Frankreich blickt voll durch

Frankreich liegt geistig ganz vorn: Es hat nur noch einen Philosophen.

Der der ganzen Welt erklärt, weshalb Krieg gut ist.

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5 Antworten zu “Frankreich blickt voll durch”

  1. Armin sagt:

    Frankreich, als eine der zwei Säulen

    der EU, und die Franzosen sind ein durch und durch manipuliertes Land. Brainwashing a la Française führt dazu, dass bald in jedem Dorf ein Atommeiler steht, auf Rauchen wohl bald die Todesstrafe steht und Denken zum Schimpfwort wird. Die Grande Nation, das Land der Volksrevolution, die Brutstätte nicht unwichtiger Philosophen und Denker wird zum (NWO-)Musterstaat degradiert, zum EU Modell der Zentralisation, in dem nicht nachgedacht wird sondern (mit-)gejubelt.

    Dasselbe gilt wohl zu einem guten Teil auch für Deutschland, aber immerhin findet man Deutschland nicht sexy, nicht kulinarisch, nicht sonderlich cool und schon gar nicht verklärt romantisch – und man schwärmt nicht von Berlin als Stadt der Liebe.

    Der einzige übriggebliebene Philisoph in “La France” ist wohl wirklich Mickey Mouse – und seine ach so poetische Minni…

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Armin

    Ich hatte und habe in dem Falle schon einen ganz bestimmten “Philosophen” im Auge, der auch noch seine hommage, bzw. deutsch und derb, sein Fett wegkriegen wird.

    Zum Nationenvergleich.

    Ich erlebe es immer wieder, wie Deutsche mir vorjammern, wie einzigartig heruntergekommen Deutschland sei.

    Dann erzähle ich denen ein paar Geschichten aus Frankreich und England, und mancher fängt an, sich etwas am Kopf zu kratzen.

    In England ist man teilweise schon so politisch korrekt, dass man sich kaum noch traut, zu Weihnachten auch nur einen halben Furz loszulassen.

    In Frankreich jubelt man darüber, wesentlich beteiligt, 50 000 bis 100 000 Libyer mitabgeschlachtet zu haben: als geistig-sittlich führende Nation.

    Ich spare mir zunächst weitere Beispiele zum Zustande der “Grande Nation”. (Die Ösis, Holländer, Schweden und Belger schone ich jetzt mal vorläufig ganz.)

    Über die Schwyz weißt Du sicher mehr als ich; allerdings habe ich z. B. im Zusammenhang mit der Occupy-Bewegung in letzter Zeit von Euch auch nicht nur Rühmliches mitbekommen.

    Spanien hat eine hemmungslose Einwanderungspolitik betrieben und eine Jugendarbeitslosigkeit, dass es knallt.

    Italien hat Berlusconi.

    Irland und Island haben sich zerbankt.

    Zu Griechenland muss ich wohl gar nichts sagen.

    Und von den USA mit ihren Nacktscannern, ihrer permanenten Kriegstreiberei, ihren Zeltstädten und ihrer verrottenden Infrastruktur (außer den FEMA-Lagern natürlich), schweige ich jetzt noch extra.

  3. Tester sagt:

    Ähm, “Frankreich” hat B.H. Levy nicht, denn er ist kein Franzose.

    Ich muss wohl nicht sagen was er ist.

  4. Schön die Lage zusammengefaßt.

    So schwer kann es doch nicht sein, daraus ein politisches Programm zu machen.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Ein Fremder aus Elea

    Da ich nie davon gehört habe, dass dieser “Philosoph” irgend Philosophisches verfasst hätte, das zu diskutieren wert wäre, unter Geistern, und nicht nur politaktuell im Nouvel Observateur und im Spiegel, muss dies zwar nicht so sein, ist aber recht wahrscheinlich. (Wenn er an solchen Orten auftaucht, wird auch nie ein besonderes Werk von ihm in dieser Richtung gepriesen.)

    Gehen wir also davon aus, dass er lediglich ein proisraelischer Kriegspropagandist ist, dem man gewährt hat, sich ein Phlilosophenlätzchen umzuhängen, so eignet er sich selbstverständlich auch von der Person her, zum politischen Programm zu werden (wenn er das nicht schon ist; kaum einer im politischen Frankreich traut sich, sich mit ihm nicht zu treffen), zum charismatischen, durch und durch idealistischen Führer der bellizistischen Weltbefreiung.

    In den Schafsmedien jedenfalls wurde er schon im Zusammenhang mit dem Libyen-Krieg alswie ein Held gehandelt: Er sei es gewesen, der Sarkozy unermüdlich, bis zu dessen Einlenken, von dieser Guttat überzeugt habe.

    Ob unser Broder wohl demnächst auch anfangen wird, in dieser komitragischen Farce als Philosoph aufzutreten?

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