Matrix: Im Zoo

Das ganze mit der “Matrix” ist ein vorsätzlich hohlgequirlter Quatsch.

Wir verfügen über einen freieren Informationszugang denn je, und wir dürfen, zumindest noch, einen Großteil der verfügbaren Informationen auch verbreiten. Und wir dürfen dies nicht nur, wir können es auch so leicht und schnell und billig wie nie zuvor.

Wer keine an der Waffel hat, weiß, dass es zwar teratonne weithin wirksamer Lügen gibt, Obskurantenzirkel der übelsten Sorte, allerlei blutsaugende Geldkathedralenpopen und -popel, Waffenschieber, Geheimdienstassassinen, Schwarze Operationen, Zinsmanipulationen, den Patriot Act wie den Detention Act, Uranmunition, HAARP, den Klimaschwindel, die Gendermache, die Usurpation der Aufklärung im Sinne reaktionärer religiöser Kräfte, Biospritumwelt- und Menschheitsernährungsverbrechen an der Tagesordnung, manipulierte Berichterstattung zu Kriegen in den Medien sowieso, man übersieht sogar mal hundert Milliarden, was dann aber eigentlich egal, weil sie ja eh nur auf dem Papier standen, also im Grunde nie dagewesen.

Ja, all dies und noch viel mehr ist uns bekannt, und zwar sehr dingfest, und da wollen wir uns darüber beklagen, eine “Matrix” walte über uns und unserem Denken?

Lachhaft.

Ja, es gibt viele, die die obengenannten Dinge nicht sehen.

Das aber ist eine feige Ausrede, die direkt zur “Matrix” führt.

Irgendwie, irgendwo, zwackdieknack, säßen wir eben doch unter einer Art Käseglocke, alswo wir dann julis drunterrumschmoren müssten, auseinanderlaufend, bestenfalls vielleicht mal der eine den anderen mit einem ungiftigen Schimmelpilz anbefruchtend.

Oh weh! Was für ein Gejammer! Was für ein Gestammel! Welch Angstfiepen aus zu warm gewordenen Käsranken!

Es ist wirklich ein unerträglich erbärmliches Gewinsel. Wie als ob der Hund den Stinkkäs dochnoch gefressen, den die Hausmaus nicht schaffte.

Es fehlt nicht an Informationen, es fehlt nicht an Verbreitungsmöglichkeiten derer, sondern es fehlt an handwerklichem Können, auch Kunst, zudem an Ausdauer und erst recht an Mut.

Hier ist nicht der Mut der aufgepeitschten Masse gefragt, hier geht es um denjenigen jedes einzelnen mit allem was er war, ist und werden will, an und für sich.

Matrixer sind für mich Eckensteher.

Für die und deren Lollheit fällt mir vielleicht gerade ein Haar, dessen Zeit gekommen, aus der größeren hintwärtigen Ritze aus.

Diese Welt ist völlig im Flusse. Mutige, beharrliche Begabte können Enormes erreichen.  ”Matrix” ist nur ein irreführend vorgebrachtes Synonym für manchen wegzuräumenden Kot kranker Macht.

Denn diese kranke Macht, die eine fast undurchdringliche Matrix bilden solle, ist an allen Flanken wie von Innen heraus so marod, zerfressen, malad, todsiech, offensichtlich sterbelägerig, dass man sich schon fragen muss, wie ein derart übermächtiges Schreckgespenst, zumal wem?, daraus gezimmert werden konnte.

Die Antwort ist so einfach, dass ich mich fast nicht traue, sie auszusprechen.

Man gab den Viertels- und den Halbmeschuggenen und den Dreiviertelsmeschuggenen und deren Entourage eine Ausrede zum Nichtstun.

So einfach, wenn man’s kann, macht man sowas.

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14 Antworten zu “Matrix: Im Zoo”

  1. eric sagt:

    “Wir verfügen über einen freieren Informationszugang denn je, und wir dürfen, zumindest noch, einen Großteil der verfügbaren Informationen auch verbreiten.”

