Sprachraum

Ein Sprachraum geht weit darüber hinaus, dass sich Leute miteinander verständigen können.

Er ist ein Lebensraum.

Dies gilt selbstverständlich nicht mehr für das Englische, da in dieser Sprache jeder Dahergelaufene rumsabbelt, wie er gerade fünfhundert Wörter in noch extra verstumpfter Syntax bedeutungsmäßig weiterzuverschrägen gelernt.

Um das Englische hier nicht übers Maß herunterzutun: Auch diese Sprache ist für jene, die sie wirklich “beherrschen” eine Schatztruhe.

Manchmal lese ich noch englische Texte, die das halbwegs bezeugen. Höhere Stilistik aber ist, bestenfalls, sehr rar. (Vielleicht liegt das an all dem Popmist, der dauernd in die Ohren dröhnt. Oder am Kanonendonner, der alles übertönt.)

Ich stehe daher für alle Litauer, Basken und Ungarn, die sich ihre Sprache, ihre Sprüche, nicht nehmen lassen.

Sie sind für mich Helden dieser Welt.

Sie sind die wahren Konservativen, derer wir nicht gar schnelle zuviele haben werden.

Sie lassen sich nicht eindampfen in einen zeridiotisierten globalistischen Allneudummsprech.

Sie sind die Kulturbewahrer wider die Ideologie des wurzellosen, beliebig lenkbaren Massenmenschen.

Lasst Euch Eure Redewendungen und Sprichwörter nicht nehmen!

Sie bilden die gewachsene Weisheit wie die Irrtümer Eures Volkes ab!

Bewahrt, hütet Eure Schätze!

Die bekommt Ihr so leicht nicht wieder, wenn Ihr sie einmal aus dem Munde gegeben habt!

Pflegt Euren Heiligen Hain.

Führt Eure Kinder hinein.

Auf dass sie einst wissen, welchen Schatz Ihr ihnen vermacht.

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