Lang lebe Japan!

Meine Gedanken sind immer wieder bei jenen Japanern.

Die jetzt bereit sind, für ihr Volk ihr Leben zu geben.

In Liebe den letzten Preis zu entrichten.

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3 Antworten zu “Lang lebe Japan!”

  1. hanne sagt:

    Wer setzt hier den GRENZ-WERT für Menschleben, die dann in LIEBE den letzten PREIS entrichten?

    Die Willkür der Grenzwerte

    http://www.sopos.org/aufsaetze/4d8728097390a/1.phtml

    Strahlenmesswerte sind kein Aprilscherz

    http://www.sopos.org/aufsaetze/4d8728097390a/1.phtml

  2. hanne sagt:

    hier nachträglich der richtige link zu Strahlenmesswerte sind kein Aprilscherz http://www.der-herold.de/wordnews/?p=203

  3. hanne sagt:

    Wie wahr aber alles samt “Stoppen, kühlen und einsperren”

    Zitate:

    Schmidt: Ist die schwierigste Phase am AKW schon überstanden?

    Hitosugi: Bei einem Reaktorunfall sind drei Prozesse wichtig, nämlich stoppen, kühlen und einsperren. Aber da die Reaktoren zwar gestoppt, aber noch nicht gekühlt sind, sehe ich die Lage noch nicht als entschärft an.
    http://www.tagesschau.de/ausland/interviewtepco100.html

    Nicht genügend Dosimeter – Die Skandale um Fukushima nehmen kein Ende
    Dr. Alexander von Paleske— 2.4. 2011 — In jeder Röntgen- und Strahlenabteilung von Krankenhäusern ist es untersagt, ohne Dosimeter zu arbeiten.

    Dosimeter zeigen die Strahlenbelastung an, denen Mitarbeiter im Laufe einer bestimmten Zeit ausgesetzt sind.

    Nachdem der Reaktorunfall Fukushima durch die völlig ungenügende Sicherung der Notstromaggregate vor einer Flutwelle ausgelöst worden war, weil mangels Stromversorgung die Pumpen für den Kühlkreislauf ausfielen, stellt sich nun heraus, dass nicht einmal genügend Dosimeter für alle am Kernkraftwerk – oder was davon übrig geblieben ist – unter Extremstbedingungen arbeitenden Nothelfer vorhanden sind.
    Mit anderen Worten: es ist unklar, ob sie sich einer gesundheitsschädlichen oder gar potentiell tödlichen Strahlendosis aussetzen oder nicht.

    Arbeiter sollen sich angeblich Dosimeter teilen. Wie das funktionieren soll – die Arbeiter marschieren ja nicht als siamesische Zwillinge durch die Ruinen des Atommeilers – bleibt völlig unklar.

    Tepco erhielt daraufhin eine Verwarnung der japanischen Atomsichersicherheitsbehörde NISA..

    Ausserdem wurde bekannt, dass Tepco offenbar doch nicht verstaatlicht werden soll. Ministerpräsident Kan wies derartige Meldungen als unwahr zurück.

    Motto: “Macht euren Dreck alleine”, anstatt dies als nationale Aufgabe zu begreifen, zumal angesichts all der Lügen, die Tepco bisher ausgestreut hat, und Tepco’s grandioser Inkompetenz.

    In einem Interview mit der ARD erklärte Tepco-Pressesprecher Yoshimi Hitosugi:

    Zur Zeit sind etwa 400 Leute im Einsatz, 80 bis 90 Prozent von ihnen sind Tepco-Angestellte. Die anderen arbeiten bei Tepco-Partnern, der Feuerwehr, der Selbstverteidigungstruppe und Reaktor-Herstellerfirmen. Die Arbeiter tragen Dosimeter und sind Radioaktivitätswerten ausgesetzt, die unter den festgelegten Werten liegen. Sie werden im Schichtsystem eingesetzt. Wenn es nötig ist, übernachten sie in einem Gebäude auf dem AKW-Gelände. Ernähren müssen sie sich leider mit Notfall-Rationen.

    Verharmlosungen und glatte Lügen.

    Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Obdachlose und Jugendliche als “Wegwerfarbeiter” in Kernkraftwerken in Japan zum Einsatz kamen.

    Was sich in alledem zeigt:

    - Völlig unzureichende Vorbereitung auf einen derartigen Notfall

    - Grenzenlose Menschenverachtung

    Der Einsatz der Arbeiter durch die Betreiberfirma Tepco erinnert fatal an den Einsatz von Kamikaze-Fliegern im zweiten Weltkrieg.

    Währenddessen hat sich der Chef von Tepco erst einmal krank gemeldet: Hoher Blutdruck und generelles Unwohlsein. Nicht durch Strahlen, sondern durch Stress ausgelöst. Kann man verstehen.
    http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/nicht-genuegend-dosimeter-die-skandale-um-fukushima-nehmen-kein-ende/

    Zitat:
    Es waren, nach allem, was man weiß, nie 50. Es waren viel mehr Mitarbeiter, die abwechselnd immer wieder in das Kernkraftwerk gegangen sind. Das waren Ingenieure, Techniker, aber eben auch einfache Arbeiter. Es muss ja schlichtweg auch aufgeräumt werden. Es sind zum großen Teil auch Leiharbeiter, die dort eingesetzt werden. Der Verdacht lag nahe, dass viele Arbeiter nicht wirklich wissen, was sie da eigentlich tun und sie als Kanonenfutter verheizt werden.

    tagesschau.de: Worauf begründete sich Ihre Aussage noch?

    Hetkämper: Wir haben ehemalige Kernkraftwerksmitarbeiter gefunden, die darüber geklagt haben, dass sie mehr oder weniger in früheren Jahren verheizt worden sind und ihnen nie gesagt wurde, wie hoch die Strahlung tatsächlich ist. Sie wurden über die wirklichen Gefahren nicht aufgeklärt. Wenn sie erkrankten, zahlte ihnen niemand Kompensation.

    Dann haben wir einen Arzt in Osaka gefunden. Er sagte, es sei Usus, in der Kernkraftwerksbranche Obdachlose oder Arbeitslose, Gastarbeiter oder sogar Minderjährige anzuheuern. Wir selber als ARD-Studio Tokio hatten vor vielen Jahren schon mal über Obdachlose in den Straßen von Tokio berichtet. Die hatten uns erzählt, dass sie in Kernkraftwerken eingesetzt wurden. Die Leute sind zu ihnen in den Park gekommen, wo sie lagerten, und haben sie dann für gutes Geld angeheuert, Kernkraftwerke zu reinigen. Da sind offenbar auch viele erkrankt. Das wussten wir.

    Wofür wir am Ende keine Bestätigung bekommen haben, ist, dass bei Tepco in diesem Kernkraftwerk in Fukushima tatsächlich Arbeitslose oder Obdachlose beschäftigt waren zu dem Zeitpunkt.

    http://www.tagesschau.de/ausland/japanberichterstattung100.html

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