Grausblödes Geschwätz (II)

Ich will, um etwaigen Missverständnissen zum Erstartikel vorzubeugen, noch kurz etwas zur Astrologie darlegen.

Ich habe gar nichts dawider, weder gegen die chinesische noch die abendländische.

Wenn ein Mensch aber aus seiner Dannunddanngeborenheit, Öberstgeborenheit heraus, den Scherz, das Frotzeln verlassend, nicht nur vielleicht bestimmte Gebiete ernsthafter veranschlagend, tatsächlich eine Grundüberlegenheit über einen anderen ansetzt, ansetzen will, bei vollem Verstande, also nicht nach dem zwölften Bier, dann hat der ein Problem.

Einen Minderwertigkeitskomplex, alsda er solches meint zu brauchen, einen Größenwahn (der ja meist, wenn nicht immer, eine Ausprägung des ersteren ist), oder aber, er versucht sein vermeintliches oder tatsächliches Problem mit einem anderen über den Versuch einer Deckelung, Einschüchterung, des Niedermachens auf dieser Ebene zu lösen, knallhart.

Wie meist in solchen Fällen ist es es nicht unwahrscheinlich, dass sich beides (ich nehme die verschieden beschriebenen Dinge jetzt verkürzt als zwei) womöglich mischt.

Ich bin noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen, mich als Waage oder Hase, oder, vielleicht gab es das bei den Mayas, Treiberameise, bei den Sumerern sei es Schakal, bei den Inka Tapir, bei den Aboriginees als Beutelratte, oder bei den Japanesen Schwertlaus, irgend überlegen geboren zu fühlen.

Es zeigt sich doch, wer man ist.

Vielleicht Affe mit Aszendent Nashorn?

“Ein Zwilling ist kein Schilling wert.” (Der war immerhin besser als der Euro.)

“Der Schütze, der Schütze, der kriegt was auf die Mütze.” (Dann muss er ja zumindest eine haben.)

“Die Waage, die Waage weicht immer aus der Frage.” (Heißt, dass man sie wenigstens gefragt hat.)

Damit sei hierzu genug gesagt.

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