    Obwohl ich mit dem Inhalt des Artikels weitgehend einverstanden bin, stört mich doch das Wort “dürfen” im obigen Satz…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ eric

    Das “dürfen” an dieser Stelle ist natürlich kein fröhliches Wort.

    Denn es gibt eben auch Informationen, man ich nicht verbreiten darf, ebenso Meinungen, die nicht unter die Meinungsfreiheit fallen, außer in historischen Zusammenhängen und Darstellungen verbotene Symbole (wobei wir erst kürzlich erfuhren, dass die Türkei der Kurden halber das “W” und das “X” verbietet, welche ich hier glücklich noch verwenden darf).

    Dabei gibt es eine noch viel umfässlichere Schicht an Informationen und Meinungen, die man zwar formaljuristisch verbreiten darf (wobei man sich da nicht immer so ganz sicher sein kann), die es aber nicht ratsam ist zu verbreiten.

    Das müssen dann nicht einmal Mohammed-Karikaturen sein.

    Ich weiß – von wegen sich nicht so sicher vor staatlicher Verfogung sein können – beispielsweise nicht, wie eine Karikatur eines Mohel (jüdischen Beschneiders), wie ihm gerade das Penisblut des Neugeborenen aus dem Schlunde trieft, vor einem deutschen Gericht ankäme.

    Und schon dass ich darüber hier spekuliere, gehört zu den Sachen, die man zwar wahrscheinlich gerade noch darf, aber besser nicht macht.

    Mancher dachte auch schon, er dürfe sowas, durfte er auch: aber dann, bitteschön, arbeitslos.

    Doch, ich bleibe bei dem “dürfen”.

  3. haschmech sagt:

    “Doch, ich bleibe bei dem “dürfen”.”

    Wenn andere auch immer beim “dürfen” geblieben wären, dann z.B. hätte diese Schule heute nicht diesen Namen.

    http://www.gss-lev.de/

    “Mancher dachte auch schon, er dürfe sowas, durfte er auch: aber dann, bitteschön, arbeitslos.”

    Damit zu drohen, arbeitslos zu werden, kriegen sie fast jeden unter den Pantoffel.

    Kein Wunder also, dass keine wirklich vom Volk ausgehende Revolution je zustande gekommen ist. Die wirklich Mutigen sind immer Einzelkämpfer gewesen. In der Regel bezahlten solche Menschen ihren Mut, sich für die Freiheit von anderen einzusetzen, nicht nur mit Arbeitslosigkeit, sondern mit dem Tod. Vor dem Letztgenannten haben die meisten noch mehr Angst, weil sie einfach nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie plötzlich nicht mehr da sein könnten. Dabei kann der Tod sie auch sonst jederzeit und selbst unter den ungewöhnlichsten Bedingungen treffen.

    Worte machen ist gut, aber denen auch Taten folgen lassen, darauf kommt es an. Und genau da hört es bei den meisten eben auf. Denn dadurch könnten sie ja arbeitslos werden oder es sonstwie mit der Obrigkeit zu tun bekommen.

    So sehe ich, dass sich selbst Ungläubige in besonderen Fällen stur an Inhalte aus der Bibel halten: Hier fasst z.B. Römer 13 zu.

  4. Dude sagt:

    Du sprichst mir einmal mehr aus dem Herzen Haschmech…

    Liebe Grüsse gen Norden.

  5. eric sagt:

    Römer 13
    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/roemer/13/
    Was für ein Schwachsinn!

    Das mit dem “dürfen” stimmt schon. Einiges ist verboten und vieles nicht erlaubt. Aber das ist eben keine Souveränität. Deshalb, Matrix hin oder her, gibt es doch noch viel zu erreichen.

