Vom Weltnetze, Google & Cie.

Das Weltnetz bedarf, auf dass es nicht Google und der NSA und Facebook usw. allein gehöre, vieler Spinnen.

Ich kann Ihnen jetzt leider nicht umfässlich verraten, wie man als Einzelspinne seine Fäden spannt. Das wäre in diesem Zusammenhange verfrüht.

So viel aber darf ich preisgeben (es mag zunächst wie eine Banalität klingen), als dass es hier ganz eigentlich um der Sprache Macht geht.

Noch einmal ganz anders, als ehedem.

Denn jetzt treten wir gegen zwar menschlich programmierte, aber funktional doch weit überwiegend maschinelle Filter an.

Zunächst müssen wir uns klarmachen, dass Google und die anderen in einer Art Zwickete sitzen.

Einerseits soll alles weg, was nicht so üblich, andererseits ist ja gerade das besonders interessant.

In diesen Spannungsbogen gilt es, hineinzustoßen.

Er ist die Achillesferse der Allesspeichernden Wortverschuckrer.

Sie haben nur Rechner und einige hunderttausend Mann.

Unter den einigen hunderttausend Mann finden sich vielleicht, großzügig gerechnet, ein paar hundert deutlich überdurchschnittliche sprachliche Könner. Eher werden es viel weniger sein.

Damit ist klar, dass wir das Heft in der Hand haben.

Denn von Rechnern wissen wir ja alle, wie gerne die sich, aus welchen Gründen auch immer, selber aufhängen. Oder abstürzen.

Ihr einziger Vorteil dabei ist, dass ihnen das offenkundig nicht sonderlich wehtut.

Der Google weiß natürlich schon lange, dass ich…

Aber er hat noch nicht wirklich raus, wie.

Das macht ihn rättelig.

Er wird es auch nie allzugenau herausbekommen, es sei denn, er lernte anständig Deutsch und ansonsten auch noch immer mit. Das mag er denn tun.

Er kann mich selbstverständlich auch quasi abschalten, zu allen Sachen auf hinterste Ränge verbannen. Das aber wäre geschäftlich unklug. Denn auf kurz oder lang verlöre er so seine bisher noch anerkannte Kompetenz.

Also füttern wir die Krake, damit ihr unsere Arme wachsen.

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