“Eliten”: kein Plan

Wir brauchen keinerlei Beweise mehr.

Für Deutschland genügt die Euro-Vergeiselung, für die USA der Detention Act.

Die Diktatur ist da.

Noch aber sind die Leute diese nicht gewöhnt; sie wollen derer überwiegend gar nicht gewahren; sie wählen immer noch Blockflötenparteien und lesen die gleichgeschaltete Schafspresse, glotzen Jauch.

Von daher stellt sich die Frage nach den nächsten Schritten.

Wann will man nicht mehr nur Libyen bombardieren und pakistanische Hochzeitsgesellschaften, sondern auch hier massiv und offen zuschlagen?

Welche Szenarien zur Herbeiführung nackter Polizeistaaten werden in den inneren Zirkeln vorzugsweise diskutiert?

Ich denke, dass es inzwischen nicht mehr, wie in der Vergangenheit so erfolgreich, zuvörderst die schleichenden sind. Viel wahrscheinlicher plant man Paukenschläge. Denn die Schleicherei hat sich langsam aber sicher ausgeschlichen. Auch die blabla-Sachzwängerei.

Dabei bleibt eines sehr schwierig.

Man hat das Volk so sehr verblödet und scheingerechtigkeitsgläubig gemacht, dass man ehrlich nicht weiß, was passiert, wenn es in der Wirklichkeit aufwacht.

Die Situation ist schlicht ohne Beispiel, unkalkulierbar.

An Euren Instituten und in Euren Denktanks möchte ich nicht schwitzen müssen.

Nachtrag

‘ “Die europäischen Institutionen müssen immer mehr wie eine Regierung werden”, ist Merkels Losung.’

Das las ich eben bei Bilderberger Joffe zu Merkels Auftritt in Davos. Wer wählt die europäischen Institutionen? Noch nicht einmal die Malteser in einer Stimmengewichtung von 13 zu 1 gegenüber den Deutschen. Sapienti sat.

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3 Antworten zu ““Eliten”: kein Plan”

  1. Armin sagt:

    “Viel wahrscheinlicher plant man Paukenschläge”
    Ich bin auch dieser Meinung. Und da ich weder Söldner, Geheimagent noch ein sonstwelcher Superman bin, ist mir auch nicht ganz klar, wie damit umzugehen ist. Ich bin unbewaffnet und gänzlich wehrungeübt (ausser in Worten und Bildern). 2012 wird spannend…

    “Die Situation ist schlicht ohne Beispiel, unkalkulierbar.”
    Das ist irgendwie ein geiles (sorry) Gefühl, wenn die Angstperlen schwitzen, die eigentlich doch nie schwitzen sollten. Aber es stimmt schon: Unkalkulierbar.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Du hast Deinen Kommentar gerade eingestellt, als ich noch den Nachtrag verfasste: alswelcher aber wohl dafür keinen großen Unterschied gemacht hätte.

    Die Angstperlen sind teilweise schon halbfaustgroß. Wer weiß schon, wo das Militär schließlich steht, wenn es eng wird? Wer genau hinguckt, sieht ein Hauen und Stechen, in dem Falle wohl nicht mehr nur für die Kulisse, zwischen Lagarde, Merkel, Buffett, Monti, den Griechen, Wasweißichwem.

    Denen ist nicht mehr wohl in ihrer Haut, und sie haben allen Grund dazu.

    Die Gescheiteren unter ihnen haben das sogar schon begriffen: dass ein Sturm sie wegfegen könnte, ganz plötzlich.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin & Alle

    Die Macht der Suggestion, zumal auf mögliche Wirklichkeit gegründet, ist nicht nur jene der Großmachinatoren; erst recht, wenn ihre Apparaturen und Apparanten bereits das Quietschen anfangen.

    Sondern haben wir, jeder, die unsrige Macht, hinwiederum jene zu verunsichern, indem wir auf das brüchige Eis verweisen, auf welchem sie zweifellos stehen.

    Hier geht es durchaus auch um zunächst unbewusste Wirkungen, besonders bei den Schafsmedianten und Schlapphutinfanten.

    Jedes deutliche Wort zählt. Zweifelsohne.

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