Endgender

Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.

Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.

Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.

Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.

Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern.

Ich frage mich lediglich, wann dies endlich wenigstens einer signifikanten Minderheit der Frauen auffällt und sie das auch deutlich sagen.

Es soll ja schon nicht gesund sein, wenn man sich selber ins Knie schießt. Wer dazu aber noch ernstlich Kopf wie Unterleib ins Visier nimmt, den entwaffnet man normalerweise so sanft als möglich und lässt ihn erstmal Rüben zupfen.

Inzwischen sind viele Vertreter dieser selbstzerstörerischen AberratInnen ja schon so weit zu behaupten, wir bildeten uns nur ein, dass wir Männlein und Weiblein seien.

Das hätten uns lediglich unsere verzogenen Eltern so beigebracht, jene BösInnen.

Nein, dies sprengt jede Satire. Es ist zu absurd, denn dass es noch hinreichend wirksam lächerlich zu machen wäre.

Also werden wir hier, der Sache im Wortsinne gemäß, todernst.

Dort waltet nämlich der übelste (Anti-)”Biologismus”: jener der systematischen geistig-gesellschaftlichen Selbstvernichtung.

Das Gendergesindel will nicht rasten noch ruhen, bis dass es sich selber noch mit vom Erdboden getilgt.

Sogar eine neue Mathematik hat es erfunden: Eins und Eins ist ihm schwerst diskriminöser Sex.

Es kann meinerseits kein Mitgefühl mehr heischen: denn es vergiftet schon Kinderseelen.

Da endet bei mir jeder Spaß.

Man wirft einfach alle Biologie, jede Logik, jede Lebenserfahrung, alle menschliche Erkenntnis über den Haufen und sonnt sich dafür ob des neuesten Abtuns jeglicher Realität in der nächsten Schwätzschau.

Man fragt sich fast schon, weshalb die sich dort noch nicht öffentlich einen runterholen, ihre intakte, moderne Sexualität allen ewiggestrigen Nochzweiflern vorzuführen.

Wohlgemerkt: Was ich hier sage, ist nicht radikal noch extrem.

Auch nicht im geringsten übertrieben.

Ich rede lediglich wie es unabweisbar notwendig angemessen.

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5 Antworten zu “Endgender”

  1. Dude sagt:

    Und also ist es eben doch – richtigerweise! – “radikal”.
    Ich erinnere nur an den lateinischen Wortstamm “Radix”. ;-)
    Von falschen Begriffen dauerbesoffen – hierbei der Begriff “radikal” eins der besten Musterbeispiele, in der unendlich anmutenden Fülle derer, schlechthin ist…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Klar ist obige Rede natürlich doch radikal.

    Du merkst anscheinend alles.

  3. Dude sagt:

    “Du merkst anscheinend alles.”

    Ganzheitlicher Nihilismus im Gottesbewusstsein, gepaart mit der Auftürmung aller grosser – dünn- als auch dick-flüssiger – Ausscheidungen auf alle und alles, ergibt sich das – solange die Bewusstheit um die göttlichen Urprinzipien und die kosmischen Gesetzmässigkeiten gegeben ist, quasi automatisch.

    Verzeih… ;-)

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “Gottesbewusstsein”?

    Ich hörte kürzlich davon, dass auf den westfriesischen Inseln vor langer Zeit einer davon geredet habe.

    Weshalb man ihn in der entsprechenden Legende Hijn Kruck nennt, weiß gemäß meinen Recherchen keiner.

    Er war wohl auch ein Deichgraf, der an der Windmühle scheiterte.

  5. Lesezeichen sagt:

    Guck mal an, die Norweger :))))

    http://genderama.blogspot.co.uk/2012/08/56-millionen-euro-gerettet-komiker.html

    Das Ende der Genderforschung!

    http://wikimannia.org/Gender_Paradox#Das_Ende_der_Genderforschung_in_Norwegen

    Ist es zu fassen?

    Schmunzelgrüße aus dem hohen Norden

    das Lesezeichen

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