicht wissen und es wahrscheinlich nie mit Bestimmtheit wissen werden. Nur… brauche ich wirklich einen Lückenfüller für diese, meine Lücke? Der Fisch im Becken lässt grüßen!
    Ich kann, gerade bei soo großen Fragen, durchaus akzeptieren, dass ich keine Antwort darauf habe. Das unterscheidet den Menschen vom Fisch.
    Der Fisch stellt sich die Frage gar nicht, der Mensch stellt sich die Frage und muss -vermutlich bis in alle Ewigkeit- damit leben, keine Antwort zu haben.

    Ich kann auch sagen, dass ich nicht weiß, was der Sinn meines Lebens ist. Am einfachsten und einleuchtensten ist der biologische Sinn: Reproduktion.

    Alles andere ist Philosophie – aber gewiss keine Religion.

    Den Begriff “Schöpfer” verbinde ich mit Religion, auch ein “Es” ist für mich stark an Religion grenzend.
    Sowas brauche ich nicht für die Gestaltung meines Lebens, dessen Sinn ich wender mit Islamismus, Semitismus, Bhuddismus oder einem anderen Ismus am Ende nicht finden kann. (Kommt der Ismums eigentlich von: Iss Mus?!) Religion kann beruhigen, ja. Aber will ich das? Mich mit einer zusammengebastelten Geschichte, die einfach gut klingt aber ansonsten kein richtiges Fundament hat, ruhig stellen?
    Nicht zu wissen, wie die Welt funktioniert ist nicht schön und tut manchmal weh. Aber Religion als Einschlafhilfe? Da nehm ich lieber ne Flasche Rotwein wenn ich sie brauch.

  40. Dude sagt:

    @Thomas

    Religion wird geläufigerweise eigentlich immer mit den menschengemachten Religionskonstrukten gleichgesetzt.
    Nur aus Unverständnis und Unbewusstheit dieses relevanten Unterschieds.

    Das Problem ist dergestalt, dass man geläufigerweise die pyramidal-hierarchisch strukturierten, egobasierten, und letztlich teuflischen Religionskonstrukte, welche die Menscheit und die Welt so nachhaltig versaut und kaputt gemacht haben, mit wahrer Religiösität (lat. religere / zurückverbinden mit der Quelle / dem Ur-Sprung von allemwasist) gleichsetzt!

    Diese wahre Religiösität findet man niemals in Büchern, Filmen, Wissenschaft und so weiter – die zwar inspirativ auf die individuelle Religiösität wirken können -, sondern einzig allein in sich selbst!.

    Sie ist also nicht teil-bar!

    Die Erfahrung der auf Bewusst-SEIN beruhenden direkten Verbindung mit Gott, kann jeder nur für sich selbst erfahren, weil eben jedes geschaffene Individuum, jede Seele, individuell und einzigartig ist, und damit verschieden mit allen anderen einzigartigen Individuen, obschon gleichzeitig EINS mit ALLEMWASIST!

    Kurz Zusammengefasst: Gott hat mit dem lächerlichen Vatikan etwa genau so viel zu tun wie mit der erbärmlichen atheistisch-materialistischen Wissenschaft.

    Die ganzen Religionen (auch die materialistische Wissenschaft) sind geprägt durch das Guru-Prinzip. Man sucht sich eine Religion aus, ob dies Buddhismus, Deismus, Monismus, Reiki, Falun Gong, Christentum, Satanismus, Islamismus, Hinduismus, die materialistische Wissenschaft oder sonst eine religiöse Vereinigung ist, spielt dabei keine Rolle. Sie alle sind geprägt von diesem Guru-Prinzip, welches einige wenige zu Halbgöttern erhebt, was einen Selbst zu Weniger macht. Autoritäte Strukturen aller Art untergraben die Würde des einzigartigen, göttlichen Individuums.

    Der wirkliche Weg liegt in der individuellen Religio, welcher keinerlei äussere Strukturen, Bücher, Lehren, usw. als einzig wahres braucht! Er braucht einzig das Bewusst-Sein über die ewige Quelle allen Seins und seine eigene Göttlichkeit. Lebt man dann noch die Liebe, entsprechend dem Vorbilde Jesus, geht der Rest wie von allein, ganz ohne äussere “Hilfsmittel”

    Aber jedem das seine ;)

  41. Thomas sagt:

    Ich stimme dir da uneingeschränkt zu bis auf die Tatsache, dass Gott ein Begriff ist, der mir prinzipiell, auch ohne den Guru-Kult, zu weit geht. Auch der Begriff “Es” geht mir schon zu weit, wobei er noch leichter zu akzeptieren wäre.
    Ich bin durchaus der Ansicht, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind, dass wir vielleicht sogar nach unserem Ableben nicht komplett ausgelöscht sein werden – wer weiß das schon. Aber eine Art innige Verbundenheut mit dem Rest des großen Ganzen zu hegen gelingt mir, wenn dann nur auf philosophischer Ebene, nicht auf esoterischer.
    Ich beschäftige mich aber auch hier und da mit diesem eso-Bereich des Lebens. Ich habe z.B. das Lola-Prinzip gelesen und kann mich schon ein Stück weit damit identifizieren. Aber nur auf der phil. Ebene: Wer Gutes tut dem wird in der Regel auch Gutes getan. Das Buch geht aber weiter und sagt: Wer Gutes tut, dem wird zwangsläufig Gutes zurückgegeben. Dem kann ich zum Beispiel nicht zustimmen, auch wenn meine persönliche, durch höchst subjektive Eindrücke gefärbte/getrübte Erfahrung durchaus diesen Schluss zulassen würde. Aber das stimmt so einfach nicht.

