Hollande hat die Transfermark fest im Visier

Der wahrscheinliche künftige französische Staatspräsident Hollande verfügt über ein überzeugend durchdachtes, schnörkelloses, neoeuropäisches Finanzierungskonzept für seine allgemeinen Wohltaten. Aus Deutschland noch viel mehr rauslassen als sein Vorgänger und obendrauf noch viel mehr Schulden machen als der schon.

Cooler Typ.

Denn wenn das nicht reicht, reicht noch mehr auch nicht.

Obwohl, bald wird er wahrscheinlich wieder D-Mark statt Euros haben wollen, damit er sich von unserem Geld wenigstens noch etwas kaufen kann.

Oder eher T-Mark, also Transfermark. Diese gilt im Verhältnis fünf zu eins gegenüber der D-Mark, in der Frankreich sie bei der Bundesbank mit eins zu eins aufnehmen kann. Natürlich auch der Rest der EU.

So haben wir dann glücklich unsere Mark wieder, und keiner beklagt sich deshalb.

Außer vielleicht der Schweiz, wegen der vielen Nassärsche, die nachts durch den Rhein oder bodenseeweis in Schaluppenarmaden ins Reich der letzten alemannischen Notfranken rübermachen.

Östlich von Berlin wird der Handwerker dann ohnehin in Zloty zahlen, wenn er seinen gepfändeten Fäustel zurückwill. Gas gibt es reichsweit eh nur noch gegen Rubel.

Ja, da werden sich manche Länder dann doch wundern, wenn die Deutschen von ihrer EU-Freizügigkeit in ohnkanntem Maße Gebrauch machen. Und Salafisten, die von einer Stütze leben, die keine mehr ist, werden sich beim arbeitssuchenden Konkurrenzkampf in der Danenmark und anderwo die Augen reiben, dass sie, gemessen an anderen Armutsflüchtlingen, bei der ernsthaften Arbeitssuche Mal aufs Mal übelst diskriminiert werden. Natürlich nur, bis die nichtdeutschen EU-Staaten eine vorteilhafte Sonderregelung erlassen haben, die gläubigen Moslems den deutschen Hartzsatz in Transfermark gewährt.

Derweil wird Berlin skandinavisch. Das Bier kostet umgerechnet nur noch fünf Öre dort, und ist immer noch tags wie nachts unbegrenzt vorhanden. Da kann man die deutschen Bettler als Begleitfolklore gut ertragen.

Die paar Badenser, die schließlich versuchen werden, sich als Elsässer nach Frankreich in die T-Markzone einzuschleichen, machen den Kohl für unsere freundsamen Nachbarn dann bestimmt auch nicht mehr fett, zumal sie sich arbeitend tarnen müssen.

Hollande blickt wirklich voll durch.

(Ich sehe gerade, dass der erste Zugriff auf diesen Beitrag aus Bielefeld kam, das es ja bekanntlich nicht gibt.)

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Eine Antwort zu “Hollande hat die Transfermark fest im Visier”

  1. Dude sagt:

    Tanzt Hollande jetzt aus der Reihe?
    Wieso sollte dieses Püppchen der Kabale sonst plötzlich solche Worte in Reden von sich geben?
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/12/28/die-neue-weltunordnung-historisch-aufgeschlusselt-und-durchleuchtet/comment-page-1/#comment-5731

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