Vom Kampfe wider die Beutelschneider (II)

Ich stelle jetzt ganz bewusst keinen der eklen, kranken Sprüche zitatweis hier ein, die von den üblichen Überführten “für Europa” in letzter Zeit losgelassen wurden, um unsere Einwilligung in deren angestrebte EU-Diktatur zu erlangen.

Das störte mir – zumindest jetzt – meine Kreise zu sehr.

Denn es geht zunächst um eine strukturelle Betrachtung derer und der Sache.

Jene wollen uns “Alternativlosigkeit” vorgaukeln.

Also, dass jeder andere Weg als der, welchen sie vorgeben, zwangsläufig ins Verderben führen müsse. Hiemit jeder, der diesen ablehnt, ein Verderber sei.

Dieser Trick ist also uralt wie einfach. Und nicht besonders intelligent. Trotzdem, oder gerade deshalb, meinen sie, ihn anwenden zu müssen und erfolgreich auch zu können.

Am Grunde sind diese Leute nur ein versuchter, äußerst schlechter Witz.

Die können nicht denken. Jedenfalls nicht richtig.

Wer nur Geld, Banken und totalitäre Macht im Kopfe hat, hat nicht viel darinnen.

Anstatt der Völker Signale zu hören, wollen sie diese taubstumm machen.

Es sind Erzidioten.

Sie werden jammern, was das Zeug nicht mehr hält, wenn sie vor Gericht stehen.

Die mindeste Memme wird, daran gemessen, alswie die Tapfere der Jahrtausende dastehen.

Wenn sie Pech haben, wird es Fehmgerichte geben, oder nichtmal solche, sondern Standgerichte, Direkterschlagen. (Dann wünschten sie sich vielleicht, sie hätten noch Zeit gehabt, Kleists Käthchen zu lesen.)

Ich werde sie nicht richten. Denn ich bin Philosoph und Literat und eben kein Richter.

Ich werde aber, da ich ebenfalls kein Strafverteidiger bin, mich auch sonst nicht zum Fürsprech jener machen werde, die es bis über alle Grenzen getrieben haben, kaltblütig, vorsätzlich, gnadenlos, dafür eintreten, dass die Todesstrafe selbst in deren Fällen nicht statthaft sei.

Sie wollen nicht hören, und viele von ihnen können das wohl schon gar nicht mehr.

Manche von ihnen werden zum erstenmal seit Jahrzehnten ihre Lauscher aufsperren, wenn das Urteil über sie verkündet wird. Das mag sie dann doch nochmal interessieren.

Sie lügen auch schlecht. Früher logen sie besser.

Oder, um es anders auszudrücken, zeitgemäßer.

Sie haben nicht einmal mehr die Überzeugungskraft eines ausgelutschten Pfaffen.

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5 Antworten zu “Vom Kampfe wider die Beutelschneider (II)”

  1. Eric sagt:

    “Sie lügen auch schlecht. Früher logen sie besser.”

    Der Trick ist, sie lügen gar nicht. Alle Absichten dieser dunklen Cique sind bekannt. Der Unterschied zu früher ist eher, dass jetzt doch viele Menschen sehen und verstehen, was sie tun.

    Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass man sie “hart” bestrafen sollte. Ich halte den Tod z.B. für keine Strafe. Harz IV und damit ein Parasitenstatus wären angemessen – bei wöchentlicher Vorstellung bei der “Agentur für Arbeit”. Schließlich haben sie das selber so beschlossen. Ach ja, vielleicht sollten sie noch gemeinsam wohnen…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Eric

    Ich meine, sie lügen durchaus noch. Jeden Tag.

    Dahingehend, dass sie dereinst in einem Pferche hausen müssen sollten aber, lasse ich mich ohne weiteres erweichen.

  3. Eric sagt:

    Du hast natürlich Recht mit den täglichen,hässlichen kleinen Lügen, mit denen sie ihr Tun verschleiern oder verschönern wollen. Aber das, was sie TUN ist doch bekannt. Wenn man also auf ihre Worte hört, so belügt man sich irgendwie selber.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Eric

    Was sie tun, ist vielleicht Dir und mir bekannt, der Masse aber nicht wirklich.

  5. Fred K. sagt:

    Aha.Der Schuldige ist ausgemacht,flugs vor Gericht gestellt und gut ist.Die eigene Verantwortung wird delegiert.Vor 2,3,5,10 oder 20 Jahren “aufgewacht”-wie hoch ist die Mitverantwortung?Heute noch in der Mitverantwortung durch teils erzwungene Teilnahme an Hamsterrad-Lauf und Benutzung der Irrsinns-Ökonomie-Maschine (Konsum,Nahrungsmittel, Infrastruktur?) – oder wandelt man bereits,durch Sonnenlicht und Tau wohl genährt,wohnungslos und bar jeder Pässe,Ausweise+Steuernummern durch die ätherischen Räume?

    Ich hingegen habe meinen Computer aus Naturfasern(Eigenanbau)und Bergkristallen(selbst gesammelt) konstruiert und gehe über kosmische Energie und Akasha-Feld online.

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