  6. Das Häschen sagt:

    “Damit zu drohen, arbeitslos zu werden, kriegen sie fast jeden unter den Pantoffel.”
    - Das ist schlicht Erpressung einer faschistischen Wirtschaftsdiktatur wie sie in Deutschland an der Macht ist respektive die Fäden zieht. Das hat mit der Matrix nix zu tun:). Das ist eher der Tatsache geschuldet, dass
    a) In Deutschland zwar Zivile Produkte werden produziert, aber im Stiele der Rüstungsproduktion des WWII – historische Last.
    b) Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem Versuch dem Menschen im Produktionsprozess zu halten, anderseits aber des Einsatz so billig als möglich zu bekommen.
    c) Nachteil der Konkurrenz. Es kann allein der Mensch Material zu brauchbaren Dingen kombinieren.

    Ich denke die Erkenntnis aus der Matrix ist, man kann jeden Weißbärtigen Sabbergreis getrost in den Hintern treten, man hat die Wahl – aber Sinne von Choice und nicht von Election. Die Demokratie kennt keine Wahl, Demokratie kennt die Abstimmung.

    Jeder Tag ist ein neuer und man kann jeden Tag, eigentlich jeden Augenblick etwas anderes beginnen. Sprich man kann ruhig aus der Käseglocke rausgehen, es hält einen niemand auf. Aber ihre Existenz zu leugnen ist mir zu gewagt.

    Die genialste mir bekannte Kündigung war, jemand stand auf ging zu seinem Boss und sagte, ‘Meine Mission ist beendet’.:) Ging in den Schrebergarten – ‘Fuck the World I am a Panda’ und lebt genauso glücklich und zufrieden.

    Es wäre allein dumm zu glauben dass Politik einem unterstützte – Politiker sind Menschen oder erwartet man sich von Affen die sich gegenseitig Bananen in die Ohren stopfen mehr als ein paar schüchterne Laute? Mit Staats- und Politik Hörigkeit kommt man nicht weit.

    ‘Wohl kaum’ – Antwort von Higgins als Magnum sich den Ferrari borgen wollte.

    Daraus folgt, dass im Mainstream jene mit dem längeren weißen Bart und/oder die Affen die die größeren Bananen verzehren das sagen haben. – Schneide den Bart ab und/oder nimm die Banane weg.

    Die Käseglocke ist die Summe über alle protektionistischen Mechanismen, die sich zur Festigung der Strukturen des Mainstream haben gebildet. Diese zu überwinden bedarf der Kenntnis, dass Köpfe in der Defensive mit 1:5 zu werten sind. Man erwischt die ‘Agenten’ allein wenn sie in die Offensive gehen.

    Neo lernte die Matrix zu nutzen/modifizieren war das einen Teil des Systems gegen das System selbst einzusetzen. Nutze die Konkurrenz der Teilnehmer im Mainstream untereinander zur Verwirklichung deiner Ziele. Anderes ist es ein harter Weg. Selbst in .de würde ich sagen, ‘Jeder der will stelle ein anderes Angebot an die Gesellschaft’ – in der Regel funktioniert es. Menschen sind nicht gleich und die wenigsten was sie suchen bis sie es finden, aber sie suchen.

    Mir ist am liebsten der Graf von Monte Christo. Das ist ein brauchbarer Zugang.

  7. haschmech sagt:

    “Neo lernte die Matrix zu nutzen/modifizieren war das einen Teil des Systems gegen das System selbst einzusetzen.”

