Deutsche, Ihr seid Sklaven!

Deutsche, Ihr seid Sklaven: Ihr seid nicht nur noch immer besatzt, Ihr müsst nicht nur überallhin alles bezahlen, jeden Haderlumpen im Lande begrüßen und alimentieren, Euch ständig anprangern lassen, nein, das ist keineswegs alles. Ihr müsst auch Angriffskriege mitmachen, die Ihr nicht wollt, und Folterstaaten und Terrorstaaten und alle, die Euch ausnehmen und unterdrücken, als Eure Freunde unterstützen. Und schließlich müsst Ihr einsehen, dass Euer Grundgesetz, an dem Ihr Euch auf Euren wunden Knieen so gerne festhaltet, gemessen am jüdischen Religionsgesetz sowie moslemischen Bräuchen so viel wert ist, alswie eine schimmelige Schrumpfkartoffel gemessen am Gotte der Abrahamiten selbst.

Oh, ich vergaß noch: Euer Land ist für Euch eines mit beschränkter Meinungsfreiheit.

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22 Antworten zu “Deutsche, Ihr seid Sklaven!”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ja, den Kommentar habe ich alsowohl goutiert wie sinnigerweis zensiert.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Jetzt kommt er aber trotzdem, und zwar grad erst recht:

    “Eingereicht am 14.07.2012 um 00:12

    Sowas böses darfst Du doch nicht sagen, du pöser Religionsverächter und verfassungsfeindlicher Naziantisemite Du, Du, Du, nämlich, wart nur, ich jag Dir den Verfassungsschutz und die Bundespolizei, die CIA und Interpol auf den Hals. :-D

    Ps. Den darfst Du übrigens gerne zensieren, ist wahrscheinlich besser so, und ist auch mehr als kleiner makaberer Scherz exklusiv für Dich gedacht… ;-)”

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Da weiß man doch mal, wie viel Spaß Zensur machen kann.

  4. Dude sagt:

    @Magnus

    <3

  5. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Da weiß man doch mal, wie viel Spaß Zensur machen kann.”

    Sich über die Zensur einen Spaß zu erlauben, wird bestimmt demnächst verboten werden!

    Auch werden die Abrahamiten es bald schaffen, dass auch das Grundgesetz noch in mannigfaltiger Hinsicht beschnitten wird.

    Der Deutsche ist ein Sklave und er ist es gerne. Denn wäre er es nicht gerne, dann wäre er kein Sklave. Das ist echtes eingebleutes kanaanitisches Denken.

    Ich prophezeite ja andernorts schon, dass in Zukunft jeder männliche Erdenbürger beschneidungspflichtig ist. Die Zukunft wird rosarosig aussehen, ganz bestimmt.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Sich über bestimmte Formen der Zensur, die härtesten Formen solcher, also glatte Meinungsverbote, lustig zu machen, ist schon lange verboten.

    Natürlich wäre es ideal, würden alle beschnitten, denn dann dächte bald keiner mehr darüber nach, dass das, wenn nicht medizinisch indiziert, pervers und grausam ist und auch, wozu der Herrgott oder die Natur oder wer auch immer der Hälfte der Menschheit dieses “kleine Stück Haut” (so der neueste Spott, durchsichtige semantische Trick, der Beschneidungsverharmloser und -befürworter) mitgegeben hat.

    Es gäbe keinen Vergleich mehr. Man schüttelte nur noch verwundert über jene Barbaren den Kopf, die gerne damit herumliefen, jene Archaisch-Abartigen.

    Ich sehe die Sache aber, wiederum, nicht so pessimistisch wie Du.

    Selbstverständlich beschneiden jene, die Knaben beschneiden, auch Meinungen. Es dürfte sogar der eigentliche Hauptzweck der ganzen Übung sein.

    Das begreifen – man sieht es in entsprechenden Leserkommentaren aller möglichen Schafsmedien – immer mehr Leute, die sich in dieser Richtung (oder insgesamt) noch nie viele Gedanken darüber gemacht haben.

