Lichtgeschwindigkeitslüge: Pfropf auf dem Kopf?

Seit bald ewigen Jahren höre ich vom Propfe auf dem Kopfe.

Jenem, der verhindert, dass die moderne Menschheit, da es ja schon Altinder und Altägypter und später einen Tesla gab, die raumfahrmäßig bzw. bezüglich Überlichtgeschwindigkeit den vollen Plan gehabt haben sollen, es auch endlich rafft.

Und ich habe auch von einem Kölner Professor gehört, Günter Nimtz, der Überlichtgeschwindigkeit vor einigen Jahren, was aber nicht anerkannt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, nachwies.

Auf der einen Seite also – mit Ausnahme von Nimtz, vielleicht auch Tesla und ein paar anderen – esoterisch angehauchte Spinner, jedenfalls Selbernichtskönner, ich nannte sie im Kommentarstrange zu “Kosmospekulanten” auch “Daherbehaupter”, auf der anderen einsteinische Granitrüben, die partout nichts zulassen wollen, was ihren armseligen Ohngeistesraum sprengte.

Ich schrieb es schon einmal, muss es an dieser Stelle aber wiederholen: Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einem Planeten des Aldebaran.

Wenn Sie sehr langsam waren, haben Sie eine Sekunde dafür gebraucht. Sind also gedanklich mit 67-facher Lichtgeschwindigkeit gereist.

Wollen Sie jetzt etwa einwenden, ein Gedanke sei ja nur ein Nichts, zähle als physikalische Entität daher nicht?

Na bitte.

Dann passen Sie mal lieber auf Ihr Hirn auf, dass es sich nicht in irgendeinem kosmischen Nebel auflöst, von einem Wurmloch verschluckt wird, oder im Hyperraum veschimmelt, wofern nicht ein Schwarzes Loch für dessen abversaugtes Ende sorgt.

Am besten, Sie schaffen Ihre Gedanken ganz ab, denn dann verstoßen Sie nicht gegen die Einsteinreligion und verletzen damit gar noch anderer Leute religiöse Gefühle.

Es gibt Experimente, wiederholbare, bei denen immer wieder ein Elektron eine Strecke in Nullzeit zurücklegt. Also mit unendlicher Geschwindigkeit. Selten zwar, aber es geschieht.

Auch das wird von den Pfaffen der Einsteinkirche irgendwie fadenscheinig wegerklärt.

Es ist ein Skandal, dass wir uns das bieten lassen.

In der heutigen Wissenschaft wahrscheinlich DER Skandal überhaupt.

Was soll das? Cui bono?

Nun, diese beiden Fragen, die eigentlich eine sind, werde ich jetzt nicht zu beantworten ansetzen. Es gibt mehrere sinnige Erklärungen. Die eine oder andere finden Sie, wenn Sie gründlich recherchieren, auch schon auf diesem Blog. Ansonsten: Gucken Sie mal nach dem Propfe auf Ihrem Kopfe.

Oder versuchen Sie, einfach mal in einen Regenbogen zu beißen, wie “haschmech” das im entsprechenden Strange so trefflich formulierte.

Es krankt hier bis zum Grunde.

Die Lichtgeschwindigkeitslüge ist eine noch viel schlimmere Lüge als jene geozentrische der mittelalterlichen christlichen Pfaffen.

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12 Antworten zu “Lichtgeschwindigkeitslüge: Pfropf auf dem Kopf?”

  1. Ben sagt:

    Es gibt noch viel viel mehr Lügen !
    Die Welt so wie sie uns gezeigt und erklärt wird, besteht wohl zu 90 % aus Lügen…..
    Wenn ich Lust hätte, würde ich ein paar Dutzend der gravierendsten aufzählen.
    Aber wer Lust hat kann es auch selber rausfinden !
    90 % !! ;-)

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Ben

    Na, lieber Ben, wir hätten doch schon gerne noch von ein paar jener Lügen gehört!

  3. “…Die Lichtgeschwindigkeitslüge ist eine noch viel schlimmere Lüge als jene geozentrische der mittelalterlichen christlichen Pfaffen…”

    …oder der Klimalüge oder die Banken-/Staatenrettungslüge oder die Terrorlüge oder die Demokratielüge oder die Gentechlüge oder die Krebslüge oder die Systemlüge d. h. die Kapitalismusmegamonsterlüge (s. politikprofiler.blogspot.com)….