    Die Figur des Neo im Spielfilm “Matrix” ist nichts anderes, als ein Synonym für Jesus. Jesus konnte übers Wasser gehen. In der filmischen Matrix ist das ohne weiteres auch möglich, denn dort ist die Umwelt das, was man will was sie zu sein hat. Allein der Wille des Neo provoziert die Gegebenheiten um ihn herum. Da können dann auch selbst Tote wieder lebendig werden.
    Was wäre, wenn alle Menschen, die arbeiten gehen, plötzlich einfach aufhören würden zu arbeiten? Einfach so, ohne weiter darüber nachzudenken, was dann passieren könnte. Ihre Matrix würde sich auf den einen Schlag verändern. Aber sie wagen diesen Schritt nicht, denn es wäre für sie allzu sehr ein Schritt ins Ungewisse.
    Wovon soll man denn dann leben? Dann fließt kein Geld mehr, man sitzt bald auf der Straße und muss des Hungers sterben. “Sehet die Vögel, sie ernten nicht, sie säen nicht (was heißt, sie arbeiten nicht für andere) und unser himmlischer Vater ernährt sie doch.”
    Die Matrix Insassen lassen sich lieber von einem anderen Vater durchfüttern, dem Vater Staat und auch wenn sie dann sterben, gibt dieser Vater einen Dreck um ihre Person. Der Punkt um den es geht, ist der Tod. Jemand kann sein ganzes Leben arbeiten gehen, hochintelligent sein, sich einen gewissen Reichtum anschaffen. Zuletzt geht er genau denselben Weg, den ein anderer gegangen ist, der sich sein Leben lang nur darauf verlassen hat, dass für ihn immer irgendwie doch wieder eine Tür aufging. Die Frage ist: Hat der Letztgenannte wirklich den schlechteren Weg gewählt?
    Der Letztgenannte ist eher so einer wie der Neo, der sich seine eigene Umwelt schafft. Und ist der Erstgenannte wirklich der Intelligentere gewesen? Denn er lebte nur in der Umwelt, die andere für ihn geschaffen haben. Seine Intelligenz ging doch eigentlich nur soweit, dass er die ihm zur Verfügung gestellte Matrix bis an ihre Grenzen zu benutzten wusste. Doch was hinter deren Grenzen noch alles liegt, das wird ihm für immer verschlossen bleiben.
    Als der Pilatus hörte, dass Jesus übers Wasser gegangen sein soll, da soll er gelacht haben. Pilatus gehörte zweifellos zu der Sorte des Erstgenannten.
    Zu welcher Sorte gehört der, der schreibt: “Vom Buddha Wäscher zum Trillardär”? Wen nimmt er sich als Vorbild? So einen wie den Bill Gates? Ist dieser nicht mehr in der von anderen erstellten Matrix gefangen als ihm selbst bewusst zu sein scheint?
    Schöne Worte machen, womit bestenfalls nur die Tapete der vorhanden Matrix gewechselt wird und wirklich etwas für Veränderung tun, auch wenn dies zuerst auf engstem Raum passiert, sind eben doch zwei verschiedene Dinge.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    “Zu welcher Sorte gehört der, der schreibt: “Vom Buddha Wäscher zum Trillardär”? Wen nimmt er sich als Vorbild? So einen wie den Bill Gates? Ist dieser nicht mehr in der von anderen erstellten Matrix gefangen als ihm selbst bewusst zu sein scheint?”

    Nun, der mit dem Buddhawäscher zum Milliardär hat wohl eine Dir schwer verdauliche Zote gerissen. Das tut ihm natürlich leid, aber jetzt lässt sich nichts mehr dran ändern.

    Und: Was kann ich dafür, dass man dort, wo früher am Nesenbach Rinds- und Schweinshäute gegerbt wurden, heutzutage Buddhas auf der Gasse wäscht?

    Ich beschrieb die Sache darüber hinaus wahrheitsgemäß dahingehend, dass der Mann sehr zufrieden wirkte, nicht aussah, als ob er sich immerlich darnach verzehre, Trilliardär zu werden.

    Immerhin hat er ja auch keine Jesusse gewaschen. Das hätte Dir bestimmt noch weniger geschmeckt.

    Ob ich allerdings, Dich zu schonen, wenn ich mal einer – logischerweise – Jesuswäscherin in ähnlicher andächtiger Tätigkeit begegnen sollte, das Erlebnis für mich behalten werde, auch, weil ich ja schon einen Buddhawäscher auf der Seite hatte, kann ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen.

    Vielleicht sitzt da dann ja eine moderne Mirjam, die die Jesusse nur mit den Steinfüßlein in das Zuberchen stellt, die Flechten auf den Schultern und das Moos auf dem Rücken unberührt wachsen lässt, wonach man sie wieder an ihre jeweiligen Kreuze hängt.