  7. Dude sagt:

    Am besten würde man doch sowieso alle Sklaven, nicht nur beschneiden, sondern auch gleich sterilisieren, denn so könnte dann das Saatgut der Eliten per künstlicher Befruchtung, oder direkt durch Klonen, für die neu ankommenden “menschlichen” Geschöpfe auf Erden fungieren, was dann wohl zwangsläufig dazu führen müsste, dass nur noch herangezüchtete, anständige, systemtreue und brave Sklavenbürger diese Welt besiedeln, deren sehnlichster Wunsch nichts anderes als eine Neue Weltordnung ist, die sie dann fröhlich bejubeln können, während ihnen Panem et Circenses – oder ein paar kümmerliche Brocken – vorgesetzt werden.

    Desweitere könnte man sich damit auch die eugenischen Massnahmen sparen, und den Sicherheitsapparat ein wenig herunterfahren, was immense Kosteneinsparnisse nach sich ziehen würde, die dann für Geoengineering aufgewendet werden, oder die Erforschung von guten Medikamenten zur Gefühlskontrolle endlich zum Ziel führen könnte.

    Also ich bin voll für Sklaverei, denn nur so wird die Welt endlich von all den renitenten Spielverderbern der selbstbewussten Dichter und Denker und Gedankenverbrecher befreit werden können.

    Welch paradiesische Zustände mir da vorschweben…

    Ps. Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten. :-D
    Pps. http://www.youtube.com/watch?v=GJdELEadnW8

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Einspruch!

    Ganz so einfach, wie Du Dir das mit dem Weltsklavenstaat vorstellst, ist es leider nicht.

    Denn Menschen, denen man wesentliche Verstandesfunktionen nimmt, sei es genetisch, sei es über Drogen, oder beides, die sind, außer vielleicht zum Pflastersteineklopfen oder Sandschippen, nicht mehr sinnvoll einsetzbar.

    Und für solche Tätigkeiten einfach zu teuer. Dafür gibt es heute Maschinen.

    Deshalb beißt sich hier die Katz’ in den Schwanz.

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich will an dieser Stelle noch einmal betonen – Sarkasmus hin, Sarkasmus her, und das soll auch keine “Rüge” sein – , dass der verbreitete Pessimismus bezüglich der künftigen Menschheitsentwicklung, die Endgültigkeits- , Hoffnungslosigkeits- , Weltabsturz- , Weltabwendeszenarien, die ja nicht selten auch hier hereinbrechen, meine Sache glockenklariter nicht sind.

    Dächte ich so, so hielte ich wenigstens anständigerweise das Maul, um der anderen Kreise mit derart Sinnlosem nicht noch zu stören, ginge nochmal zum Angeln, solange ich das noch darf und es noch Fische gibt, oder ohne Fische einfach so, wegen der Ruhe, besöffe mich ordentlich oder machte wenigstens bis zu meiner Endverdämmerung nur noch leise Musik.

    (Ich sage das jetzt in Antwort zu Dir, obschon es Dich mit am wenigsten betrifft, weil Du es wohl in dieser Deutlichkeit am ehesten auf Deine Nickkappe nehmen kannst, ohne beleidigt zu sein oder gar wegzubrechen.)

    Schwabenspruch dazu: “Enn der Sarg nailiega on nix schaffa, des däd dir so bassa!” (Für Deutsche: “Dich in den Sarg reinlegen und nichts tun, das würde dir wohl passen!”)

    Dass mit jeder defätistischen, grundpessimistischen Äußerung die gesetzten morphischen Felder ebenjener verstärkt werden, die viele verabscheuen, gar zu bekämpfen vorgeben oder tatsächlich trachten, sollte Dir ebenso klar sein wie mir.

    Ich verbreite hier von daher keinen Zeckoptimismus, bin mir aber meiner Verantwortung sehr wohl dahingehend bewusst, dass ich nichts Förderliches bewirke, wenn ich anderen den Rest ihres ohnehin oft schon viel zu weit gesunkenen Mutes auch noch zu nehmen dazuhelfe.

    Solange man lebt, ist nichts entschieden.

