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Nun, nach meinem letzten Beitrag – Holger Steltzner für seinen Artikel wider die ESM-Machenschaften lobend – ist die FAZ, wohl als “alternatives Medium” ausgemacht, hiemit ähnlichen Angriffen ausgesetzt, wie sie bei uns Alten Gang und Gäbe. (Oder einfach so mal, eine Weile, unerklärlichermaßen, “offline”.)

Nun, das ist es halt als Stift: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Und, so eine alte esoterische Weisheit besagt: “Wie oben, so unten!”

Wir wünschen der tapferen FAZ selbstverständlich viel Glück und Geschick bei ihren ungewöhnlichermaßen zur Mittagszeit angesetzen “Wartungsarbeiten” (man wurstelt und macht und wartet, als Hoffeger und Brotzeitholer), auf dass ein paar Querschläger von noch nicht richtig gezogenen Lehrlingen bald wieder ins Weltnetzziel treffen mögen.

Und, da wir immer ans Höhere, an Zeichen glauben, betrachten wir es, trotz dieser sicherlich vorübergehenden Malaise, als wegweisend, wenn auch Novizen nach und nach den Ernst des Lebens zu spüren bekommen.

Wie sollten sie denn sonst lernen, was das Berufsleben an Widrigkeiten bereithält?

Dass man nicht ewig geschonter Brotzeitholer bleiben kann?

Spätestens im zweiten Lehrjahr nämlich sollte es auch fürs sonstige Zureichen reichen. Eher auch schon fürs unbeaufsichtigte Bearbeiten einfacher Werkstücke.

Mit nicht mehr Ausschuss, als erträglich.

Jaja, liebe FAZ, die Realität in der Welt echter deutscher Wertarbeit ist nicht immer und gleich zuckersüß.

Die Früchte, die man dann aber, später, zu ernten vermag, stetig gelungene Werke, schließlich gar Lobs von den Altgesellen wie vom Meister, sind Labsal der zunächst wie geschunden wirkenden Seele.

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Grade sehe ich, dass die Stifte inzwischen wieder auf den Hof dürfen. In welcher Weise man sie auf welche Wiese zweitweise zum Nachdenken über ihre Probezeit verbannte, entzieht sich zwar unserer Kenntnis, aber nicht, wie sie dort, recht bedröppelt, aussahen:

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