Inglourious Oscar

Nett. Der Film “Inglourious Basterds” – “Kosher Porn” – , in dem deutschen Gefangenen genüsslich mit dem uramerikanischen Baseballschläger der Schädel zermatscht wird, als höhere orgiastische Kunstform sozusagen, hat jetzt dem Ösi-Nazi-Waltz einen Oscar eingebracht, da er in seiner Eleganz der Niedertracht wohl doch überzeugender wirkte, als der “Bear Jew”.

Als “Bock von Babelsberg”, wie Goebbels genannt wurde, durfte er zwar nicht auftreten, dafür sieht Waltz einfach zu gut aus, und er ist zudem nicht so doof wie Til Schweiger, was allerdings wiederum keine Kunst ist, gleichwohl ebenfalls ein Stück weit für ihn spricht.

Fragt sich, wie weit.

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2 Antworten zu “Inglourious Oscar”

  1. Asuncion45 sagt:

    ich habe mich immer gefragt, warum in amerikanischen Kriegsfilmen die Deutschen meist als tollpatschige Dummköpfe dargestellt wurden und werden. Nach dem Lesen der Beiträge zu dem neuesten Machwerk dieser Art hier im Blog, ist mir das wohl doch endlich klar geworden. Die Amis verspotten ein Volk, das sich, nachdem es von ihnen von allem befreit wurde, was es hatte, danach seit dieser Zeit besetzt, mit Marionettenregierungen ausgestattet ist und ausgeraubt wird bis auf das letzte Hemd, bis heute gegen diese Unterjochung nicht aufbegehrt. Da lobe ich mir den Freiheitskampf der Afghanen, der Iraker oder Libyer. Sie kämpfen gegen einen übermächtigen Gegner, der die letzte verbliebene Weltmacht hinter sich hat, mit dem Mut der Verzweiflung und die Welt wird es erleben, sie werden alle den Sieg davon tragen und die Weltmacht Amerika und ihre NATO, wie die Vietnamesen auch, bis auf ihren Kern blamieren. Die Zeiten des Kolonialismus sind endgültig vorbei. Mögen doch auch die Deutschen diese Erkenntnis haben, dann hätten sie eine echte Chance von den Amis nicht weiter als dumme Tölpel beschrieben zu werden.

  2. Dude sagt:

    @Asuncion45

    “Die Zeiten des Kolonialismus sind endgültig vorbei.”
    Träum weiter… oder lies mal Ziegler…

    Dass die Deutschen in Amifilmen immer verdeppelt werden, dass die Riemen quietschen ist ja wohl uralter Kaffee…

    Den Film hab ich leider noch nicht gesehen (hoffe ich finde mal die Zeit das nachzuholen), aber im Allgemeinen liebe ich Tarantinos Humor :D
    Und auch als Filmkünstler ist er eine beachtenswerte Ausnahmeerscheinung, obwohl auch er nicht annähernd an die Coen-Bros rankommt ;)

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