    “Muth ist der beste Todtschläger, Muth, der angreift!” – sagte da mal einer, und, damit ich anhand dieses Zitates nicht fehlinterpretiert werde, der meinte, wie ich auch, sicherlich nicht das physische Totschlagen irgendwelcher Unterdrücker und Usurpatoren.

    Unsere Möglichkeiten gründen in Erkenntnis, im Handeln, in der Sprache: Wir bedürfen aber für all diese Dreie nicht nur einer gewissen Techne, sondern auch ganz wesentlich des Mutes.

    Deshalb – ja, Das war eine lässliche Satire von Dir, aber, bedenke, wie die bei manchen ankommen mag – werde ich auch schnell ungeduldig, dann widerspenstig, schließlich hart konträr, wenn hier jemand zu viele zu düstere Bilder malt.

    Es ist ja ein völlig anderes, eine beißende Satire zu verfassen, als dunkle Zukunftsszenarien, wie als ob unabwendbar, zu verbreiten, oder allenfalls durch eine fürchterliche Katharsis, ein Armageddon, weiß der Quatsch was, am Ende, wenn fast alle in Schwefel und Feuer und Hunger und Notstand elendiglich verreckt, als schließlich für den letzten Rest womöglich gewendet zu prophezeien.

    Das ist ganz gefährlicher Kindergarten, hat mit Mut, zumal auch mit Philosophie, darüber hinaus mit bewusster Menschenliebe, nichts, aber auch gar nichts zu tun: das ist übelster Obskurantismus, absolut verwerflich, nicht zu dulden, auch dann nicht, wenn es unbewusst, aus barer Verzweiflung, angesetzt.

    Gerade Dir traue ich zu, dies nicht nur zu begreifen, eigentlich schon zu wissen (natürlich weißt Du es), sondern entsprechenden Tendenzen da, wo Du sie in “Deinen” Foren gewahrst, also einfühlsam wie deutlich und beispielhaft entgegenzutreten.

    Dies ist eine Aufgabe von höchster Wichtigkeit.

    Liebe Grüße

    Magnus

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    “Der Deutsche ist ein Sklave und er ist es gerne. Denn wäre er es nicht gerne, dann wäre er kein Sklave.”

    Ich meine dezidiert, dass weder Dein Ansatz noch dann auch Deine Schlussfolgerung daraus richtig ist.

    Ich begründe diese Sichtweise jetzt nicht, noch werde ich dies auf Anfrage hin derzeit tun.

    Ich gebe Dir das nur zum Bedenk.

    Alles Liebe

    Magnus

  11. Dude sagt:

    @Magnus

    Sind jetzt dumme Witze nicht mehr erlaubt hier? ;-)

    Danke für Deine zusätzlichen Ausführungen. :-)

    Du hast ja Recht.

    Werde mir zukünftig also etwas mehr Mühe geben, zumal Dein Wink dieser Tage nicht der erste war, den ich erhielt, doch Sarkasmus hilft mir hin und wieder die Gelassenheit zu wahren, trotz der Zustände…

    Er ist letztlich auch Teil meines ganzheitlichen Nihilismus in LIEBELICHT-Bewusstsein.

    Denn Du weisst ja schon, dass Gott WOHL auch grundgütiger und unsäglich amüsanter Komiker ist. ;-)

    Liebe Grüsse

    Ps. The Dude abides :-D

  12. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Ich meine dezidiert, dass weder Dein Ansatz noch dann auch Deine Schlussfolgerung daraus richtig ist.”

    Mir scheint, Du nimmst das Wort zu wichtig. Bisher kenne ich so etwas nur von Christen.

    Ich hatte weder vor einen Ansatz aufzustellen, noch für mich eine Schlussfolgerung daraus zu ziehen. Oder bin ich ein Dogmatiker?

    Man kann viele Worte machen, am Ende zählen doch nur Taten.

    Das gebe Dir nur zum Bedenk.

    Alles Liebe

    haschmech

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    “Worte sind Taten” – meinte zumindest ein gewisser Wittgenstein.

    Vielleicht nehme ich das Wort zu wichtig.

