Von den Geldtreibern und dem Geiste

Da die Mächtigen des Geldes so lächerlich und fragil werden, wie das Geld selbst, welches sie ausgeben, erlangt der Geist, alswelcher der natürliche Gegensatz des Zinses, wieder seinen Wert.

Zu früh, in der Tat, um “Hurra!” zu schreien: aber wir Schaffenden alle sind auf der Siegerstraße, allein schon dadurch, dass der Wahnsinn nirgend mehr zu verbergen.

Jeder weiß inzwischen, dass hier nur noch gierige Perversion und Irrsinn walten.

Man suggeriert jedoch noch, hat viele Kanonen dafür, dass ohne diesen Irrsinn die Welt unweigerlich ins Chaos stürzen müsse, wenigstens in eine verhängnisvoll retardierte Entwicklung (wenn nicht gleich in den Dritten Weltkrieg, denn damit wird, zumindest indirekt, wenn nicht direkt, ebenfalls gedroht).

Im Grunde genommen steht die Menschheit alswie stupefakt davor, weiß noch nicht, was sie daran tun soll.

“Entweder noch mehr Wahnsinn oder ganz bald noch größere Katastrophe!” – das ist die gebrüllte Botschaft, die sie zu verdauen noch nicht in der Lage.

Manche sind aber schon weiter. Zum Beispiel ich. Ich glaube denen auch darin kein Wort.

Wieso auch: Erstens haben sie schon die ganze Zeit gelogen, und zweitens ergibt auch das nur Unsinn.

Alles, was sie versprochen haben, hat nicht gehalten, alles, was sie versprochen haben, zu halten, haben sie gebrochen.

Und das wesentlich Meiste, was sie prophezeiten, traf nicht ein.

Inzwischen denke ich, wenn ich “international anerkannter Ökonom” oder so etwas höre, auch wenn ich vielleicht mal einem (welchem?) zugestehen mag, dass er kein vollständiger Idiot sei, sich um Vernunft wenigstens bemühe, instinktiv: “Wieder so ein Schakal oder angekaufter oder sowieso Idiot!”

Die Lüge ist längst offenbar: sie muss es nur noch vollends werden.

Der Geist ist da.

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2 Antworten zu “Von den Geldtreibern und dem Geiste”

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