Google wird semantisch

Eben vernahm ich – das Thema wird hier wohl noch vertieft werden, je nachdem, was aufkommt bzw. sich noch eruieren lässt – , dass Google jetzt sukzessive eine “semantische Suche” in seine Maschine einbauen will.

Noch weiß ich nicht, ob ich darüber bald zum Milliardär werden werde, oder obsolet.

Vielleicht werde ich auch nur erst lediglich zum Millionär, um mich und meinesgleichen überflüssig zu machen.

Man weiß beim Google, das ist klar, dass man sich da einen sehr dicken Brocken vorgenommen hat. An dem man sich leicht verschlucken könnte.

Letztlich kann man nämlich mit einigem Fug sagen, dass die Semantik der komplexeste und hiemit schwierigste Teil der Sprachwissenschaft ist.

Man semantert nicht einfach so sinnvoll durch die Weltgeschichte, wie als ob sie der eigene linke Hosensack wäre.

Allerdings: Dass der Google einige gute bis sehr gute Sprachwissenschaftler beschäftigt, das liegt auf der Hand. Die Jungs in den Sportlatschen könnten es durchaus zu noch Beachtlicherem bringen, als sie jetzt schon abliefern.

Da kann ich ihnen aber im Sinne ihrer Firma nur raten: Don’t be evil!

Denn ein Übles, sollte es angesteuert werden, oder auch nur einreißen, wird hier, zwar nicht unbedingt den Vielen, aber eben den Wenigen, sehr schnell offenbar werden.

Gut gemacht hinwiederum, könnte die Sache eine gute Sache werden.

Schließlich kann es nicht einer einzigen Firma obliegen, die Dummheit, die Lesunfähigkeit, in der gesamten Menschenheit abzuschaffen.

Und man wird sicherlich auch so klug sein, nach dem Grundsatz von Versuch und Irrtum vorzugehen, uns alle, manche besonders, diskret danach abfiltern, wie wir darauf reagieren.

Ein Ansatz der, ein hoch spannendes Projekt, das überfällig ist.

Bei allen Tücken und Gefahren: Da wünsche ich der Firma Erfolg.

Ich werde mir das jedenfalls sehr interessiert anschauen.

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