    Als Sprachwissenschaftler und Schriftsteller kann ich aber das Wort im Grunde gar nicht wichtig genug nehmen, jedenfalls im Rahmen meiner diesbezüglichen Tätigkeit.

    Wenn man “das Wort” im erweiterten Sinne der Rede, des so oder so Ausgedrückten begreift, also des Gesamtsprachlichen, kann es kaum genug Beachtung finden. (Was nicht heißt, dass man sich deswegen nicht mehr ab und an mal waschen sollte, etwas Anständiges essen, den Hof fegen usw.)

    Ich habe mich nunmal, da ich auch ein guter Hockeyspieler war, Bauarbeiter, ein vielversprechender Naturwissenschaftler, Vater zweier Söhne bin, auch gerne trommle, koche, mir Bilder und Döme anschaue, gärtnere, schon Ziegen und Hasen hielt, leidenschaftlich Botanik studierte, Geographie bis zum heutigen Tage noch auch, Bach wie die Stones wie auch Jazz höre, Weinliebhaber bin, Schachspieler, der Philosophie vom Grunde her zugetan, ein Lehrer, der schon manchem nachweislich half, mich für Zahlentheorie und -mystik seit vielen Jahren und bis heute interessiere, für die Runen auch jenseits des Wortbezugs zumal, das Meer und die Berge liebe, Seen, Hochmoore und Trockenwiesen, anmutige, freche, beredte (OK, letzteres Adjektiv gestrichen) Frauen auch, derzeit, ich denke, acht Kümmelsorten im Hause habe, nichts lieber als einen geselligen Abend, schräge wie elegante Kleidung und gute gut geputzte Schuhe, aber auch mal Espandrilles, Buffonnerien, raffinierte Farcen, meine zeitgeisttrutzigen, zahlreichen Brusthaare, meine Neandertalergene, schöne Möbel und Teppiche, Heilige Haine, den Käs’ noch auf dem Schinken obendrauf, Kerzenlicht, Mondenschein, schräg vor der Sonne verhangenen Himmel, allerlei groben Unfug, wofern er niemandem schadet, sogar auch mal, man möchte es nicht glauben, auch nur Tee, Damaststähle, die Balzgesänge der Singvögel im April, eisverzuckerte Apfelbäume im Morgennebelhalblicht, manchmal sogar Polizisten, die Wespe, der ich das Fenster weise, mein Käsfondue fast über alles, gut, Kürbismatsch, zugegeben, bislang nicht, aber dafür die Kerne umso mehr, mit Lichtenberg den Blick in die Gesichter der Leute, im Dunkeln das Tasten, Heilschmerzen gar, schräge Vögel allzumal, echte Gläubige ob ihrer Standhaftigkeit und nicht nur scheinbaren inneren Sicherheit und Unerschütterlichkeit, meine Tränen, wenn sie denn fließen müssen, befreiendes Lachen noch mehr, das Knarzen alter Dielen, die Maserung von Nuss- und Obstholz, die Ruhe, die Flex also zügig wie lecksauber durch den Stein zu führen, auch mal Rausplärren, dass man es in Degerloch noch hören sollte, das Angesicht meiner Zarathustra-Ausgabe, zerkratzt, anverfleckt, aufgebogen, doch nicht zerstoben, meine Lieblingsmesser und mein Zippo mit Adlergravur, meine Träume, in denen ich über Schottland und Japan fliege, am Amur der Landschaft staune, oder eines vielleicht achtmonatigen Knilchs angesichtig werde, wie er schon vor sich hintrippelt, den Chilimarkt in Oaxaca, den ich im Wachen sahe – bei Bach und Leonardo und, meinetwegen, auch Jesus und Buddha! – : Das Wort umfasst dies alles und noch viel mehr.

    Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, mich nicht ausschließlich, aber wesentlich darauf zu kaprizieren.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Nachtrag

    Ich hoffe (ja, diesen Urlaub von meinen – vermeintlichen – Tugenden gewähre ich mir auch gelegentlich), das Vorige trifft Dich jetzt nicht alswie, um unserem Neusprech auch seinen – wenn auch von mir etwas modifizierten – gebührlichen Platz einzuräumen, ein One-Man-Shitstorm.