    Ich sehe sie schon da knien, auf einem erdbraunen Spreusäckchen, wie sie mittels einer feinen chinesischen Schweinsborstenbürste, mit deutscher Kernseife und Bodenseewasser, in scharlachrotes Batiklinnen gewandet, das Kopftuch züchtig leicht zurückgeschlagen, ihres Werkes verrichtet, wie ich kaum sie sofort anzusprechen mich verwage, das anmütige Gesichtelein sich schlierig im Zuberlein wiederspiegelt, ein einzig Schäfchenwölkchen am Azur – oh weh! – : Wie sollte ich derlei in der heutigen, harten, kalten Zeit, so wunderlich Liebes und Schönes nur für mich allein behalten dürfen?

  9. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Immerhin hat er ja auch keine Jesusse gewaschen. Das hätte Dir bestimmt noch weniger geschmeckt.”

    Seitdem andere mich unmissverständlich verstehen haben lassen, dass Jesus Jahwe ist, kann dieser mich mal kreuzweise. Außerdem öffnet einem regelmäßiges Lesen der Bibel wirklich die Augen für die Wahrheit. Nur nicht so, wie manche es gerne hätten.

    Matthäus 11:30 denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!

    Als Freigeist, für den ich mich halte, ist mir JEDES Joch unbehaglich, möge es auch noch so sanft sein. Und da ja der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, oder anders gesagt und mit den Worten von Jesus:

    Johannes 14:9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?

    Da Jesus der Sohn des Vaters der 10 Gebote aus dem AT ist, er mit ihm eins ist und es auch selbst ist und dies sogar freimütig zugibt, sagte mir der Heilige Geist: Gib gut darauf acht, wem du zu folgen gedenkst! Denn der mit den 10 Geboten ist auch der, welcher sprach:

    5.Mose 28:48 mußt du deinen Feinden, die dir der HERR zuschicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat.

    So stimmt es fatal. So habe ich diese Welt hier dann auch kennengelernt.

    Ob es nun ein eisernes Joch ist oder ein sanftes – Joch bleibt Joch, und mich unterjochen lassen, egal von wem, das mochte ich noch nie. Ich kann die ganze Scheiße auf dieser Welt einfach nicht mehr ernst nehmen.

    Von mir aus können andere ihre Jesusse in Blut waschen, ihre Buddhas mit Seife oder ihren Allah mit Kaba. Mir kommt es immer mehr so vor, als wäre die Religion der Wurm, welcher einfach nicht sterben will. Er frißt das Hirn der Menschen. Meins bekommt er nicht!
    Im anderen Wurm, dem Staat, ist selbst der Wurm drin. Ich kann nur hoffen, dass dieser Wurm mal ganze Arbeit leistet. Ja, das wünsche ich dieser total verkommenen und verlogenen und korrupten Sippschaft.

    Zitat: “Da die Fleischwerdung des Messias die Vermischung von Marias Samen mit dem Heiligen Geist (menschlichem Samen und göttlichem Samen) war, dürfte sich die Verkörperung des Anti-Messias durch eine Vermischung von menschlichem Samen mit Satans Samen (das Gegenstück zum Samen der Frau) vollziehen.” Zitat Ende
    Quelle: http://endzeit-reporter.org/2012/08/01/angriffe-auf-gottes-bild-teil-19/

    “Marias Samen”….”göttlicher Samen” – Kann einem überhaupt noch mehr ins Hirn geschissen werden?

    Heute morgen musste ich in dem Zusammenhang an das Märchen denken: “Des Kaisers neue Kleider”.

    Ich muss zugeben, dass ich es getan habe. Ich habe gerne in den besagten Apfel gebissen und ich bereue es auch nicht. Denn es zeigte mir, dass alles nur Lug und Trug ist und jede Obrigkeit in Wirklichkeit nackt ist. Nur die Leute sind blind dafür geworden, es zu erkennen, oder sie sind zu feige, es sich selbst gegenüber zuzugeben, von welchen Nacktlurchen sie sich fast freiwillig das Joch auflegen lassen, um dann ihr Leben lang die Rolle als deren Diener zu spielen.

