Die Jesus muss her

Es klingt zwar ziemlich utopisch, aber da es ja doch Sachen gibt, die man noch sagen darf, für die man bislang allenfalls Kopfschütteln oder soziale Ausgrenzung erntet: Wenn ich mir viele Schwachmaten, zumal einen hohen Prozentsatz der Abrahamiten, betrachte, wäre es wohl nicht verkehrt, die mal einige Jährchen unter ein Matriarchat zu stellen.

Ich meine damit jetzt ein echtes, und nicht diese unweibliche Genderzerschwafelei.

So, dass die Oberweiber auch das Zipfelverschneiden schlicht verböten. Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern zumal aus Fürsorge.

Dann würde auch der arme Jesus vom Kreuze geholt. Denn welche gesunde Frau will so einen im Grunde – zumindest in der darstellerischen Regel – gutaussehenden, sympathisch wirkenden Kerl im erbärmlichen Lendenschurze verreckend angenagelt sehen?

Das Anbeten männlicher Götter wird, wenn als Eingott, und nicht mehrerer nebst Weibern, zumindest in der Öffentlichkeit nicht mehr geduldet.

Zudem folgt die Bibelsteuer. Auf jedes Exemplar 10 Euro. Damit klar wird, dass machistisches Obskurantentum ab jetzt was kostet.

Männer dürfen grundsätzlich alleine nirgendwomehrhin. Außer zum Militär.

Schwule zahlen eine Frauenmissachtungssteuer. Physisch gesunde Männer, die sich, wenn dazu gefordert, nicht zeugungswillig zeigen, kommen bis zur Besinnung in den Steinbruch.

Alle Banken werden verweiblicht. Eine Männerbeauftragte arbeitet er Kanzlerin direkt zu und sorgt für Maß und Gerechtigkeit. Männerfußball ist nur noch in Fällen von begründetem nationalem Interesse zugelassen.

Die deutsche Sprache wird auf weiblich umgestellt. Alle männlichen und sächlichen Artikel fallen, nach dem Vorbilde des Kölschen, weg. Also: “die Mann”, “die Kind” und “die Frau”.

An dem Tage, an dem über 95 % wie selbstverständlich “die Jesus” sagen, “die Jahwe” und “die Mohammed”, kann die Maßmahme versuchsweise vorübergehend ausgesetzt werden.

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