Deutschland: Hure oder unter der Brücke

D a s will ich nicht einmal mehr übersetzen, auch nicht in Auszügen:

www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/germany/1482371/If-you-dont-take-a-job-as-a-prostitute-we-can-stop-your-benefits.html

So weit sind wir runter.

— Anzeigen —


7 Antworten zu “Deutschland: Hure oder unter der Brücke”

  1. Jörg sagt:

    Quellen?
    “Last month German unemployment rose for the 11th consecutive month to 4.5 million, taking the number out of work to its highest since reunification in 1990.”

    Das deckt sich zumindest nicht mit den offiziellen Zahlen, so verlogen sie zweifellos auch sein mögen.
    Fragt sich, woher die Zahlen und die anderen Angaben in dem Artikel stammen und wie ähnlich verlässlich sie sind?

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jörg

    Das mit der Arbeitslosigkeit hat mich auch gewundert.

    Vielleicht war ich so naiv, mir einfach zu denken, dass der DT sich so etwas wie mit der staatlichen – de facto – Zwangshurerei nicht einfach ausgedacht haben könne, oder besser, eine so leicht entdeckbare Lüge wohl doch nicht veröffentlichen würde.

  3. Lesezeichen sagt:

    Hallo nach Deutschland,

    mich wundert die Verwunderung über diese Entwickung, denn sie war vorhersehbar.

    Die Legalisierung der Prosititution bzw. die offiziellen Erklärung der Hure – sei sie männlich oder weiblich – zum legalen Berufsbild musste zu dieser Entwicklung führen. Wir sind also nicht erst jetzt so tief gesunken, nachdem die Auswüchse sichtbar werden, sondern bereits viel früher.

    Selbst die Emma hatte schon vor Jahren einen Artikel darüber veröffentlicht, was die Legalisierung der Prostitution für die Betroffenen bedeutet. Sie bedeutet eben keine Erleichterung bzw. eine Vergrößerung des Schutzes, sondern vielmehr ein verstärktes Absinken im Niveau des Verhaltens der Freier. Erlaubt ist, was gefällt, weil man ja dafür bezahlt.

    Die Verzweiflung, die den Staat umtreibt, nun auch noch in der letzten Ecke der Republik beitragspflichtige Zahler zu rekrutieren, treibt eben solche Blüten. Ich habe mich nur gewundert, warum noch keine Mehrwertsteuerpflicht für diese Dienstleistung eingeführt worden ist.

    Ich habe schon viele Diskussionen mit Befürwortern dieser Legalisierung geführt und war jedesmal baff erstaunt, dass genau diese Leute ihren Kindern vehement von diesem Beruf abraten würden. Legal ja, aber bitte nicht bei mir zu Hause :).

    Und was die Arbeitslosenzahlen angeht, noch folgendes:

    Deutschland hat ca. 8 Mio. Transferleistungsempfänger, ungefähr 10 Prozent der Republik, ungefähr 20 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Keine Propaganda der Welt schafft es, diese Zahlen von der Bettkante zu schubsen.

    Herzlichst

    das Lesezeichen

    P.S Apropos Propaganda. Die deutschen Medien rüsten schon wieder zur Kriegspropaganda. Diesmal gegen den Iran. Um Neujahr herum war es die Welt mit einem Artikel von Andrea Seibel, dass Bush mit der Achse des Bösen recht hatte. Interessant war hier, dass der Artikel im Nu über 150 eindeutige Leserkommentare hatte und dann wieder vom Netz genommen wurde. Einige Zeit später wurde er erneut eingestellt und nach 2 Kommentaren die Kommentarfunktion deaktiviert.

    Ähnliches vorgestern in der Zeit, wo Joffe darüber schwadronierte, dass man dem Iran nur mit Gegendruck kommen könnte etc….

    Wann kriegt Deutschland endlich eine Prawda? Dann könnte man endlich die vielen Tageszeitungen, die eh alle dasselbe schreiben, zu einer einzigen fusionieren, jede Menge Redakteurgehälter einsparen und das Volk nur noch mit einer einzigen Stimme rund um die Uhr berieseln.

    Jetzt ist mein PS fast länger geworden, als mein eigentlicher post :)))

  4. Lesezeichen sagt:

    Nachtrag zur Hure

    Über allem steht wieder mal das Geld, wie die Einführung der Sexsteuer in einigen Städten in NRW gezeigt hat.

    In Bonn löst man das mit einem Sexsteuer-Automat, wo die Huren pro Nacht ein Ticket für 6 Euro ziehen müssen, wie dieser Artikel zeigt:

    http://www.focus.de/panorama/welt/bonn-sexsteuer-automat-fuer-prostituierte_aid_660208.html

    Nein, es ist kein Aprilscherz, denn der Artikel stammt aus dem August.
    Immerhin erwartet man Mehreinnahmen in Höhe von 300.000 Euronen dafür.

    In Solingen belässt man es bei einer Sexsteuer.

    http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/SOLINGENS-SEXSTEUER-7d2cba3e-d785-459d-b853-d61cb4803c14-ds

    In einem anderen Artikel, den ich leider jetzt auf die Schnelle nicht wiederfinde, las ich, dass die Stadt dadurch Mehreinnahmen in Höhe von 20.000 Euro verzeichnen konnte.

    Daraus schließe ich messerscharf, dass der gemeine Solinger im Allgemeinen nicht so viel Sex hat.

    Ich finde diese Geschichte karrikaturfähig. ;)

    Schmunzelgrüße

    vom Lesezeichen

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Messer schleifen und Schuhe putzen ist in der Tat eine gute, nützliche und dabei – selbst mit dem besten Stein und dem hochwertigsten Fett – vergleichsweise auch noch äußerst preiswerte Form der Triebabfuhr.

    Der Solinger ist wohl einfach nicht so verlottert wie der Bonner.

    Er weiß eben, dass ein guter, geschmiedeter Dreizack-Stahl härter ist als ein lummeliges Politikerschniedelchen.

  6. Rainer Grzybowski sagt:

    Hier weiß man auch davon:

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/sanktionen0009501.php

    Ob KulturbereichererInnen auch vermittelt werden?

    Dann wäre das Problem sicher schnell gelöst.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    Stellt sich noch die Frage, ob die Arge auch Schwule auf den Strich schicken darf.

Eine Antwort hinterlassen