    Was mich angeht, ich brauche noch nicht einmal Buddhas in Wasser zu tauchen, um mich vollkommen zufrieden zu fühlen.

    So Magnus, mich würde es nun sehr wundern, wenn du mit einer solchen Antwort von mir gerechnet hättest. Liebe Grüße von mir auch an deine freigeistlich gesinnten Jungs.

    haschmech

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Nun, ein Stückchen weit war so eine Antwort inzwischen doch schon absehbar.

    Merkwürdig aber, dass Du jetzt, da Du Jesus zuwenigst als fragwürdige Figur erkannt, immer noch alle Weisheit der Bibel zu entnehmen können meinst.

    In diesem Buche steht alles und nichts für alle außer mit Sicherheit mir.

    Immer wieder Halbweisheiten und auch anderwo zu findendene Wahrheiten eingestreut in lauter Grausamkeit, Obskurantismus und Wirrnis, schon dort und danach erst recht Ägypisches, Hebräisches, Hellenistisches, Römisches, schließlich Lutherisches, lutherisch Verfälschtes, alles ineinanderverpropft, wie als ob aus lauter ineinandergschimmelten Korken ein guter Wein zu trinken wäre.

    Dieses Buch ist ein insgesamt abscheuliches Konkokt aus idealisierter Historie, Delirantengeschwätz, Pfaffenpropaganda, Nachzensur, wiederum von Pfaffen, voller Menschenverachtung, insgesamt jedem menschlichen Verstande Hohn sprechend.

    So sind viele ja auch seit Jahrhunderten drangegangen (Abraham und Jesus sind den Moslems sehr wichtige Propheten), sich aus dem ganzen Geblätter immer genau das herauszusuchen, was sie für angebracht hielten, und die besten darin waren, man rate, wieder Pfaffen.

    Manche versuchen es natürlich auch als Privatiers.

    Ob es das schon grundsätzlich besser macht, sei erstmal dahingestellt.

    Immmerhin haben Pfaffen, die sich schließlich selbständig machten, nicht selten als Privatiers angefangen.

    (Ich kenne Leute, die haben Jesus irgendwie in die Reinkarnationslehre reingespannt, in Vegetarismus und ökologischen Landbau, eine selig-sind-die-armen-im-Geiste-Gemeinde, irgendwie so, dass sie der ganze Krims um den Jahwe scheinbar nicht bekümmert, was natürlich gelogen bzw. eine Illusion ist, allerspätestens, wenn es fleischlich gezeugten Nachwuchs gibt. Ich weiß nicht, ob Jesus in deren Vorstellungen unter dem Lendenschurz bis zuletzt einen Keuschheitsgürtel trug oder, diesen doch einmal zu heiliger Handlung ablegend, allen eine ewige Königinmutter gezeugt.)

    LG

  11. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Merkwürdig aber,…”

    Das Leben ist nun mal merkwürdig, das müßtest selbst auch du zugeben. Wenn so das Leben, warum so nicht auch ich?

    Auch entnehme ich der Bibel nicht unbedingt Weisheit, sondern eher nur Information. Die Weisheit konnte ich in der Bibel eigentlich nicht finden. Also muß sie von woanders her kommen. So heißt es auch merkwürdiger- und widersprüchlicher Weise in der Schrift, dass die Weisheit von sich sagt: …denn wer mich findet, der findet das Leben….(ein interessanter Spruch ist das, trotz(t) allem finde ich).
    Denn eigentlich geht jeder Christ doch davon aus, dass wer sein Leben Jesus übergibt, das Leben findet bzw. sogar schon gefunden hat, weil er der Weg, die Wahrheit und das Leben selbst wäre. So können diese beiden unterschiedlichen Wege – Weisheit//Wahrheit – nur bedeuten, dass auch Jesus noch nicht das Ende aller Weisheit bedeutet. Deshalb ist die Suche für mich noch nicht zu Ende.