  42. haschmech sagt:

    @ Dude

    Zum Thema Quelle:

    “Lebt man dann noch die Liebe, entsprechend dem Vorbilde Jesus, geht der Rest wie von allein, ganz ohne äussere “Hilfsmittel””

    Zu Jesus gibt es zwei oder drei schriftliche Fragmente in säkularen Quellen. Die Schreiber dieser Fragmente haben Jesus persönlich nicht gekannt.

    Noch nicht einmal der Apostel Paulus ist seinem großen Vorbild je persönlich begegnet. Das was Paulus über Jesus wußte und er gibt das nach der Schrift, von der er selbst für Christen ein wichtiges Teil wurde, auch zu.

    1.Korinther 15:3 Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,

    1.Korinther 15:4 und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,

    Für die heutigen Christen ist die Bibel (zumeist nur das Neue Testament) die Quelle aus der sie schöpfen, dass das woran sie glauben auch wahr ist. Diese Quelle geht zurück auf die Quelle, die aus den Autoren der schriftlichen Quellen besteht, die von sich behaupten dabei gewesen zu sein, als ihre Quelle (Jesus) sich auf eine andere Quelle (das Alte Testament) berief, deren Inhalte zentralistisch auf ihn bezogen erfüllt werden mußten. Die Quellen, die Jesus heranzog um sich selbst Bestätigung zu geben, sind die 5 Bücher Mose, die Psalmen und die Propheten, wie er selbst gesagt haben soll.

    Die 5 Bücher Moses, die Psalmen und die Bücher der alttestamentarischen Propheten sind allesamt einer Quelle entsprungen, nämlich der Quelle des sich irgendwie Bahn brechen wollenden Geistes. Dabei wurde von den jeweiligen Menschen tatsächlich Erlebtes mit dem was in der Erinnerung von diesen Menschen behalten worden war vermischt. Per Hand wurde es aufgeschrieben und abgeschrieben und wieder aufgeschrieben bis es dann uns in gedruckter oder noch neuer, in digitalisierter Form erreicht hat.

    Durch die Archäologie konnten Orte und Namen bestätigt werden, die in der Schrift auftauchen. Es sollen sogar Knochen gefunden worden sein, die dann bestimmten Namen in der Schrift zugeordnet worden sind. Das Fleisch aller Figuren in der Schrift ist längst verwest und deren Geist hat sich längst verflüchtigt. So wie Geist es nun mal an sich hat.

    Das was aus dem Geist den Weg in die Schrift gefunden hat, sehen die Religionsanhänger als ihre hauptsächliche Quelle an. Ihrem eigenen Geist trauen sie in der Regel nicht mehr zu, als wie das, was von anderen Geistern in unserer Welt in Form von aufgeschriebenen Worten übrig geblieben ist, als Bestätigung dafür zu nehmen, dass es sie gibt und dass es sie vielleicht auch noch nach ihrem irdischen Tod geben wird.

    Bevor der Geist in uns unser Fleisch im Mutterleib zum Leben brachte, kannten wir unseren eigenen Geist nicht. Noch nicht einmal unsere Mütter wahren sich ihm gewahr. Bis wir selbst uns unseres Geistes richtig bewußt geworden sind, dauerte es dann eine ganze Weile. Bis zu dem Moment, wo wir uns als ICH erkannt haben, da lief unser Leben ziemlich unbewusst ab. An der Mutterbrust saugen, fressen, saufen, in die Windeln machen, kotzen, schlafen, ….Dazu braucht es nicht viel Geist, der lief dann noch auf Sparflamme. Bei sehr vielen Menschen bleibt es ihr Leben lang so.

    Der anderen Geist wirft in deren Leben immer mal wieder die Frage auf, woher er denn eigentlich kommt, warum gerade er denn hier ist in diesem Körper und was mit ihm passiert, wenn das Fleisch um ihn herum wieder vergeht.

    Hat das Produkt aus zwei sich verschmelzenden Eizellen sich diese Frage auch schon gestellt, als zwei andere Geister, deren Fleisch diese Eizellen (Ei und Spermium) noch getrennt mit sich herumtrugen, nur an Sex dachten? Wo war der noch ungeborene Geist der geistigen Sexbanditen (Eltern) denn da? Aus welcher Quelle kam er denn herangeschwebt?

