Emil Knöpfles Religion in Ultraleicht

Umkreist, umlacht
Belogen, manchmal verbogen
Und doch
Gerade wächst, was ist.

Schön, da Gold man nicht hat
Für Kokotten
Noch einen Hof
Für Schranzen.

Erst da der Tod schon dreimal musste sich zeigen, beginnt das Leben.
Nicht mehr, nämlich, läuft ihm dann etwer noch nach.

Und gut ist, dass die Wenigen noch wenigere werden.

Alle Geheimnisse offenbaren schafft das stillste Schweigen.
Nichts wird verborgener, als das Offensichtlichste.
Ganz einfach: es überfordert.

Lachen neu gelernt.
Als eine Losung, die beinahe nur Tote kennen.

Fliegen wird zum Spiel.

Endlich froh: von keinem mehr ernstgenommen.
Freiheit erhebt sich über das Wort.

Endlich beim Sterben vom gelebt haben wissen.

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5 Antworten zu “Emil Knöpfles Religion in Ultraleicht”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Annet

    Ehrlich gesagt kann ich mit der von Dir verlinkten, spekulativen Bibelexegese nicht viel anfangen. Ebensowenig, wie mit dem Pseudoagententheaterstück mit Jesus. Ich habe es mir nicht einmal genau durchgelesen. Kann der Mann denn nicht zu Potte kommen?

    Ich bin jetzt mal so anmaßend zu sagen, dass ich wohl entlang jedem Buch jener unseligen Bibel binnen Kurzem, mit wenig Mühe, unterhaltsamere Geschichten zu spinnen wüsste. Bloß: Da habe ich keinen Bock drauf. Noch nicht. Vielleicht mache ich das aber auch mal, einfach, um zehn Millionen Klicks von irgendwelchen rapturierten Evangelikalen zu bekommen.

    Was will denn dieser “haschmech”?

    Hat er irgendwas zu sagen, das sich auf nachvollziehbar Realem gründet?

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Annet

    Nun gut, weil Du es bist, noch ein Nachtrag.

    Der ganze Irrsinn fängt doch gleich in den ersten Kapiteln an. Erst nachdem die Schlange Eva zum verbotenen Apfelessen verführt hat, haut es sie mit Adam aus dem Paradies raus, worauf er sie endlich “erkennen” (sprich vög§§§) darf. Oh je. Wer denkt sich solche einfältigen Geschichten aus?

    Was will ich denn in einem Paradiese, in dem ich nicht einmal mit meiner Frau vög§§§ darf? Pflaumen essen bis auf spat?

    Ich erzähle Dir unter vier Augen gerne mal, was ich von dieser ganzen Veranstaltung halte. Wenn Du meinen Blog aufmerksam liest, bekommst Du es aber auch so heraus. Was die Einladung natürlich nicht zwangsläufig obsolet macht.

    Zunächst noch so viel dazu: Ich versuche hier immer höflich zu bleiben. Ich sehe meine Aufgabe aber gerade nicht darin, jede Sorte offenkundiger jahweitischer Irreführung ernstzunehmen.

    Das richtet sich nicht gegen Dich. Des von daher abgeleiteten verhängnisvollen Humbugs haben wir nun aber seit ein paar tausend Jahren genung.

    Wie viel Teratonnen Grausamkeit und Perversion soll man denn aus diesem Mistbuche, das gerade vor meinem Bildschirm liegt, beiseite labern, wegleugnen, um ein “Heiliges Buch” daraus zu machen?

    Es ist nicht eine Seite des Erdbebens von Chili oder des Schimmelreiters wert.

  3. Annet sagt:

    @ Magnus

    “um zehn Millionen Klicks”

    Geht es Dir wirklich nur darum?
    Was hast Du, auch wenn das wirklich so mal der Fall sein sollte, davon denn am Schluß Deines Lebens?

    “Was will denn dieser “haschmech”?”

    Ich würde mal sagen, so wie Ihr Blogger das alle macht, Aufklärung betreiben auf seine Art.

    “Hat er irgendwas zu sagen, das sich auf nachvollziehbar Realem gründet?”

    Woher weißt Du mit so absoluter Sicherheit, daß dies worüber die Bibel insgesamt berichtet, nicht doch womöglich einen sehr realen Hintergrund bzw. Kern hat?

    “Erst nachdem die Schlange Eva zum verbotenen Apfelessen verführt hat…..Oh je. Wer denkt sich solche einfältigen Geschichten aus?”

    Kommt Dir diese Geschichte vielleicht nur deshalb so einfältig vor, weil Du nicht begreifst, was damit in Wahrheit ausgesagt werden soll?

    Oder anders gesagt, ich habe mir das Buch von Nietzsche “Also sprach Zarathustra” gekauft. Die Sprache ist moderner, aber die Anlehnung an die Bibel ist unverkennbar. Wenn es Nietzsche natürlich auch nur darum geht, sie und selbst die Person Jesus Christus schlecht zu machen. So, na klar, kommt es am Ende immer darauf an, wen man sich als Vorbild nimmt.
    Hätte ich vorher gewußt, was für einen Schund dieses Machwerk von Nietzsche birgt, dann ich hätte gewußt mein Geld für besseres auszugeben.

    “worauf er sie endlich “erkennen” (sprich vög§§§) darf”

    Mir scheint, Du hast ein sehr großes unbefriedigtes Verlangen nach so etwas in Dir.

    Übrigens, in ein paar seiner letzten Artikel hat sich dieser “haschmech” auch gegen die Bibel ausgesprochen und Jesus gar zum Satan gekürt. Nur deshalb dachte, was er gechrieben hat könnte Dir zum Teil zusagen.

    Und damit verabschiede ich mich jetzt von Dir.

    Mach’s gut!

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Annet

    Die Bibel hat in der Tat einen sehr realen Hintergrund. Dieser besteht, zumindest das ganze AT hindurch, in der Technik der Unterdrückung der Menschheit.

    Was mein “unbefriedigtes Verlangen” anlangt, so sage ich jetzt mal nur so viel dazu, dass ich Freude daran hatte, mich nicht mühen musste, meine Kinder zu machen, in voller Absicht, und ganz bestimmt nicht für Jahwe, Moses oder Abraham. Noch nicht einmal für Konfuzius, Jesus oder Nietzsche.

    Mach’s Du auch gut.

    Deine Zarathustra-Ausgabe kannst Du ja an einen Bedürftigen verschenken.

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