    Ich habe jedoch vor mich als haschmech nicht nur aus dem Bloggergeschäft, sondern völlig aus dem Internet zurückzuziehen. In meinem Blog stehen aber auch so nun schon viele Sachen, aus denen Interessierte genug für sich darüber heraus lesen können, wo es der Wahrheit noch an Weisheit fehlt.

    In meinem Leben bin ich schon mehrmals an einen Punkt gekommen, wo ich mich vollkommen neu orientiert habe. An so einem Punkt bin ich nun anscheinend wieder. Bin gespannt, ob sich wieder eine und dann welche Tür sich demnächst für mich auftun wird. Ich lasse mich da einfach überraschen.
    Schönen Gruß extra noch von hier aus an den eifrigen Kommentarschreiber und Mitstreiter “Dude”. Wir beide haben ja auch so manche gemeinsame Meinung.

    Vielleicht tauche ich im Kommentarbereich mal als “Unbegrenzter Rettungschirm” wieder auf.

    LG

  12. Dude sagt:

    @haschmech

    Wenn mich eigenartige und unmöglich anmutende Zufälle noch überraschen könnten, dann wäre ich jetzt über diese zufällige ;-) Synchronizität zwischen den Geschehnissen und Entscheidungen in unser beider Inkarnationen hier und jetzt überaus überrascht und erstaunt, doch eben genau auch da wir zwei “so manche gemeinsame Meinung” (ums mal in Deinen Worten zu formulieren) haben, ist es mehr einfach Bestätigung dafür, dass meine Intuition mich zu Deiner Selbst nie täuschte.

    Es gibt definitiv eine Verbindung, da hab ich keinerlei Zweifel, obschon ich diese Verbindung nicht genäuer definieren oder erklären könnte.

    Und ehrlich gesagt, vermute ich auch schon länger, dass Du hier schon früher unter anderen Namen Kommentare geschrieben hast – ich werd den Namen allerdings nicht nennen… es waren jedenfalls nicht wenige, und sie hatten mir von Anfang an gefallen, und gleichen sich zu den aktuellen Haschmech-Comments auch in vielfacher Hinsicht, selbst wenn eine gewisse (positive :-) ) Weiterentwicklung selbstverständlich nicht übersehbar ist.

    Ich würde mich jedenfalls freuen, doch mal hin und wieder einen Deiner granatenstarken Kommentare zu lesen in Zukunft, und wünsche also auch Dir vorerst einfach mal ausgiebige, erholsame, weiterführende, erhebende, erbauliche und wunderschöne Sommerferien (ich hoffe ja nach wie vor darauf, dass dieser Sommer ungefähr noch drei Monate bleiben wird, und glaube noch immer, dass diese Hoffnung mehr oder weniger auch erfüllt werden wird…)

    Übrigens ist, was Du suchst, was noch die tiefere Weisheit denn Jesu inne hat, GottVaterMutter Selbst, Quell, Ursprung und Sinn von und in Allemwasist, die Quelle von uns allen Schöpfergöttern – bewussten als auch unbewussten -, und auch aller Energien, die existent, und auch “bloss” immateriell Seiende ewiglich.

    Alles LiebeLicht für Dich!

  13. Dude sagt:

    Hab natürlich – wie immer *lol* – noch was vergessen, hiemit also als Addendum:

    Mir geht es eben genauso momentan mit den Netz-Ferien.

    Aufgrund einiger sehr heftiger Geschehnisse in den letzten ca. 14 Tagen bin ich momentan auch auf Ferientrip bis unbestimmt.

    Irgendwie passts einfach besser und präziser als der Pfeil im Apfel auf dem Kopf von Tell Junior (auch wenn das nie Realität war hier im Schoss von Mutter Helvetia, sondern nur ein Fabelmärchen, mit nordischen Ursprüngen ist, in Wirklichkeit [was ja lustigerweise kaum einer weiss :-D ]).

    Dann nochmal L&L (natürlich auch an Dich Magnus, Lesezeichen und auch Jane ;-) )

  14. March 27th sagt:

    March 27th…

    Matrix: Im Zoo « Neues aus Hammelburg…

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