    Hat nicht der Gedanke, dass zwei Menschen es miteinander treiben wollten, einen Geist aus der Tiefe heraufbeschworen, der oft besser auch da geblieben wäre, wo er hergekommen ist? Nein, er mußte ja unbedingt wie aus dem Nichts geboren werden, damit er sich später sein ganzes Leben lang mit der Frage quälen darf, ob er nach dem Ableben seiner irdisch fleischlichen Hülle hoffentlich nicht mehr da landet, wo er hergekommen ist. Besteht dieses Nichts aus dem wir kamen nun aus Dunkelheit oder Licht?

    Der Lichtbringer bringt den Seinen ein Licht in die Finsternis und der Dunkelbringer bringt den Seinen Dunkelheit fürs ewige Licht. Nur den großen Geist in sich, den interessiert das alles nicht. Der wartet nur darauf, dass zwei von Sex besessene Geister wieder irgendwo auf der Welt zusammen ein Fleisch werden, damit ein daraus hervorgehender kleiner Geist sich sein ganzes Leben wieder zurück zu seiner Quelle quälen darf, dem Nichts, aus der er unter Zwang herausgeholt worden ist.

    Unter diesen Gesichtspunkten ist der erste Schrei eines Menschen ein Mahnmal für alle und für alle Ewigkeit, es sich gut zu überlegen, was man einem ungeborenen Geist anzutun gedenkt.

    Nach der Schrift heißt es:

    1.Johannes 3:9 Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.

    Ich finde das als einen der interessantesten Verse in der Bibel. Joseph hat nicht gesündigt, denn sein Same blieb in ihm, jedenfalls was Jesus angeht. Aus Marias Same, dem Samen Davids, kam ein Kind, angeblich gezeugt vom heiligen Geist.

    Selbst wenn Maria ihre Schwangerschaft nicht selbst provoziert hat, so wurde sie doch vom heiligen Geist zur Sünde verführt, indem ihr Same so nicht in ihr bleiben konnte. Denn was gezeugt worden ist, will auch irgendwann heraus. Koste es, was es wolle. Und seitdem hat es vielen Geistern viel gekostet.

    Und auch wenn Jesus nicht gesündigt hat, indem sein Same in ihm geblieben ist, so hat seine Mutter doch die größte Sünde von allen begangen, weil sie geboren hat, nach der (Vor)Schrift.

  43. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Ohne Dude ausbremsen zu wollen (was mir ohnehin nicht gelänge): Ich sehe es dahingehend genau wie Du, dass dem, der Gutes tut, nicht zwangsläufig Gutes zurückgegeben wird.

    Das ist, zumindest wenn man diese Welt betrachtet, so evident, dass es nicht weiter begründet oder diskutiert werden muss.

    Der Trick der Religiösen (Esoteriker) ist nun aber der, dass, als Beispiel, ein herausragender Künstler wie Heinrich von Kleist zwar hienieden nicht besonders gut wegkam, während Scheusale wie ein Kissinger in hohem Alter, höchstgeehrt, der Menschheit immer noch fett und keck Belehrungen erteilen, der eine aber irgendwo, irgendwann, schon belohnt, der andere bestraft werde.

    Das mag so sein: Weiß ich’s?

    Es gibt aber keinen Beweis dafür, ist zunächst lediglich Wunschdenken.

    Dies Wunschdenken ist durchaus verständlich.

    Das macht es aber eben nicht automatisch richtig.

    Wo Wunschdenken waltet, muss man vielmehr normalerweise befürchten, dass der Verstand aussetzt, da damit der Glaube beginnt und die Oberhand erringt.

    Deshalb waren ja auch fast alle, die vorgeblich in vergangene Leben “zurückgeführt” wurden, Napoleon oder wenigstens eine Gräfin, die Wanderhure werden musste. Metzger oder Bauhandwerker sind da selten.

    Und die bis zum Tode ihrer Begründerin, Bärbel Mohr, so populäre “Wünschbewegung” (das Interesse daran, die Begeisterung, hat wohl etwas nachgelassen): Man könne sich alles herwünschen (beim Universum bestellen), es käme, wünschte man nur richtig.

    Bärbel Mohr wurde mit ihren Büchern dazu reich, was mir schon ein ansonsten nicht blöder Anhänger ihrer Thesen (allerdings ein sehr geldgieriger) als Beweis derer anführte.

    Er hat sich, übrigens, wie schon angedeutet, als ein übler, skrupelloser, hinterlistiger Abzocker erwiesen, weshalb ich keinen Kontakt mehr mit ihm habe. Dazu befrüge ich ihn aber nochmal gerne: Weshalb Bärbel Mohr sich zwar Geld herbeizuwüschen erfolgreich vermochte, aber eben keine andauernde Gesundheit?

    Man habe acht, das noch, vor allen derlei Glaubenden: Sie legen sich nämlich sehr schnell eine höhere Sendung, Bestimmtheit zurecht, die ihnen erlaubt, ihre Gewissenlosigkeit zu rechtfertigen.

    Achso: Ja, das Wort “Gott”, darüber habe ich Ähnliches geschrieben, wie Du oben.

    LG

Eine Antwort hinterlassen