Corexit Ego-Shooting Easy Going – Ölflussmenge unglaubwürdig

Weiterführendes (hier kommt von einem klassischen Schafsmedium mal wirklich Beachtliches!) zum massenhaften Einsatz des Giftes Corexit 9500 im Golf von Mexiko finden Sie hier (unter anderem auch, dass die Toxizität eines Öl-Corexit-Gemischs durch Sonneneinstahlung noch um Zehnerpotenzen höher sein könnte, als längst unter Laborbedingungen nachgewiesen):

http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/ybenjamin/detail?entry_id=65552

Im Artikel ist zudem ein Video mit dem Titel AIR FORCE DELIVERING WIDE SPREAD AERIAL SPRAYING OF COREXIT enthalten, auf dem man sehen kann, wie die Sache aus der Luft gehandhabt wird – von Art und Umfang des Einsatz unter der Meeresoberfläche wissen wir – BoPama sei Dank – wenig bis gar nichts (man gibt allerdings zu, das Toxin mehr oder weniger direkt an der Austrittsstelle massiv auszubringen).

Aus diesem Video – das an dieser Stelle wohl kaum eine Fälschung sein dürfte – erhellt auch, dass sämtliches gegen den gigantischen Corexit-Einsatz gerichtete Geschwätz von offiziellen US-Stellen (vor allem der EPA, der nationalen Umweltbehörde) reine Ohrenwischerei, glatte Desinformation darstellen muss, denn dort fliegt eindeutig die Air Force der Vereinigten Staaten (oder haben die sich etwa selbständig gemacht?).

Die Fliegertypen sind so supercool wie im besten Rekrutierungswerbefilm, was allerdings nicht verwundert, da sie im engeren Sinne keine Feindberührung zu bewältigen haben, bei bestem Badewetter lediglich nach größeren Ölschlieren Ausschau halten und nach Gutdünken die Giftsprühdüse abwechselnd ein- und ausschalten.

Sieht alles nach einem gemütlichen, stressfreien Routinejob aus, so wie als ob ein Maureraltgeselle, der es ruhig angehen lässt, ab und an mit der Kelle im Rückhandwurf einen Batzen Speis in ein Loch schmeißt…

Es sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen,  dass die offizielle derzeitige Schätzung des Department of Energy bezüglich der täglich austretenden Ölmenge 1 470 000 Gallonen lautet, also grob 5,5 Millionen Liter.

Das erscheint auf den ersten Blick viel, allerdings:  5,5 Millionen Liter geteilt durch 3600 (Sekunden pro Stunde) geteilt durch 24 (am Tag) ergibt einen Ausfluss von rund 64 Litern je Sekunde, also grade mal etwa das, was ein anständiger deutscher 11cm-Feuerwehrstandardschlauch bei lediglich 10 Bar Druck an Wasser herausbläst.

Da unten sollen aber hunderte Bar Überdruck am Werke sein und das Austrittsloch mit einem wesentlich großzügiger bemessenen Querschnitt am Sprudeln.

Werfen Sie einfach mal  ein Gartengießfass zu hundert Litern um, und Sie sehen, wie schnell das Wasser bei Normaldruck da heraußen ist.

Abschließend noch und “zur Sicherheit”: Ich weiß natürlich nicht, auch hier BoPama sei Dank, mit welcher Temperatur und welcher Viskosität das Gesprötter aus Methan und Flüssigbestandteilen von dort unten nach oben spritzt.

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auxmoney.com - Kredit von Privat an Privat


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