Lidl: Abschiedsmark in Feingold

Jetzt kümmert sich der Lidl nicht nur mehr qua Versorgung mit Nudeln und Distelöl aktiv um das Überleben des deutschen Volkes, sondern gar, indem er echte Goldmünzen für labbrichte, bekanntlich demnächst wertlose Euronen verkauft, mit dem Flaggschiff “Abschiedsmark” aus dem Jahre 2001.

Im Ernst.

Das selbstlose soziale Engagement dieses Unternehmens ist in der Tat beispielhaft.

Denn mit den eingenommenen Euronen wird man über Nacht auf dem Weltmarkt Lebensmittel kaufen, die man dann, ob des Gewinns aus dem Golde, den Leuten noch billiger anbieten kann.

Die vom Aldi sind da im direkten Vergleich schon ziemliche Penner.

Verkaufen Socken und Soßenpulver, aber nicht eine müde Abschiedsmark.

Ich warte jetzt darauf, bis die Norma Silberbrocken in veränderlichen Gewichtsanteilen in den Wühltischen hat.

Dann werde ich erbarmungslos zuschlagen. (Der Netto lügt, denn er hat stets Bruttopreise. Verarschen kann ich mich auch alleine.)

Zum Real werde ich auch nicht gehen, weil diese Sache eindeutig surreal ist.

Plus gibt es ja nicht mehr, weil der mir weiland Sauternes weit unter dem Einkaufspreis verscherbelte und daher selber geschluckt wurde.

Die Edeka mag ich eh nicht, weil die sogar einen Buchstaben unterschlagen, was ich bekanntlich gar nicht verputzen kann.

Sie müsste nämlich Edekra heißen: Ein deutscher Krampf.

Ich traue nur noch dem Lidl.

Seit heute erst recht.

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