Normaloaufstand in Schweden?

Gerade las ich wieder ein Stück über die Schweden und ihren Psychofimmel, speziell bezüglich Erziehung, Feminismus usw.

Manchmal könnte man meinen, dieses einst stolze Land sei nur noch von Geisteskranken bevölkert. Egal, ob man an die abgeknallte Pseudovergewaltigungs-Story jüngst, mit Julian Assange als Hauptdarsteller, denkt, die Filme jenes Bergman, einen Wallander liest oder einem eifrig bechernde schwedische Fachärzte mit inbrünstiger Überzeugung erklären, weshalb man ihren Landsleuten das Trinken so teuer machen musste, dass dem Normalo nur noch das Schwarzbrennen hilft, Kinder besser gleich dem Staat gehörten, als irgendeinem versoffenen Landsmann: Man wird das Gefühl nicht los, dass man sich dort kollektiv sicher sei, jeder komme schon geistesgestört auf die Welt, um später, nach der Krippe usw., mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Triebtäter zu werden, oder eine daueralkoholisierte Psychologin, die solche Fälle betreut, bis zum bitteren Ende, wenn man schließlich, oder auch frau, was dann erst recht keinen Unterschied mehr macht, des Schwedenseins doch schließlich glücklich enthoben, in einem abgeknallten Freimaurerritual beigesetzt wird.

Von der Wiege, ach, was sage ich, von Samen und Eizelle bis zur Bahre, verbringt der Schwede sein Dasein damit, heillos aufgeklärt und therapiert zu werden, selbst wenn er gerade selber therapiert, oder, romanesk, in irgendeinem Nordwald seinem verlorenen Selbst hinterherirrlichtert, daselbst Leichen zu zersägen, weil ihm vor 35 Jahren mal ein blonder Björn den Vorderreifen vom Kinderfahrrad zerstach.

Anscheinend schafft es der Schwede auch nur noch mit Mühe und äußerst selten, zu einem normalen Banditen heranzureifen, der Banken ausraubt oder sonst irgendetwas halbwegs sinnvoll Kriminelles ansetzt. Wahrscheinlich ist der Bandit in spe nämlich vorher schon durchgedreht, in einem Irrenhaus gelandet oder im Fleischwolf eines seiner ansonsten unzimperlicheren Kompatrioten. So, dass Wallander mal wieder so lange kein sinniges Motiv findet, bis dass der Banditendurchdreher ihm aus Narzissmus derart viele Spuren und Hinweise geliefert hat, dass schon ein sizilianischer Drittklässler dessen Fährte bis zum Showdown aufzunehmen wüsste.

Wahrscheinlich aber liegt die Sache nicht viel anders, als bei uns: Zehn bis zwanzig Prozent Aberwitzige tun so, als wäre ihre Lage jene des gemeinen Volkes, und letzteres geht brav arbeiten und finanziert all die Gutachtenheinis und -henrietten und Kulturschaffenden und Talkshows und Sonderbeauftragten und Parteifritzen und sonstigen backenaufblasichten Idioten.

Ob es irgendwann mal einen Aufstand der braven Schweden gegen ihre Zuchtirren geben werden wird?

 

— Anzeigen —


Tags: , , ,

2 Antworten zu “Normaloaufstand in Schweden?”

  1. healer sagt:

    Grossartiger Artikel Herr Göller!

    Aber sind wir nicht alle ein bisschen bluna?

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ healer

    Mag schon sein, dass wir alle ein Bisschen bluna sind. Aber dann brauche ich schon grade erst recht keinen an der Brühe fettgesoffenen selber vollblunaen Blunaverkäufer mehr, der mir erzählt, ich brauche immer noch mehr Bluna von ihm, um so bluna zu werden wie er.

Eine Antwort hinterlassen