Knabenbeschneidung: Der Lack ist ab!

Die Knabenbeschneidungsbefürworter werden in ihren Verharmlosungen der grausen Sache immer aberwitziger.

Den durchaus schon gängigen Vergleichen der Beschneidung mit dem Ohrlochstechen und der christlichen Kindstaufe fügte in der aktuellen Blogdebatte des Grünen Volker Beck, einem Befürworter, einer jetzt noch (selber abständig), aus der Bildzeitung aufgelesen, jenen mit dem Nagellackauftragen dazu, das Mädchen ja auch in einem gewissen Alter lernten.

Geht’s noch?

Sind die total meschugge?

Was kommt als nächstes?

Etwa, dass das Verschneiden des Penis in ungefähr dem entspräche, wenn der Vater mit dem Sohne zum erstenmal Fußball spielt?

Oder ihm erklärt, dass man beim Pinkeln auch die Schüssel treffen kann und wie man das macht?

Oder dass Sohn zum erstenmal alleine beim Bäcker Brötchen holt?

Oder dass der Kleine lernt, ohne Lätzchen zu essen?

Sich selber die Stiefelchen zu zu schnüren?

Oder ist der endlich (die Juden machen es normalerweise nach acht Tagen beim Neugeborenen, die Moslems später) beschnittene Schniedel so etwas wie der Erhalt der Schultüte?

Der Bau der ersten eigenen Sandburg?

Unter meinen Kategorien finden Sie rechts auch den Eintrag “Idiotenkabinett” gelistet.

Reicht es hier deskriptiv noch hin, solch erzdummen Unfug außer dort unter die Rubriken “Grausamkeit” und “Religion” einzureihen?

Solche Leute, egal ob unten beschnitten oder nicht, denen hat jemand viel weiter oben was rausgeschnitten: nämlich das Hirn.

http://www.bild.de/news/inland/beschneidung/mein-sohn-freut-sich-auf-seine-beschneidung-25078404.bild.html

Nachtrag (12. Juli)

Zitat des Tages von unserer Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu Knabenbeschneidungsdebatte:

“Wir dürfen uns nicht angewöhnen, zu meinen, erlaubt sei nur das, was allen plausibel erscheint.”

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