Japans Atommeiler: So sicher wie womöglich im Eimer

Es geht die Rede vom stärksten Erdbeben in der Geschichte Japans.

Dies dürfte aber schon wieder eine – bewusste oder unbewusste – Verschleierung sein.

Jedenfalls weiß keiner, ob das stimmt.

Denn einigermaßen verlässlich messen lässt sich die Stärke eines Bebens wohl erst seit weniger als hundert Jahren.

Da es in Japan schon immer regelmäßig bebt, ist dies also eine reine Spekulation.

Richtigerweise müsste es heißen: das stärkste dortige Beben seit Beginn moderner Messmethoden.

Jetzt drohen Atomkraftwerke, die “sichersten” der Welt, durchzuschmoren, gar zu explodieren.

Weiterhin: In Chile wurde vor fünfzig Jahren ein duchaus noch stärkeres Beben registriert.

Jede Behauptung also, sollte sie erfolgen, mit so einer Erschütterung wäre nicht zu rechnen gewesen, ist absolut unhaltbar.

Zudem lag das Epizentrum 400 Kilometer vor der japanischen Küste; was, wenn es direkt unter den Meilern gelegen wäre?

Die ganze Atomwirtschaft wäre aber auch auf einer erdbebenfreien Welt noch blanker Irrsinn, allein schon aus den bekannten Gründen der ungelösten Entsorgung des Mülls (außer des abgereicherten als Uranmunition, mit verheerenden Folgen).

Jetzt können wir nur hoffen, dass Japan und dem Rest der Welt das Schlimmste seit Tschernobyl erspart bleibt.

Man darf schon darauf gespannt sein, wie die Beibehaltung dieser irrwitzigen Technik weiterhin gerechtfertigt werden wird.

Ob die ganz große Katastrophe nun kommt, oder nicht.

Weite Teile der Ukraine und Weißrusslands sind heute noch verseucht.

Wie werden die Japaner damit umgehen, sollten sie am Schlimmsten gerade noch glücklich vorbeischlittern?

Hiroshima und Nagasaki waren ein Klacks gegen das, was jetzt über Nacht passieren kann.

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Eine Antwort zu “Japans Atommeiler: So sicher wie womöglich im Eimer”

  1. hanne sagt:

    Militärisch-Industrieller Komplex führt tektonischen Nuklearkrieg in der nördlichen Hemisphäre – Leuren Moret

    http://www.politaia.org/kriege/bekannte-geowissenschaftlerin-erdbeben-in-japan-und-atomunfalle-sind-folgen-eines-tektonischen-nuklearkrieges-wichtig/

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