  4. Daniel sagt:

    Hallo Magnus,

    ich würde gerne mal kurz konstruktive Kritik an deiner Argumentation und dem Aufbau deines Artikels üben, bspw.:

    “Und ich habe auch von einem Kölner Professor gehört, Günter Nimtz, der Überlichtgeschwindigkeit vor einigen Jahren, was aber nicht anerkannt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, nachwies.”

    Lies dir bitte den Satz mal nochmal durch, und sag mir mal, wie oft du ihn durchlesen musstest, um den Sinn hier zu verstehen. Ich würde dir vorschlagen dich an die Grundzüge deutscher Grammatik zu halten, bzw. bevor du Content auf die Menschheit loslässt diesen nochmal vorher zu lesen und zu prüfen.

    “Ich schrieb es schon einmal, muss es an dieser Stelle aber wiederholen: Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einem Planeten des Aldebaran.

    Wenn Sie sehr langsam waren, haben Sie eine Sekunde dafür gebraucht. Sind also gedanklich mit 67-facher Lichtgeschwindigkeit gereist.

    Wollen Sie jetzt etwa einwenden, ein Gedanke sei ja nur ein Nichts, zähle als physikalische Entität daher nicht?”

    Ich würde gerne wissen, verändert sich deine tatsächliche Position, nur weil du dir vorstellst auf Aldebaran zu sein? Ich glaube nicht. Falls doch würde ich das gerne live sehen (du kannst dich ja einfach mal an meine Position wünschen). Ich bin zwar auch der Ansicht, dass Gedanken sehr schnell sind, aber eher in der Form eines Ergebnis welches durch Rechenleistung erbracht wird, ähnlich eines Computers. Infolgedessen, ist dieses Argument völlig unhaltbar und totaler Quatsch.

    “Es gibt Experimente, wiederholbare, bei denen immer wieder ein Elektron eine Strecke in Nullzeit zurücklegt. Also mit unendlicher Geschwindigkeit. Selten zwar, aber es geschieht.”

    Wäre es hier nicht sinnvoller, entsprechende Experimente zu belegen, statt einfach nur haltlos zu behaupten, dass diese existieren?

    “Dann passen Sie mal lieber auf Ihr Hirn auf, dass es sich nicht in irgendeinem kosmischen Nebel auflöst, von einem Wurmloch verschluckt wird, oder im Hyperraum veschimmelt, wofern nicht ein Schwarzes Loch für dessen abversaugtes Ende sorgt.”

    Willst du ernsthaft neue Leser, die zum ersten Mal auf deinen Blog stoßen, durch solche Aussagen wieder vertreiben? Du solltest dir vielleicht mal überlegen, ob neutralere Sprache hier nicht angemessener ist…

    Grüße Daniel

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Daniel

    Ich rezitiere das Beanstandete nochmal:

    “Und ich habe auch von einem Kölner Professor gehört, Günter Nimtz, der Überlichtgeschwindigkeit vor einigen Jahren, was aber nicht anerkannt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, nachwies.”

    Dieser Satz ist sowohl grammatikalisch einwandfrei wie inhaltlich ohne weiteres nachzuvollziehen. Wenn Du es nicht glaubst, packst Du den Einschub einfach mal ans Ende dessen. Das sollte genügen.

    Zweitens: Wo ist denn das gewünschte Nichts am Gedanken, damit der nicht zählen möge?

    Drittens: Die Experimente wurden, soweit mir mehrfach berichtet, öfter durchgeführt. Ich war allerdings, zugegeben, nie selber mit der Stoppuhr dabei.

    Ebensowenig wie bei Nimtzens Vorführung.

    Dass ich sie nicht “belegte”, liegt daran, dass ich meine Leser für suchmaschinenfähig halte.

    Viertens: Wo ständig der ganze Planet für dumm verkauft wird – jedenfalls meiner Meinung nach – da packe ich kleines Nachboson oder winziger Unterstring oder Halbquark, ohne Milliarden dafür zu verschlingen, ganz einfach mal ein bisschen polemisch’ deutsch Wort aus.

    Und: Mach’ Dir um meine Leser mal keine Sorgen.

    Wenn sie das nicht ertragen, müssen sie halt weglesen.

    Ins Neutrum.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Daniel

    Nachtrag

    Was denkst du denn, weshalb ich solches wie obiges schreibe?

    Etwa, um mich noch lächerlicher als unwichtig zu machen?

    Hast Du mal die diversen Begleitartikel der letzten Tage zum Thema gelesen, in denen unter anderem angesprochen wird, wie hanebüchen unkritisch hier Wissenschaft betrieben wird?

