Linksmichel noch blinzelnd beim Picheln

“Mir solled bis siebenasechdsig schaffa, damid se en andere Länder mid achdafuffzich en Rende ganga kenned.”

Diesen Spruch hörte ich in einer Stuttgarter Kneipe, allfällige Zustimmung in der Runde, wo weit überwiegend Grüne und Linke verkehren.

Also dort, wo die Deutschen normalerweise immer schuld genug für alles sind.

Inzwischen hat sich bis an den gutmenschlichsten Rand der Republik herumgesprochen, dass wir, das Volk (böses Wort, ich weiß, sollte man nicht mehr verwenden, aber es ist noch nicht verboten), dem Euro-Altar zu opfern, ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans.

Auch davon, dass wir (!) zu diesem Behufe inzwischen zum Billiglohnland gemacht worden seien, war am Nachbartische einvernehmlich die Rede.

Irgendwann merkt sogar der Linke, dass er gnadenlos ausgebeutet und bestohlen wird.

Irgendwann sogar wozu und von wem.

Ich weiß nicht, ob Verfassungsschützer (also Grundgesetzbrecherschützer) da waren. Hiemit Bedienstete jener hehren Organisation, die jetzt, außer den Blockflötenparteien und den Schafsmedien, dafür zu sorgen hat, dass alle Enteignungswiderständler als üble, ewiggestrige Nationalisten gebrandmarkt werden.

Auf Demonstranten soll die Bundeswehr (noch) nicht schießen dürfen, beschied eben unser sogenanntes Verfassungsgericht. (Ein tapferer Richter, immerhin, verwahrte sich deutlichst gegen den grundgesetzwidrigen Beschluss.)

Das ist aber kein Problem: Wer zu laut brüllt, der ist kein Demonstrant mehr, sondern ein Landfriedensbrecher, ein Gouverneursratsgefährder, ein Terrorist.

Die Euro-ESM-Hochverräter sorgen vor, so gut sie es eben vermögen.

Welcher Oberbandit aus deren Reihen wohl den nächsten Karlspreis verliehen bekommen wird?

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