    Mehr als alle schon bekannte, erkannte Liebe

    Magnus

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Hoffnug und Mut (schrieb ich das schon? – mag sein, ich weiß es nicht mehr) sind zwei grundverschiedene Dinge.

    Hoffen kann ich auch, wenn ich mich ins letzte Stinkeloch verkrieche, dort darauf warte, dass andere etwas tun. Dies womöglich gar von ihnen fordere, da es ja geboten sei, ich es aber, leider leider, selber nicht könne.

    Das Prinzip des Jammerns und Anklagens, des Schwarzmalens und selber kein Risiko Eingehens, nichts Wirkliches Tuens, ist gerade bei NWO-Gegnern sehr verbreitet.

    “Mach du es! Ich kann das nicht! Das weißt du doch! Aber du könntest, nein, müsstest es versuchen!”

    Die eigene vermeintliche oder bislang reale relative Unfähigkeit wird so absichtlich perpetuiert, um ja nicht nicht nach vorne zu müssen, es sich, ausredweis, hinterm Ofen abwartend, bequem machen zu können, von alswelcher Position aus man dann noch, feist, selbstverliebt und satt, mehr als nur ein wenig lamentieren kann.

    “Jockele geh du voran!”

    Oder, wie es ein mir zwar nicht uneingeschränkt sympathischer, doch sehr gebildeter Magier mal formulierte: “Herumsitzen und bescheid wissen.”

    Selbstverständlich ist nicht jeder als Frontschwein geboren. Aber diese Masche kenne ich inzwischen, nachdem ich mich nunmehr mein halbes Leben bewusst, davor eher intuitiv, damit befasse, wahrlich zur Genüge.

    Kein Millimeter Macht, gar Deutungshoheit, solchen Leuten.

    Egal ob bewusst oder unbewusst, sie sind jederzeit skrupellos bereit, Leute wie Dich und mich zu verheizen. Und wenn wir dann scheitern, haben wir es eben falsch angefangen, ex post betrachtetet eben den oder jenen Fehler begangen, haben, wenn es ganz grell wird, eben nicht gut genug auf ihre weisen Ratschläge gehört.

    Nichts ist gut in Hinterofenstan.

    Denn Hinterofenstan ist Obskurantenstan.

    Bezeichnend auch, in welcher Art und Weise die Hinteröfler einen so gerne – oder einen herbeigewünschten anderen Irgendeinen – zu Parforceritten anzustacheln versuchen: “Wenn es einer kann, dann bis DU das!”

    Sie versuchen also, wiederum dahingestellt, inwieweit bewusst oder nicht, einen am Stolze, an der Ehre zu packen, auf dass man für sie ins offene Feuer renne!

    Und, das ist das noch Bessere daran: Sollte man doch obsiegen, so waren SIE es, die das initiierten, sind SIE die eigentlichen Helden und Sieger!

    Denn dann war man nur ein von ihnen initiiertes, ausführendes, letztlich austauschbares Werkzeug, Instrument, gerade verfügbares Organ!

    DIE dürfen mich noch nichtmal im oder auch nur am Ursche lecken!

    Der Teufel hole die Halben!

    Nein, die mag er auch holen: Nehme er aber vor allem solches Hinterofengesindel mit!

    Das sich dahinten, bräsig, ob fett, ob hager, räkelt, nur neue Insherzhaken und -pfrieme sich zu erfinden, um andere zum Behufe der Befriedigung ihrer aufgeblasenen Selbste vorzuschicken!

    “Schlecht: Das ist feige!”

    Ich schreibe Dir dies (selbstverständlich auch allen uns Verwandten), weil Du mit solchem höchstwahrscheinlich auch zu tun hast.

    Der ärgste Gegner kommt meist von hinten.

    Wir lassen uns aber, fröhlich, diesen Julisonntag weder von jenen noch von jenen vermiesen.