    Hast Du Angst davor, dass Deine Gedanken schneller irgendwohin könnten, als das Licht?

    Behauptet die Einsteinkirche etwa nicht, dass sich nicht nur Masse, sondern GAR NICHTS schneller bewegen könne, als das Licht?

    P.S.: Das Bild von der ausgemergelten Grausleiche mit Binder, das Du oben rechts einblendest, wollte ich allerdings noch nichtmal mit fünf km/h irgendwohin mitnehmen.

  7. xlrg sagt:

    zu Nimtz Versuch (elektomagn. Wellen druch Holeiter):
    die Signalgeschwindigkeit (Übertragung von Inforamtionen) kann nut = Lichtgeschwindikeit annehmen – jedocj kann man keine Information damit übertragen (da das Wellenpaket auseinder läuft und die Infromation verschwindet).
    Jedoch kann man nie massebhaftete Objekte auf oder überdie Lichtgeschwindigkeit bewegen (die dafür notwendige Energie geht gegen Unendlich)

    BTW: wenn, wie Du behauptets, die speziell + allgm. Relativitätstheorie falsch sind, warum funktioniert GPS? Denn die GPS Technik benutzt die Aussagen beider Einsteintheorien, um die Position genau zu berechnen? Würde man dies nicht tun, dann wäre die Exaktheit von GPS nicht möglich (genaueste Angabe läge dann im km Bereich).

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ xlrg

    Es ist völlig egal, was sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreitet: Wenn so etwas auch nur einmal festgestellt wird, ist der Käse gegessen.

    Im übrigen heißt das ja nicht, dass die Lichtgeschwindigkeit generell keine Rolle mehr spielte.

    Ganz normale schiefe Würfe lassen sich auch noch nach der Newtonschen Physik hinreichend genau berechnen.

    Es geht schlicht darum, dass Einstein nicht, wie immer behauptet, mit der Lichtgeschwindigkeit den Schlusspunkt gesetzt hat.

    Merkwürdig, dass gerade Physiker, die doch Forscher sein sollten und nicht Schlusssteinsetzer, so zwanghaft an dieser Begrenzung festhalten wollen.

  9. xlrg sagt:

    > Wenn so etwas auch nur einmal festgestellt wird, ist der Käse gegessen.
    Kein Pyhsiker wiederspricht, daß sich ein Wellenpaket mit einer Gruppengeschwindigkeit größer Lichtgeschwindigkeit bewegt!
    Nur kann dieses Wellenpakt kein Information transportieren – die ‘zerfließt’ quasi.

    Die Theorien Einsteins sind klar in ihrer Aussage (mathematisch) und werden praktisch, d.h. in der Technik benutzt.

    Die Newtonsche Mechanik ist in der Einsteinschen Theorie als Sonderfall/Grenzfall enthalten (für Geschwindigkeiten vel kleiner als die Lichtgeschwindigkeit gehen die Einsteingleichungen zun den newtonschen Bewegungsgleichungen über).
    Allerdings kommt die Netwonsche Mechanik zu falschen Vorhersagen, wenn die Geschwindigkeit sich der Lichtgeschwindigkeit annähert.

    Es wäre von Ihnen zu beweisen, warum die Technik die die Einsteinschen Therorien/Vorhersagen benutzt trotzdem so gut funktionieren (eben z.B. GPS, Satelitenbahnen, Raumfahrt an-sich).

    Denn die Aussage: ‘Es gibt Experimente, wiederholbare, bei denen immer wieder ein Elektron eine Strecke in Nullzeit zurücklegt. Also mit unendlicher Geschwindigkeit. Selten zwar, aber es geschieht.’ wiederspricht der Einsteinschen Theorie.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ xlrg

    Ich sage es noch einmal: Überhaupt kein Phänomen dürfte sich je auch nur ein einziges Mal einen Pikometer weit mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Gar keins. Absolutamente Niente, Nada.

  11. Luzifer sagt:

    Zitat:

    “Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einem Planeten des Aldebaran.

    Wenn Sie sehr langsam waren, haben Sie eine Sekunde dafür gebraucht. Sind also gedanklich mit 67-facher Lichtgeschwindigkeit gereist.”

    Wer mit 67-facher Lichtgeschwindigkeit zum Aldebaran reist, benötigt dafür ein Jahr. Wer das kleine 1 x 1 nicht beherrscht, sollte mit Urteilen über kosmologische Probleme zurückhaltender sein.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Luzifer

    Danke, stimmt. Die Leute waren über dreimillionenmal schneller.

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