Nietzsche konnte es auch

Es geht um nicht weniger, als die Wiedergewinnung unserer Kultur.

Schon das haben bislang nur wenige eigentlich begriffen.

Noch weniger stellen sich und kämpfen.

Und nochmals weniger haben die Mittel dafür, in diesem Kampfe nicht nur unterstützend tapfer zu wirken.

Sie reden klug, durchdacht, richtig (oft auch zu viel und zu lang), sind belesen, lenken den Blick wohl auf Entscheidendes, aber es fehlt ihnen doch der Biss, der klare, harte Durchblick.

Sie denken immer noch, dass man einer letztlich zweitausendjährigen Konditionierung allein mittels Logik beikommen, entkommen könne.

Dass es genügte, Richtiges gescheit hinzuschreiben.

Das tut es nicht.

Man muss das Richtige so hinschreiben, dass den Sprachverdrehern jede auch noch so trockenste Spucke sich in deren Schlündern bis zum Erstickungsanfalle hineinverklebt.

Man spielt nicht mehr Schach noch Shogi.

Dies ist auch kein Wu-Dang-Kung-Fu.

Hier wird die deutsche Sprache wiedererrichtet.

Das ist nichts für kleine Kinder.

Dabei geht es auch nicht mehr um Nebensächlichkeiten wie Rothschilds.

Was liegt uns an solch Kleinen.

Wir wollen Bach wieder in uns klingen haben.

Ich mache es auch allein.

Es reicht jetzt nämlich, endgültig.

Wenn keiner mitzukommen vermag, will: Was liegt daran.

Dieser Finanzwahnsinn und diese Zerstörung alles Menschlichen soll uns alle liefern.

Wir sollen zu Brei werden, ob Chines’, Russ’, Japaner oder Deutscher.

Halten Sie mich ruhig für wahnsinnig.

Wofern Ihnen das auch nur einen Augenblick in den Sinn kam, habe ich zu Ihnen ohnehin nicht gesprochen.

Und strebe dies auch, zumindest zunächst, nicht an.

Ich kenne bislang noch nicht einen wirklich fähigen Mitstreiter, schreibe dies aber, weil es ihn geben könnte, oder einer erwachen.

Der muss weit über das Übliche hinausgehen.

Ich will einen Sprachwissenschaftler.

Einen, der’s kann.

Sonst, wie gesagt, mache ich es alleine.

Vielleicht ist das sogar besser so.

Nietzsche konnte es schließlich auch.

— Anzeigen —


Eine Antwort hinterlassen