    Klugheit, Geduld, Umsicht, wie die Hinterofenjenen uns oft – zwar derer Bedeutung grundsätzlich, wiewohl vergiftet, eingestehend – in Konkreto weismachen wollen, ausgerechnet DIE!, sind keineswegs mutschädigend, feige.

    Verwegenheit nämlich ist nicht Mut, sondern fast immer Torheit.

    Das beschrieb schon Cervantes, dem es nun wahrlich an Mut nicht gefehlt.

    Glückauf!

  16. Dude sagt:

    “Hoffnug und Mut (schrieb ich das schon? – mag sein, ich weiß es nicht mehr) sind zwei grundverschiedene Dinge.”

    Spielt das ne Rolle, wenn beides flöten gegangen ist?

    Die Sklaven, die sich ob ihres Sklaventums gar noch erfreuen, sich darin suhlen, es fördern, haben mir den Rest geraubt, oder gegeben – wie’s beliebt.

    Ich mache jetzt, auch angesichts Deiner Winke, nicht mehr weiter, sondern wünsche Dir einfach…

    Alles LiebeLicht

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “Spielt das ne Rolle, wenn beides flöten gegangen ist?” (Hoffnung und Mut)

    Mich machst Du damit nicht runter.

    Ich habe vielmehr schon, seit einem guten Gespräche vorhin, einen klar aufgestellten Plan, wie der Text auszusehen habe, der solchen Aussagen, denen, die sie treffen, keinen logisch statthaften Raum mehr lässt.

    Um die, welche sich der Vernunft partout entziehen wollen, mögen sich dann enge Freunde, Seelsorger, Ärzte kümmern.

  18. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Nachtrag

    Sollte es Dir grade einfach so oder aus anderen Gründen nicht so gut gehen – kommt vor, was soll ich da sagen? – : Gute Besserung!

    Das Obige war nicht böse wider Dich gemeint; es steht aber grundsätzlich also ernst und hart da, wie es da steht.

  19. Dude sagt:

    @Magnus

    Danke :-)

    Ps. Es geht mir schon viel besser, wenn ich hier “zufälligerweise” sehen darf, wie die heilige Neune zuoberst im News-Feeder erscheint. :-)

  20. haschmech sagt:

    @ Magnus

    “Mehr als alle schon bekannte, erkannte Liebe”

    Ist das Wort Liebe, dann sollte dieses auch die Tat sein.

    Ist die Beschneidung der Liebe die Tat, was bleibt dann noch übrig?

    Vielleicht Staat und Religion?

    Erst wenn diese bösen Überbleibsel fort, kann die Liebe wieder urwüchsig gedeihen.

    Ja, in der Tat, denn alles andere ist nur Mord am Wort.

    +++

    “echte Gläubige ob ihrer Standhaftigkeit und nicht nur scheinbaren inneren Sicherheit und Unerschütterlichkeit”

    Wenn der Geist in einem ist, weil man dies spürt, dann braucht es keinen Glauben mehr, denn dann formte sich aus diesem die Gewißheit.

    Muß ich dazu Christ, Jude, Moslem und was weiß ich nicht sonst noch alles sein, oder darf ich dann einfach nur Mensch geblieben sein?

    “Und ich erhob meine Augen und schaute; und siehe, da kamen zwei Weiber hervor, und der Wind blies in ihre Flügel (denn sie hatten Flügel wie Störche), und sie trugen das Epha fort zwischen Himmel und Erde.” (Sacharja 5:9)

    Gehört das nun zur Dichtung, zum Glauben oder ist es die Wahrheit?

    Auf jeden Fall werden diese Frauen alleine durch das Wort getragen. In der Tat, so eine Frau mit Flügeln hätt’ ich gern. Durch das Wort habe ich sie schon; es beflügelt mich. Was könnte denn schöner sein, als sich vom Geist angesprochen zu fühlen und mitfliegen zu dürfen? Drum glaube ich! Tat es schon als Kind und tue es nun als Mann.

    LG

  21. Dude sagt:

    @haschmech

    Die Engel sind leider rar geworden auf Mutter Gaja.
    Denn das wär’s eben schon… ;-)

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