Uhle-Haronen hat auskanalt

Uhle-Haronen hat sich wieder bei mir gemeldet und gleich loskanalt wie gschnalzdeppicht.

Beim letzten Mal konnte er noch kein Deutsch, was er aber anscheinend in der Zwischenzeit leidlich gelernt hat.

Er überbrachte folgende Botschaft:

“Du jetzt hasst die Wahl.

Entweder ich oder dein Schreibtich. Avatare stinkig auf dich sinnt. Du viel zu wenig beteln tust. Wenn du das nicht machen bald, wir dich bestrafen. Schicken ätherische Gerichtsvollzeiger. Un nehmen Taback und Bier weck.

Scho habe wir (da ist ihm wohl sein mir abgelerntes Schwäbisch ein bissle dazwischen gerutscht) erwogt, dass au nix mehr Schbädsle.

Als erschdes Lachverbohd. Auch Buddha gefragt mir hänt, und sagt der, das bald Letschtinkarnatio, wenn du weiter so noh.”

Da reichte es mir, denn derart missratene kosmische Hilfsschüler, die mir auch noch drohen, zu dumm zum Lügen, mag ich nun gar nicht leiden. (Wie als ob Buddha DEN angehört hätte. Der hat im Nirvana mit Sicherheit Besseres zu tun.)

“Hau ab, du Hennaseicher! Sonst werde ich unphilosophisch! Und das Ergebnis solch eines seltenen Falles kann ich dir am wenigsten empfehlen!”

Das, indes, langte ihm noch nicht.

“Du Galgastrick! (Dass er das Wort kannte, überraschte mich denn doch ein wenig.) Ich noch bis Pfingschde für die zuschtändig bin!”

“Weißt du was?”, versetzte ich, “bei mir ist Pfingsten schon jetzt!”

Ich holte seelenruhig einen alten Tschandalensandalen, den ich sonst als Fliegenklatsche zu verwenden pflege und trieb ihn, nachdem die Sohle passgenau zugeschnitten, zuerst mittels eines Pfriems, dann den Kinderfäustel (1 Kilo) benutzend, in den Kanal.

Zumindest bei mir hat diese Kanaille auskanalt.

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